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Bitte, nehmt Euch 10 Minuten Zeit und lest diesen Beitrag von Anfang bis Ende aufmerksam durch! Ich danke Euch dafür sehr!

Was war passiert?

Ich saß am Handy und stöberte durch das Internet. Ich war auf der Social-Media Plattform Instagram unterwegs. Da fiel mir ein Gewinnspiel auf. Augenscheinlich konnte man ein Testpaket gewinnen (von Kinderschokolade [Ferrero]). Ohne groß zu überlegen, öffnete ich die Webseite und wollte daran teilnehmen (sonst nehme ich NIE an online Gewinnspielen teil, es sei denn die Quelle ist bekannt [z. Bsp. befreundete Blog-Kollegen]). Zunächst erschienen “normale” Fragen, die sich auf das Produkt bezogen haben. Denen folgten bald Fragen nach Versicherungen (ähnlich wie: würden Sie den und den Vertrag abschließen wollen?). Darauf konnte man NUR mit “Ja!” antworten, es gab keine weiteren Auswahlmöglichkeiten. An dieser Stelle habe ich beschlossen, die Teilnahme an diesem Gewinnspiel abzubrechen. Denn was haben Versicherungen mit Schokolade zu tun? Ich habe die Teilnahme also NICHT ordentlich zu Ende gebracht. Ob ich jedoch zuvor meine Daten wie Name, Telefonnummer etc. bereits in ein Formular eingetragen hatte, weiß ich (leider!) nicht mehr.

Ich habe schon gar nicht mehr an das Gewinnspiel gedacht, da läutete das Handy. Das war am Ostermontag, 05. April 2021. Es muss so ca. 11:30 Uhr oder 12:00 Uhr gewesen sein, denn der GöGa (Fahrer) und ich (Beifahrer) fuhren gerade zu seiner Mutter, die uns um 12:30 Uhr erwartet hatte. Ich nahm den Anruf entgegen und eine freundliche Stimme ließ mich wissen: “Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!” Ich war reichlich verwirrt und da wir gerade im Auto saßen, bat ich darum, am nächsten Tag erneut anzurufen und das Gespräch war beendet. Am nächsten Tag, das nahm ich mir fest vor, wollte ich den Sachverhalt (auf)klären.

Tatsächlich läutete tagsdrauf das Handy wieder, aber auf dem Display stand eine andere Rufnummer. So hob ich dieses Mal nicht ab. An diesem Tag klingelte es noch weitere 5-8 Male, immer mit jeweils anderer Nummer. Ich nahm keinen der Anrufe entgegen, da es nicht die Rufnummer war, die mich das erste Mal kontaktiert hatte. Ich wurde in den Tagen darauf täglich zwischen 5 und 10 Mal angerufen und jedes Mal erschien eine andere Rufnummer. Dann folgte eine Pause von ca. zwei Tagen. Gestern, 16. April 2021, läutete das Handy erneut (ca. um 13:30 Uhr) und obwohl es auch dieses Mal eine andere Rufnummer war, hob ich ab und wünschte mir schon sehr bald, ich hätte es nie getan.

Eine Dame war am anderen Ende der Leitung. Sie war ultra freundlich und höflich obendrein. Ihre Stimme klang angenehm. “…Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen. Einen Gutschein im Wert von 500 Euro, bei Amazon, Rewe etc. einlösbar. Er lautet auf Ihren Namen und ist daher nicht übertragbar. Nur Sie können ihn einlösen…” (ungefährer Wortlaut). “Sie erinnern sich noch daran, dass Sie an einem Gewinnspiel teilgenommen haben?”, wurde ich gefragt und ich (saudumme Kuh) sagte: “Ja, aber nur ganz dunkel.” (wir erinnern uns: die Teilnahme an o. g. Gewinnspiel habe ich nie ordentlich zu Ende gebracht, sondern abgebrochen). Die nette Dame kannte meinen vollständigen Namen, meine komplette Anschrift und auch das korrekte Geburtsdatum. Ooookay…woher wusste sie das? Ich muss sie wohl doch eingetragen haben! Aber sie wurden trotz Abbruch übertragen? Warum auch immer, dass ich zwar an einem Gewinnspiel teilnehmen wollte, aber abgebrochen hatte, sagte ich ihr nicht.

