Es ist nicht zu fassen – Die Fortsetzung

Erinnert ihr Euch vielleicht an diesen Artikel?

Es ist nicht zu fassen

Früher hieß ich „Mayer“ mit Nachnamen und ich hasste es, denn da es von diesem Familiennamen viele Schreibweisen gibt, musste ich ständig sagen: „Mayer mit ay“. Das wurde im Laufe der Jahre zu einer gewohnten Standardaussage, jedes Mal, wenn ich irgendwo […]

Wer sich den Artikel noch einmal ins Gedächtnis ruft, der wird sich bald daran erinnern, worum es darin ging: um die Schreibweise meines geschätzten Nachnamens *grins*. Gut, ich heiße Hübel – da ist es ja nicht mehr weit hin zu Bügel oder Hügel oder Bübel – aber die Stadt Saarbrücken hat jetzt eindeutig den Vogel abgeschossen *lach*.
Zunächst fiel es mir gar nicht auf, weil ich „Sehr geehrte Frau…“ meistens überspringe und gleich zum Wesentlichen komme. Als ich den Brief einen Tag später noch einmal zur Hand nahm, da sah ich es aber und ich musste so lachen.

Jawoll, die Frau Rossel *lach*!!! Ei, ei, ei…wer lesen kann is‘ klar im Vorteil. Ich wohne „Im Rosselfeld“, das heißt aber nicht, dass ich auch so heiße, ihr lieben Beamten *augenzwinker*.

Es ist nicht zu fassen

Früher hieß ich „Mayer“ mit Nachnamen und ich hasste es, denn da es von diesem Familiennamen viele Schreibweisen gibt, musste ich ständig sagen: „Mayer mit ay“. Das wurde im Laufe der Jahre zu einer gewohnten Standardaussage, jedes Mal, wenn ich irgendwo meinen vollständigen Namen angeben musste und es war nervig. Ich dachte damals in meiner Naivität: „Wenn ich mal heirate, dann bin ich das endlich los.“ Und ich habe geheiratet! Endlich war ich dieses ständige „Mayer mit ay“ los, denn ich hieß nun „Hübel“. Ich dachte: „Damit gibt es keine Probleme, es gibt nur eine Schreibweise von Hübel.“ Weit gefehlt…

Neulich im Supermarkt habe ich Fleisch bestellt. „Auf welchen Namen?“, wurde ich gefragt und ich sagte: „Hübel“ Die Dame notierte sich dies und ich sah, dass sie sich statt meinem Nachnahmen „HüGel“ notierte und ich sagte: „Nein, mit b nicht mit g. HüBel und nicht HüGel.“ Es folgte eine Korrektur. Dann an der Brottheke, keine zwei Minuten später, das selbe Spiel. Ich bestellte Baguettes. „Auf welchen Namen?“, wurde ich erneut gefragt und ich antwortete: „Hübel mit b.“ Ich betonte das „b“, da ich zuvor ja schon die Erfahrung mit der Dame an der Fleischtheke gemacht habe.

Und? Was notierte sich die Dame an der Brottheke? Hübel? NEIN! Weit gefehlt! Hügel? Auch nicht, nein! Sie hatte eine ganz andere Auffassung meines Nachnamens und schrieb „Bübel“ in ihr Bestellbuch und ich fiel vom Glauben ab. Ja, ist es denn zu fassen? Was ist denn so schwer an dem Nachnamen „Hübel“? Ich glaube, ich sage in Zukunft immer das, was mein Gatte sagt, wenn er nach seinem vollständigen Namen gefragt wird: „Hübel, großes H, kleines übel.“ Vielleicht klappt es dann!