Heute ist Stichtag! Der Junior wird geimpft

Nun ist es endlich auch soweit, dass der Junior geimpft werden darf. Er hat schon lange danach gefragt. „Wann kann denn ich endlich auch geimpft werden?“ Als ich ihm dann vor ein paar Tagen erzählt habe, dass es nun so weit ist, hat er sich wirklich mega gefreut. „Endlich!“

Ich hoffe nur, dass er die Impfung gut verträgt und dass keine schwereren Nebenwirkungen auftreten. Ich denke, Schmerzen an der Einstichstelle oder Kopfschmerzen sind noch vertretbar und sicherlich auch nicht vermeidbar, aber der Junior soll bitte vor stärkeren Nebenwirkungen verschont bleiben. Ich mag nicht, dass es ihm so ergeht wie mir: Fieber, Schüttelfrost, allgemeines Unwohlsein, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlappheit, Gelenkschmerzen etc.

Warten wir es ab und hoffen, dass er die Impfung gut verträgt.

Es war Stichtag! Die Booster-Impfung

Durch Zufall habe ich erfahren, dass meine Hausarztpraxis ein Sonder-Impfangebot startet. Über Facebook und WhatsApp sei dies beworben worden, hieß es von Seiten der Sprechstundenhilfe, doch davon habe ich nichts mitbekommen. Ich bin weder bei Facebook, noch habe ich meine Hausarztpraxis in meinen WhatsApp Kontakten.

Ich hörte, wie sich zwei ältere Damen im Supermarkt an der Kasse vor mir darüber unterhielten und spitzte die Ohren. Als ich zuhause war, informierte ich mich bei meiner Hausarztpraxis, die mir bestätigte, dass heute – am Samstag den 11. Dezember 2021 in der Zeit von 08:00 Uhr morgens bis 12:00 Uhr mittags – im Gemeindesaal unseres Ortes die Impfaktion vonstatten gehen würde. Keine Anmeldung nötig! Super, sagte ich, dann komme ich vorbei und lasse mich boostern.

Gemeinsam mit meinen Eltern, die sich auch boostern ließen, trat ich dann den kurzen Weg zum Gemeindesaal an. Dort kamen wir um 09:45 Uhr an und fanden eine Schlange vor, die nicht wie erwartet ultra lang gewesen war. Kurzum: wir mussten nur bis 10:00 Uhr warten und schon konnten wir uns am Eingang des Gemeindesaales anmelden. Wir konnten uns an der Anmeldung die Hände desinfizieren und bekamen dort eine Nummer in die Hand. Dann blieben wir in der gewohnten Schlange stehen und warteten darauf, in den Gemeindesaal zu kommen.

Schon um 10:05 Uhr wurde ich in den großen Saal gebeten und durfte mich am ersten Schalter (von insgesamt 4 Schaltern) anmelden. Ich wurde um die Versichertenkarte, den Impfausweis und um den Personalausweis oder Führerschein gebeten. Mir wurden zwei Blätter zum Ausfüllen in die Hand gedrückt und dann wurde mir von einer Anweiserin ein Platz zugewiesen. Dort sitzend habe ich dann die beiden Blätter ausgefüllt. Kurz danach, etwa um 10:20 Uhr, wurde ich dann zum Impfen aufgerufen.

Vor mir saß mein Arzt, der mich freundlich begrüßte und kurz mit mir plauschte. Er besah die beiden ausgefüllten Blätter und trug die Booster-Impfung ins Impfbuch ein, das er mir dann wieder zurück gab. Dann wurde ich noch in eine Liste aufgenommen und durfte direkt weiter in die Kabine zur Arzthelferin, die mich schließlich geboostert hat. Um etwa 10:30 Uhr war der „Spuk“ dann vorbei.

Ich wurde in der ersten und in der zweiten Covid-19 Impfung je mit BioNTech geimpft, nun mit Moderna geboostert. Anfangs hatte ich Bedenken bezüglich des Impfstoffes. BioNTech hatte ich damals sehr gut vertragen. Bekam nur Müdigkeit und geschwollene Lymphknoten, was aushaltbar war. Wie wird das nun mit Moderna sein? Ich hoffe, ich bleibe vor Nebenwirkungen verschont! „Einfach nicht groß darüber nachdenken. Machen Sie sich nicht verrückt.“, sagte die Arzthelferin aufmunternd.

Den Gemeindesaal musste man dann durch eine Seitentür wieder verlassen und musste anschließend im Foyer noch Platz nehmen. Empfohlen waren 15-20 Minuten Wartezeit bevor man wieder den Heimweg antrat. Meine Eltern, die auch durch dieses Prozedere gegangen waren, kamen ca. 10 Minuten nach mir aus dem Saal und gesellten sich zu mir. Auch sie wurden mit Moderna geboostert und ich hoffe, dass es auch ihnen gut damit geht. Um 11:00 Uhr haben wir den Heimweg angetreten. Alles in allem ging alles rasch über die Bühne und gut organisiert war es obendrein.

Die ganze Praxis (1 Arzt, 2 Ärztinnen, 2 Azubis [männlich], 5 Arzthelferinnen) war mit Eifer bei der Sache, nahmen sich auch für Fragen Zeit und waren stets höflich und freundlich. Gut aufgehoben und beraten habe ich mich auf jeden Fall gefühlt. Und ich war auch froh darüber, so viele Menschen vorzufinden, die sich impfen ließen. Das zeugt von Verantwortungsbewusstsein und Rücksichtnahme.