Skurril

Immer noch sehr freundlich und höflich erläuterte die Dame weiter, es fände bald noch eine “große Verlosung” statt, in der es Geldpreise zu gewinnen gäbe und nannte mir hohe Summen. Sie sagte weiter, wenn ich der Gewinner eines Geldpreises sein würde, müsste ich den Gewinn ja auch versteuern. Jetzt das Skurrile: daher sollte ein Zeitschriften-Abo als Sponsor fungieren, irgendwie so. Ja, ich gebe zu, ich habe nicht alles verstanden, was sie sagte. Gerade auch, weil die Dame ohne Unterlass einem Redeschwall verfallen war, dessen Tempo selbst das der Lichtgeschwindigkeit in den Schatten stellte. Ihre letzte Fortbildung hieß wohl: “Wie lerne ich so zu reden, wie Speedy Gonzeles rennt?”

Es wird noch besser

Die persönlichen Daten hatte sie ja bereits (Vorname, Familienname, Straße, Hausnummer, PLZ, Wohnort wie auch das Geburtsdatum). Was ihr noch fehlen würde, so sagte sie, sei die IBAN. Ihre Begründung war die folgende: “Wenn Sie der Gewinner eines Geldgewinnes werden, dann sind wir dazu angehalten den gewonnenen Betrag schnellstmöglich an Sie auszuzahlen.” Nicht die PIN oder weitere Daten wollte die Dame von mir, “nur” die IBAN. Das war auch schon alles! Hirn, Du bist offenbar irreparabel geschädigt, denn da war es auch schon über die Bühne gegangen und sie kannte die IBAN.

Hey…konnte gerade deutlich hören, wie ihr Eure Köpfe auf die Tischplatte haut…

Somit war das Kind also in den sprichwörtlichen Brunnen gefallen und kam nicht mehr raus! Zu spät, viel zu spät, versuchte ich mich noch an einem Rettungsversuch. “Haben Sie eine Telefonnummer für mich, falls ich Rückfragen haben sollte?”, wollte ich wissen, doch die Dame wiegelte ab: “Sie erhalten in den nächsten Tagen Post. Darin finden Sie alle benötigten Informationen.” Punkt und Ende, aber höchst freundlich.

Am Ende des Telefonats sagte die Dame noch, ich bekäme in den nächsten 5 Minuten einen weiteren Anruf. Dieser sei vom Qualitätsmanagement und sie fragte mich, ob ich damit einverstanden wäre. “Ja!” (klar, nein sagen ist ja out).

Das “Qualitätsmanagement” ruft an

Während ich mir den vollständigen Namen der ersten Dame (angeblich: Lisa Neumann) gemerkt, ja sogar notiert, hatte (auf ihren Wunsch hin), war ich beim zweiten Anruf schon so durch den Wind, dass ich den Namen hörte, aber sofort wieder vergaß. Ich kann hier leider auch nicht mehr genau sagen, wie das Gespräch abgelaufen war, aber ich weiß noch ziemlich sicher, dass ich gefragt wurde, ob ich das Gespräch mit der anderen Dame soweit verstanden hätte, wonach ich etwas ähnlich Bescheuertes wie “Ähm…denke schon.” von mir gab. Bravo, super Leistung Sandra. Gratuliere zu diesem qualifizierten Erguss.

Dann begann es von vorn. Auch diese Dame kannte die Fortbildung “Wie lerne ich so zu reden, wie Speedy Gonzeles rennt?” Sie redete wahnwitztig schnell und hastig, ratterte ihren Text gekonnt und fehlerfrei runter. Ich kam da kaum gedanklich mit. Es gab nicht eine einzige Sekunde, in der ich über das Gehörte nachdenken konnte. Viel zu schnell ging alles. Und trotzdem – der gesunde Menschenverstand hatte mich nun gänzlich verlassen – stimmte ich dem Zeitschriften-Abo zu, versuchte aber auch letztlich noch abzuklären, ob dieses Abo auf jeden Fall widerrufbar ist und die Dame sagte etwas ähnliches wie: “Das bleibt Ihnen überlassen!”

