Ein kleines Rätsel für Euch

Ich habe ja ein tolles Makroobjektiv, das 60mm von Canon, und ich dachte mir, ich könnte Euch vielleicht ein kleines Rätsel stellen. Also bin ich mit der Kamera im Haus umher und habe mich nach etwas umgesehen, von dem ich eine Makroaufnahme machen konnte. Bald wurde ich fündig und hier ist es. Was glaubt ihr könnte das sein?

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Des Räsels Lösung gibt es am Samstag. Ich bin auf Eure Vermutungen/Antworten gespannt. Der GöGa kam nicht drauf. Als ich es ihm verraten habe, fiel es ihm aber wie Schuppen von den Augen, wie man so schön sagt. Ich kann nicht einschätzen, ob dieses Rätsel leicht oder schwer ist, weil ich weiß, was es ist.

Die etwas andere Makrofotografie

Von einem befreundeten Fotografen habe ich einen überaus nützlichen Tipp bekommen. Er weiß, dass ich gerne im Bereich der „Makrofotografie“ unterwegs bin (nicht immer, aber immer öfter *lach*) und ich habe ihm vor Kurzem gesagt, dass ich mir ein sehr gutes und teures Makroobjektiv zu meinem Geburtstag, der bald ist, gewünscht habe. Da fragte er: „Warum denn das?“ und ich wusste nicht genau, was ich darauf antworten sollte, weil ich diese Frage so gar nicht erwartet habe. Als ich ihn etwas verwirrt ansah, reagierte er: „Ich verrate Dir jetzt mal etwas, damit gelingen Makroaufnahmen, ohne dass Du sehr viel Geld in ein Makroobjektiv investieren musst.“ Und dann fing er zu erklären an:

„Du kaufst Dir sogenannte Retroadapter [Beispielprodukt] für Canon EF bzw. EF-S. Diese gibt es zu Hauf im Internet für geringes Geld. Sie werden auch Umkehrringe genannt. Es gibt sie in vielen Größen. Du musst Dir die Adapter entsprechend der Filtergrößen Deiner Objektive kaufen. Nur so passen Objektiv und Adapter aufeinander. Wenn Du also ein Objektiv mit einer Filtergröße von 58mm hast, dann benötigst Du auch einen 58mm Retroadapter. Und den schraubst Du dann auf das Fitlergewinde der Frontlinse.“ Oookay, ab dem Punkt stutzte ich. Frontlinse?

Unbeirrt fuhr er fort: „Wenn der Retroadapter dann im Filtergewinde der Frontlinse sitzt, nimmst Du Deine Canon zur Hand und befestigst das Objektiv samt Retroadapter mit der Frontlinse voraus am Bajonett der Kamera.“ Wie? Also die Frontlinse zur Kamera hin statt zur Kamera weg? „Und wenn Du das gemacht hast, dann fotografierst Du mal im Nahbereich. Ich bin sicher, das wird Dich vom Hocker hauen.“, beendete er seine Erklärung.

Ich war zwar ungläubig, aber neugierig geworden. Das musste ich testen. Damit musste ich unbedingt experimentieren. Also kaufte ich Retroadapter, sprich: Umkehrringe, ein. Pro Filtergröße einen Umkehrring (49mm, 52mm, 55mm und 58mm). Für größere Filterdurchmesser (62mm, 67mm, 72mm und 82mm) habe ich sogenannte Anpassungsringe (Beispielprodukt) gekauft.

Als die Bestellung dann endlich da war, konnte ich es kaum erwarten los zu legen. Ich habe mir den 58mm Umkehrring geschnappt, das EF-S 18-55mm Kit-Objektiv von Canon, meine EOS 1200D und ein Motiv. Mein kleiner Stoffigel „Sponty“ (weil er die Werbefigur für Spontex ist) war bereit dazu, als Motiv herzuhalten.

Zunächst habe ich Sponty, der auf meinem Highboard im „Blog“-Büro Platz nehmen durfte, mit einer Brennweite von 55mm OHNE Umkehrring fotografiert. Ich habe im Av-Modus der Canon EOS gearbeitet. Der automatische Fokus sowie die Bildstabilisierung war eingeschaltet.

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Kleiner Hinweis:
Es ist zu erwähnen, dass die beiden Bilder nur dazu dienen sollen, die Makrofotografie mit dem Umkehrring zu verdeutlichen. Es handelt sich bei den beiden Bildern nicht um „Vorzeige-Fotografien“.

Es folgt nun die Aufnahme des Igels mit einer Brennweite von 55mm mit Umkehrring, der am Gewinde der Frontlinse des Objektivs angebracht wurde. Wiederum bediente ich mich dem Av-Modus der Canon EOS. Dieses Mal jedoch war sowohl der automatische Fokus als auch die Bildstabilisierung ausgeschaltet.

Ich meine, es ist schon sehr erstaunlich wie nah ich mit dem 18-55mm Objektiv von Canon dank Umkehrring an den Igel heran kam. Das Arbeiten mit einem Umkehrring (auch Retroadapter genannt) wird ab einer Brennweite von 50mm empfohlen. Zudem wird geraten den Bildstabilisator des Objektivs, sofern vorhanden, auszuschalten. Und so sah die Canon EOS dann mit verkehrt herum angebrachten Objektiv aus *grins*. Irgendwie strange *lach*.

Und so „unspektakulär“ können die Umkehrringe aussehen *lach*:

Für den Tipp war ich dankbar. Ich werde die Umkehrringe sicherlich mal mit auf Fototour nehmen. Wie denkt ihr darüber? Kanntet ihr diesen „Trick“?

Makrofotografie mit Walimex Close-up+10

Ich habe schon seit einiger Zeit ein Set bestehend aus 4 Walimex Close-up Makrolinsen (+1, +2, +4 und +10) für meine Canon EOS 1200D. Bisher habe ich diese recht wenig eingesetzt. Heute, beim Ausmisten meiner Kameratasche, habe ich das Set wieder entdeckt. Sofort hab‘ ich mir die Linsen geschnappt und war damit unterwegs, um nach einem geeigneten Motiv Ausschau zu halten. Auf meinem Balkon wurde ich dann fündig.

Diese Aufnahme der herrlich blühenden wunderschön gelben Blüte ist mir – meiner laienhaften Meinung nach – ganz gut gelungen!