Und ihr? Auch schon geboostert? Falls ja, kamen bei Euch Nebenwirkungen vor?

Es war Stichtag! Die zweite Corona-Schutzimpfung

Über meine erste Impfung gegen Corona mit dem Impfstoff BioNTech hatte ich bereits berichtet. Diese bekam ich am 01. Juni 2021 verpasst. In meiner Hausarztpraxis. Und am 07. Juli 2021 folgte die zweite Coronoa-Schutzimpfung, erneut in meiner Hausarztpraxis. Dieses Mal verlief alles schneller, als beim ersten Termin. Zunächst waren mal nicht so viele Patienten da und zum zweiten fiel das Ausfüllen des vierseitigen(!) Frage- sowie Aufklärungsbogens weg. Kaum saß ich im Wartezimmer wurde ich gemeinsam mit einem älteren Herren, der ebenfalls die zweite Impfdosis bekam, schon aufgerufen.

Im Behandlungsraum klärte die Ärztin noch einmal kurz über BioNTech und eventuelle Nach- bzw. Nebenwirkungen auf, frage, ob noch Unklarheiten bestehen würden und verabschiedete sich dann nett, wobei sie ihrer Arzthelferin die Verabreichung des Impfstoffs überlies. Während mich nach der ersten Impfung eine intensive Müdigkeit überfiel, ich leichte Kopfschmerzen hatte und der Arm weh tat und warm war, verspürte ich nach der zweiten Impfdosis stärkere und länger anhaltende Nebenwirkungen.

Nachdem ich zuhause war, musste ich mich direkt hinlegen. Die Augen wollten nicht mehr offen bleiben. Und ich schlief 3 Stunden. Als ich aufstand hatte ich wahnsinnige Kopfschmerzen (regelrecht: Kopfsausen) und mir wurde zeitweise schwindelig. Der Arm tat sehr weh und war warm. Außerdem hatte ich ein flaues Magengefühl und ein Gefühl, als ob ich mich jederzeit übergeben müsste. Ich trank Tee und schonte mich. Ich hatte zudem das Gefühl, meine Beine würden versagen, denn beim Gehen knickte ich hin und wieder unwillkürlich ein. Abends ging es mir etwas besser.

In der Nacht vom 07. Juli 2021 auf den 08. Juli 2021 hatte ich einen Albtraum. Albträume habe ich nie. Besser gesagt: wenn es hoch kommt, dann vielleicht 1 mal in 2 Jahren. So konnte ich ab ca. 4 Uhr morgens nicht mehr richtig (durch)schlafen. Am nächsten Morgen (der Morgen nach der zweiten Impfung) war ich mit sehr starken Schmerzen im geimpften Arm wach geworden und spürte, dass mir auch die Achselhöhle weh tat. Den Arm anheben ging gar nicht. Etwas greifen ging gar nicht. Etwas tragen – unmöglich. Mit Mühe und Not konnte ich mich anziehen.

Als der Junior in der Schule war, kam ich heim, zog mich um und legte mich erneut ins Bett. Ich war zu nichts fähig, bekam nichts auf die Reihe und war einfach nur müde und matt. Außerdem hatte ich Armschmerzen, die über den Brustkorb ausstrahlten, und auch mein Rücken schmerzte. Ich hatte so eine richtige „Le** mich am Ar***“ Stimmung! Schlimm…aufgestanden war ich erst am frühen Mittag wieder. Es ging mir etwas besser. Am Abend aber traten dann noch Nackenschmerzen auf.

Am Freitag Morgen (2 Tage nach der zweiten Impfung) wurde ich wach und fühlte mich zunächst ganz gut. Doch als ich dann aufstehen wollte, haute es mich nieder. Mein Arm war schwer wie Blei und ich hatte arge Probleme damit, ihn zu bewegen. Jede Anstrengung tat weh und hatte ein schmerzhaftes Ziehen zur Folge, das bis in die Fingerspitzen zog. Verdammte Schei**!!! Warum muss ich mich mit der zweiten Corona-Schutzimpfung so arg herumschlagen, wo doch die erste relativ harmlos verlief?

Auch die Achselhöhle (geimpfter Arm) tat weiterhin weh. Ich las darüber, dass der Impfstoff BioNTech nicht selten für geschwollene Lymphknoten verantwortlich sein kann. Diese Schmerzen könnten einige Tage andauern, aber dann auch wieder verschwinden, hieß es weiter. Ich weiß nicht wie, aber den Freitag habe ich irgendwie hinter mich gebracht. Das Wochenende war weniger prickelnd. Die Schmerzen im Arm und in der Achselhöhle waren weiterhin da und hinzu kamen nun auch Schwitzattacken. Allerdings waren diese weniger schlimm. Erst am Sonntag Abend verspürte ich eine Besserung. Der Arm tat nicht mehr arg so weh und auch die Schmerzen in der Achselhöhle wurden geringer. Dies ließ auf Besserung hoffen. Heute, am Dienstag (knapp 1 Woche nach der zweiten Impfung) geht es mir wieder gut. Allerdings habe ich die üblen Nebenwirkungen, die ich hatte, meiner Hausärztin gemeldet.