Dann hieß es in ihren Erläuterungen weiter: “Der Betrag X wird von Ihrem Bankkonto bei der [Name der Bank] per Lastschrift einbezogen [1x/Halbjahr].” Da dämmerte es mir plötzlich (ach was, jetzt schon?): ähm, Moment…Sekunde…war vorhin nicht die Rede von Qualitätsmanagement? Das hat doch nichts mit Qualitätsmanagement zu tun, der ganze Abo-Mist hier. Aber wie schon gesagt: Hirn irreparabel geschädigt und dann ging auch noch der gesunde Menschenverstand von Bord.

Späte Einsicht

Öhm, was war da gerade passiert? Bin ich noch zu retten? War ich echt jetzt so völlig verblödet mir völlig fremden und darüber hinaus auch noch dubiosen Personen meine verdammte IBAN mitzuteilen? Nee, oder!? Sicher geträumt, kneif mich mal…autsch, fuck, doch kein Traum. Mit 44 Jahren so eine Dummheit zu begehen! Verdammt noch mal!

Umgehend nach den beiden Telefonaten stöberte ich unter dem Suchbegriff “Gewinnspielfalle mit Zeitschriften-Abo” durch das Internet und stieß dabei auf viele weitere Fälle, in denen es eins zu eins so abgelaufen war wie bei mir. Nicht nur ich alleine, nein, noch andere Personen fielen darauf herein. Ich las Kommentare ähnlich wie z. Bsp. “…Gewinn kommt nie an, aber Zeitschriften-Abo am Hals…”, “…kann mich nicht erinnern je an einem Gewinnspiel teilgenommen zu haben…”, “Auch ich bin Opfer…”, “…wie dumm ich war, denen meine Daten zu nennen…” und so weiter. Nachdem ich mir einen Bericht auf der Seite der Verbraucherschutzzentrale durchgelesen hatte, entschloss ich mich dazu, die Polizei einzuschalten.

Ich griff zum Telefon und wandte mich an die örtliche Polizeidienststelle. Nachdem ich dem Herren erklärt hatte, was vorgefallen war, empfahl dieser mir, Strafanzeige zu stellen; entweder persönlich oder online. Darüber hinaus sagte er, ich solle die angekündigte Post abwarten, und dann umgehend Widerspruch (Frist: 14 Tage) einlegen. Hinweis: wenn ich nicht ordentlich über mein Widerrufsrecht informiert werde, dann beträgt mein Widerrufsrecht sogar ein Jahr und 14 Tage (online recherchiert). Der Polizist sagte mir, mit einer Strafanzeige hätte ich schon mal eine Ereignisnummer, auf die ich mich bei Bedarf beziehen könne.

Es war nicht notwendig, mich auch noch mit meiner Bank in Verbindung zu setzen, denn logischerweise werde ich sämtliche Vorgänge streng im Auge behalten, täglich auf mein Konto gucken und verdächtige Abbuchungen umgehend zurückbuchen lassen (hierführ entstehen keine Kosten, auch dann nicht, sollte das Konto dadurch ins Minus rutschen). Rückbuchungen können bis zu 8 Wochen nach Einzug vollzogen werden. 13 Monate beträgt die Rückbuchungsfrist, sollten Beträge widerrechtlich abgebucht werden (online recherchiert).

Wie geht’s jetzt weiter?

Verständlicherweise ließ mir das Ganze keine Ruhe (selbst schuld, Sandra) und ich las und las und las. Überall das Selbe: kein Gewinn, dafür aber ein unliebsames Zeitschriften-Abo am Hals. Nachdem ich hier und da gelesen hatte, bin ich der Meinung, dass mir nicht mehr als ein Zeitschriften-Abo (erfolgreich) verkauft wurde, das ich eigentlich niemals gewollt hatte. Mehr nicht, das hoffe ich – und dem werde ich natürlich widersprechen sobald die angekündigte Post in meinem Briefkasten landet. Da werde ICH zu “Speedy Gonzales”.

Bestärkt in meinem Glauben daran werde ich durch einen Gesprächsfetzen, den ich noch im Kopf habe: “Dieses Gespräch wird aufgezeichnet.” Davon war beim ersten Gespräch, der Mitteilung darüber, dass ich stolzer Gewinner eines 500 Euro Gutscheins sei, keine Rede. Und im zweiten Telefonat wird mit keinem einzigen Wort mehr das Gewinnspiel erwähnt. Es wird nur über das Zeitschriften-Abo gesprochen.

Schweigen oder Reden?

Warum ich? Ich mache doch so etwas sonst nie! Meine Bankdaten fremden Menschen überlassen? Never, ever! Und doch hab ich’s getan. Warum nur? Gott, wie blöd. “Mir passiert so etwas nie.”, habe ich immer gesagt, “Ich bin vorsichtig.” Ja, klar…

Zunächst habe ich überlegt, mich ins stille Kämmerlein zurück zu ziehen und in Selbstmitleid zu baden. Denn mit jemandem darüber reden bedeutet auch zuzugeben, wie dumm, dämlich, saublöd, naiv, hirnverbrannt und so weiter ich war. Wollte ich mir diese Blöße geben, gerade da ich immer getönt habe: “Mir passiert so etwas nie.”? Nein, sicherlich nicht!

Dann aber dachte ich: “Hey, Moment mal. Was bringt es mir, mich zurück zu ziehen?” Ich denke, richtiger wäre es, darüber zu sprechen, auch wenn es sehr unangenehm ist. Worauf ich hereingefallen war, waren auch bereits andere hereingefallen. Was bringt es zu schweigen? Das muss bekannt werden! Andere informieren und warnen, damit sie nicht in die selbe Falle geraten.

Ich denke, dass es wichtig ist, Aufklärungsarbeit zu leisten und anschaulich darzustellen, wie vorgegangen wird, die Leute zu ködern. Soetwas wie mir soll Euch nicht passieren (schon klar, ihr werdet vermutlich NIEMALS Eure IBAN preisgeben – vernünftige Menschen tun das nicht, aber meine Vernunft ging leider flöten).

NIEMALS Kontodaten sowie ähnlich gelagerte persönliche Daten an Fremde weitergeben.

Bitte seid so lieb und teilt diesen Erlebnisbericht (z. Bsp. mithilfe eines Links auf diesen Beitrag) oder klärt auch ihr auf, auch wenn es Euch aktuell nicht betrifft.

Zum Schluss gewähre ich Euch noch ein paar Einblicke in die Vorgehensweise der Betrüger, sofern mir diese noch im Gedächtnis geblieben ist.

  • Ihr werdet von einer sehr freundlichen und höflichen Person angerufen, die Euch erzählen wird, dass ihr bei einem Gewinnspiel teilgenommen und gewonnen habt.
  • Diese Person erzählt Euch weiter, dass ihr unter den ersten 20 in der Endrunde (evtl. bereits schon der Gewinner) seid.
  • Euch wird etwas von einer Zeitschrift als Sponsor berichtet.
  • Aus einem Pool an Zeitschriften, die Euch vorgestellt werden, sollt ihr Euch eine Zeitschrift auswählen.
  • Dann werdet ihr darum gebeten, mit der Person am Telefon gemeinsam die Adressdaten abzugleichen.
  • Ihr werdet auch um die Mitteilung der IBAN gebeten.
  • Des Weiteren werdet ihr darüber informiert, dass ein weiterer Anruf zu Qualitätssicherungszwecken folgen wird.
  • Die letzten beiden Ziffern Eurer IBAN sollt ihr im zweiten Telefonat bestätigen.
  • Im zweiten Telefonat findet KEINE detaillierte Befragung zum Vorgespräch statt, die man von einer Qualitätssicherung erwarten würde.

Weiterführende Informationen

Mediawelt ruft an (Verbraucherschutz.com)
Betrug mit Gewinnspielen (Rechtsanwalt Thomas Hollweck)
Beitrag von “Der Pfaff” (aus 2013, damals so aktuell wie heute)

Hier noch eine Auflistung von Rufnummern, von denen ich ständig angerufen wurde:

+49 521 7264996
+49 521 7264869
+49 521 7261326
+49 521 7264311
+49 203 7608806
+49 203 7602314
+49 203 7602490
+49 621 8022800

Es melden sich stets andere Personen. Hier ein paar Namen, die ich ausmachen konnte (eigene Recherchen im Internet):

Lisa Neumann (meine 1. Anruferin)
Jessica Herbst
Kevin Seidl
Sophie Stein
Tanja Schön


Fortsetzung folgt…

Trickbetrug! Gewinnspielfalle mit Zeitschriften-Abo
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15 Gedanken zu “Trickbetrug! Gewinnspielfalle mit Zeitschriften-Abo

  • 25. Mai 2021 um 13:40
    Permalink

    Uih, da hast du aber eine Story erlebt … meine Güte.
    Danke für deinen Bericht … so wird man immer wieder daran erinnert, mit was für Maschen diese Leute vorgehen.
    LG Frauke

    Antworten
    • 28. Mai 2021 um 15:20
      Permalink

      @Fraukografie:
      Hi!
      Ja, ja so’n Mist. Aber…is halt nun mal passiert und lässt sich nicht mehr ändern. Ich dachte, es wäre besser, ich würde darüber schreiben, sodass andere informiert sind. Schweigen bringt auch nichts. Solchen Leuten muss das Handwerk gelegt werden, würde ich sagen.

      Antworten
  • 16. Mai 2021 um 13:44
    Permalink

    Oha o.O
    Ich nehme schon an Gewinnspielen teil, jedoch wenn ich sie auf Social Media sehe, dann gehe ich über Browser noch mal auf die Seite (z.B. Ede*a) und suche da nach dem Gewinnspiel. Im Social Media nehme ich an keinen Gewinnspielen außer es sind seeeeehr bekannte Katzen-Shops, denen ich schon lange folge, z.B. zur Adventszeit.

    Was das Telefonieren angeht, ich wimmel alles ab. Die Nummern nehme ich dann oft gleich in die Blockierliste unserer Box.

    Muss gleich mal den neueren Beitrag lesen, wie der aktuelle Status ist, hoffentlich erfreulicher.

    LG
    Marlene

    Antworten
    • 16. Mai 2021 um 14:20
      Permalink

      @Marlene:
      Ich hatte die Teilnahme nie bestätigt. Demnach nie ordentlich abgeschlossen. Aber ich werde ab sofort in der Richtung gar nichts mehr machen. Werde an nix mehr teilnehmen oder das Vorhaben haben teilzunehmen. Ich ignoriere ab jetzt alle Gewinnspiele, auch die von bekannten Marken wie Kinderschokolade oder Lindt oder Milka. Manchmal stecken die großen Marken eben gar nicht dahinter. Daher hast Du Recht, wenn Du sagst, Du gehst erst mal auf deren Webseite und suchst nach dem Gewinnspiel. Für mich hat es sich ausgewinnspielt.

      Antworten
  • Pingback:Trickbetrug! Teil II – eine E-Mail trudelt ein | Famillini

  • 22. April 2021 um 19:59
    Permalink

    Hallo Sandra,
    danke für deine ausführliche Antwort auf meine Fragen. Ich habe nach einer Möglichkeit gesucht, direkt unter deiner Antwort erneut zu antworten. Das geht wohl nicht?

    Lieben Gruß – Elke

    Antworten
    • 22. April 2021 um 20:20
      Permalink

      @Elke:
      Nein, leider nicht. Aber ich suche nach einer Lösung! Ich denke, momentan hat auch das Plugin StCR irgendwie den Dienst versagt, denn es scheint nur eingeschränkt zu funktionieren. Das Plugin ist dazu da, dass die LeserInnen des Blogs nachfolgende Kommentare und auch Beiträge abonnieren können. Irgendwie habe ich das Gefühl haut da was nicht hin. Leider habe ich derzeit kaum Zeit dazu, nachzusehen (zu viel los im privaten Bereich). Aber ich werde mir demnächst mal frei machen und nach dem rechten sehen.

      Antworten
    • 22. April 2021 um 09:01
      Permalink

      @Gabi:
      Ja, wem sagst Du das? Ich habe überlegt, ob ich es hier veröffentliche oder ob ich lieber nichts dazu sagen sollte. Ich denke jedoch, dass es wichtig ist, aufzuklären. Daher dieser Beitrag! Bisher ist nichts weiter passiert – keine ungewöhnlichen Abbuchungen, keine Post. Mal sehen, wie es weitergeht.

      Antworten
  • 20. April 2021 um 21:19
    Permalink

    Hallo Sandra,
    hoffentlich ist dieser Artikel anderen Menschen eine Warnung. Verstehen kann ich es trotzdem schlecht. Wir bekommen solche und ähnliche Anrufe auch häufig. Im Allgemeinen weiß ich nach den beiden ersten Sätzen bereits, worauf es hinausläuft, und lege auf. Da gibt es erst gar keine Diskussion. Inzwischen sehen wir aber meistens schon an den Rufnummern, dass es keine Nummern sind, die uns bekannt sind und nehmen erst gar nicht ab. Du beschimpfst dich selbst sehr heftig, aber erklärst leider nicht, warum dein Kopf in diesem Fall so leer war. Deshalb kann ich das Ganze nicht so richtig nachvollziehen.
    Nun aber etwas Anderes: Deine Seite sieht sehr professionell aus. Nach diesem ersten Beitrag habe ich natürlich noch keine echte Meinung zum Blog. Aber wenn du an der Blogparade teilnehmen solltest, wird sich das ja ändern 😀. Mich würde interessieren, wozu der Newsletter und die Gewinnspiele, wenn du keine kommerziellen Absichten verfolgst.
    Liebe Grüße – Elke

    Antworten
    • 20. April 2021 um 21:49
      Permalink

      @Elke:
      Liebe Elke, guten Abend!
      Es freut mich sehr, dass Du Dich auf den Weg zu mir gemacht hast. Danke dafür! Ich hoffe auch sehr, dass dieser Artikel anderen Menschen eine Warnung ist! Du glaubst es mir vermutlich nicht, aber auch ich lege (eigentlich!) sofort auf sobald es heißt “Herzlichen Glückw…!” (weiter kommen die Damen und Herren eigentlich gar nicht). Dieses Mal war das anders. Warum das so war? Ich kann es Dir nicht sagen, irgendetwas ließ mich an diesem Telefonat festhalten. Elke, ich weiß nicht, warum mein Kopf leer war. Ich hab vermutlich komplett den Verstand verloren. Ich hab mich da einfach bequatschen lassen. Ich bin 44 Jahre alt und man sollte meinen ich verfüge über gesunden Menschenverstand, aber…Und dies war nicht der erste Anruf dieser Art. Warum wurde aber gerade dieser zu meinem Verhängnis? Don’t know!

      Ich hab mich in dem Beitrag selbst so arg beschimpft, weil ich es einfach verdient hatte. Ich hab mich so sehr über mich selbst geärgert und ich war so wütend auf mich selbst. Jetzt, mit etwas Abstand betrachtet, würde ich den Beitrag sicherlich etwas anders schreiben.

      Danke, dass Du Famillini als “sehr professionell” bezeichnest. Auch andere Blogger taten dies schon. Wobei ich das Blog selbst als nicht wirklich professionell betrachte, aber das hat nichts zu sagen. Ich freue mich, dass Famillini einen so guten ersten Eindruck auf Dich gemacht hat. Ich nehme an der Blogparade teil und habe sogar schon einen Beitrag angefangen. Ich hoffe, diesen kann ich in den nächsten Tagen zu Ende bringen.

      Warum Newsletter?
      Mit dem Newsletter informiere ich meine LeserInnen hauptsächlich über neue Blog-Beiträge. Ja, ich weiß. Das geht auch auf anderem Wege. Feed Reader und so. Dennoch habe ich LeserInnen, die diesen Service gerne in Anspruch nehmen, um über Neues informiert zu werden.

      Warum Gewinnspiele?
      Ich habe schon auf meinen anderen Blogs Gewinnspiele veranstaltet, doch damit nie Geld verdient. Eine Zeit lang habe ich keine mehr veranstaltet, doch da meine Gewinnspiele immer gern gesehen waren, ließ ich sie auf Famillini wieder aufleben. Zur Verlosung stehen Dinge, die ich zur Verfügung stelle. Die Gewinne werden mir nicht von Firmen etc. zur Verfügung gestellt. Auch wenn ich Produkttests, z. Bsp. Schokolade oder Familienspiele, online veröffentliche geschieht dies aus Eigeninitiative heraus und nicht, weil ich die Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt bekomme. Ich selbst finde Tests auf anderen Blogs auch immer sehr interessant und nicht selten lerne ich dabei auch Neues kennen (und manchmal auch lieben).

      Ein Verdienst hatte ich bisher bei keinem Blog – weder mit dem Newsletter noch mit den Gewinnspielen.

      Antworten
  • 19. April 2021 um 21:18
    Permalink

    Oh weia liebe Sandra,

    bläue das wenigstens Deinem Junior ein, dann hat die Sache vielleicht noch einen positiven Nutzen 🙂

    LG Bernhard mal direkt vorbeigeschaut.

    Antworten
    • 20. April 2021 um 10:17
      Permalink

      @Bernhard:
      Das ist es ja gerade: mir wurde das jahrelang auch eingebläut. Fast täglich und ich wurde immer gewarnt und immer wurde gesagt: “Mach’ es bloß nie!” Und dann mach’ ich’s doch! Ich weiß nicht, was mich da geritten hat. Ich weiß nicht, was ich mir dabei gedacht habe. Mein Kopf war irgendwie leer!

      Antworten
  • 17. April 2021 um 19:30
    Permalink

    Oh liebe Sandra,

    das ist schmerzliches Lehrgeld 🙁

    Ich habe meiner Familie eingebläut, dass es niemals etwas umsonst gibt. Entweder wollen sie am Ende Dein Geld oder Deine Daten.

    Wir bekommen im Schnitt 1x pro Woche solche Anrufe, es wird einfach aufgelegt, wenn es Heißt: Glückwunsch, Gratulation, Herzlichen …

    Mails wandern automatisch in den Spam geschoben, bzw. ungesehen gelöscht.

    LG Bernhard

    Antworten
    • 18. April 2021 um 15:28
      Permalink

      @Bernhard:
      Wem sagst Du das *traurigguck*? Ich war sowas von verdammt dämlich, also ehrlich, ich könnt mich den ganzen Tag dafür auspeitschen. Die IBAN weiter zu geben! Was hab ich mir dabei gedacht? Ich kann es Dir nicht sagen. Vermutlich war mein Hirn an dem Tag in Urlaub. Ich hab einfach nicht nachgedacht. Ich weiß auch nicht, wie es so weit kommen konnte. Dämliche Kuh, ich. Aber nun ist es passiert und ich muss es jetzt wieder gerade biegen.

      Strafanzeige ist gestellt, Anfrage beim Anwalt war auch schon und morgen setze ich mich noch mit unserem Verbraucherschutz sowie meiner Bank in Verbindung. Mehr kann ich momentan nich tun, außer natürlich noch, mein Konto peinlichst genau im Auge zu behalten. Ggf., sollten die mich telefonisch nicht in Ruhe lassen, werde ich mir eine neue Handy-Nummer zulegen und wenn es ganz blöd läuft, dann muss eben auch ein neues Konto her mit neuer IBAN (ja, ich weiß schon: ich werde sie NIE mehr rausgeben!!!) her.

      Ich werde weiter berichten…ich erwarte ja noch Post, die kommen soll. Also verfasse ich dann sofort einen Widerspruch und sende den dann ab. In den meisten Fällen war danach tatsächlich Schluss, berichten die, die auch auf diese Masche reingefallen waren.

      Antworten

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