Junior kann jetzt auch telefonieren

Unser kleiner großer Mann ist gerade mal 10 Jahre alt und verfügt schon über jede Menge Technik. Da wäre: die CB-Funkstation inkl. vieler Mikrophone, die Playstation, das Smartphone, das Tablet und jetzt hat er auch noch ein eigenes Telefon. Wo soll das noch hinführen? *lach*

Dem Opa hat er ein Uralt-Telefon von Anno Dazumal abgeschwatzt, das seinem Vater – also meinem Opa – gehörte. Der kleine Mann wollte das Telefon unbedingt haben. „Als Andenken an den Uropa!“, sagte er. Stolz hat er es dann auf seinen Schreibtisch gestellt.

Wenige Minuten später, als der GöGa sich den Aparat etwas näher betrachtet hat, sagte er zu mir: „Du, damit könnte der Junior sogar noch telefonieren.“ Natürlich hat der kleine Mann das gehört und war sofort Feuer und Flamme. Also taten wir ihm den Gefallen und schlossen das Telefon an. Der GöGa hat alles so konfiguriert, dass der junge Mann nur innerhalb des Hauses telefonieren kann, nicht nach Außen. Somit laufen wir auch nicht Gefahr, irgendwann die Feuerwehr, Polizei und den Krankenwagen vor der Tür stehen zu haben *lach*.

Nachdem der GöGa dem Junior die Kurzwahltasten mit „Oma & Opa“, „Mama“ und „Papa“ belegt hatte, war das Uralt-Ding bereit, um eingesetzt zu werden. Natürlich kostete der kleine Mann das aus und rief sofort alle nacheinander an. Jetzt steht das Telefon funktionierend auf dem Schreibtisch und ist der ganze Stolz des jungen Mannes. Sollte der Kleine mit dem Telefon „vernünftig“ umgehen können, also nicht alle 2 Minuten durchläuten, dann wird er zu Weihnachten ein modernes Telefon bekommen. Davon weiß er aber noch nix, also…pssst *grins*

Renovierung Teil 1

Wir haben beschlossen, Juniors Kinderzimmer in ein Jugendzimmer umzuwandeln, denn immerhin ist der kleine große Mann schon stolze 10 Jahre alt. So fuhren wir also in das Möbelhaus unseres Vertrauens und suchten gemeinsam ein tolles und modernes Jugendzimmer aus. Alles war rasch geklärt und wir mussten nur zweimal antanzen bevor der Kaufvertrag dann fest war und uns als Liefertermin Ende April 2021 mitgeteilt wurde. Das war Ende November/Anfang Dezember 2020. Und so soll es später aussehen (bitte klicke auf das Bild, um es zu vergrößern):

Wir haben uns für Eiche Artisan (Front), Felsgrau (Korpus) und Kirschrot (als Farbtupfer) entschieden. Für die Decke haben wir uns eine grob strukturierte weiße Tapete genommen und die Wände wird eine mittelgraue Tapete in moderner Betonoptik zieren. Der Boden wird mit bereits eingekauftem Laminat ausgekleidet werden.

Momentan ist der Stand der Dinge der, dass die „alten“ Möbel, die immer noch top in Schuss sind, abgebaut sowie ausgeräumt wurden. Die Wände wurden von der ollen weißen Tapete befreit, die mittlerweile vergilbt und auch unansehnlich war. Die unmodern gewordenen Deckenplatten wurden herunter gerissen und entsorgt, wobei wir feststellen mussten, dass wir den Styroporkleber nicht von der Decke entfernen können, sondern hier auf professionelle Hilfe angewiesen sind. Das nachfolgende Bild zeigt die „Überreste“ an der Decke deutlich.

Nun muss der – Entschuldigung! – aber versiffte Teppichboden noch raus und Steckdosen neu gesetzt bzw. verteilt werden bzw. ein/zwei müssen wieder vergibst, also geschlossen, werden. Unser Motto ist: man kann nie zu viele Steckdosen haben. Daher wollen wir dem Junior eine ganze Steckdosenreihe unter dem Schreibtisch anbringen. Der Opa hat bereits einen elektrischen Rolladen gesetzt und möchte im Laufe dieser Woche noch nach der Kabelverteilung im Kinder…ähm, Verzeihung…Jugendzimmer schauen. Da der Junior eine ausgereifte CB-Funkstation sein Eigen nennen darf, müssen einige Kabel sauber und ordentlich verstaut werden und darin ist der Opa unser Meister. Es soll ja nicht alles hier und da runter hängen, sähe sehr unschön und chaotisch aus. Muss ja nicht sein. Oder?

Im leeren und kahlen Zimmer steht aktuell nur noch der kleine weiße Schreibtisch, denn unser Junior möchte solange an dem Schreibtisch noch spielen können, wie es möglich ist. Kann ich gut verstehen. Daher bleibt der Schreibtisch bis zum Schluss noch im Zimmer bevor auch er dann das Feld räumen muss, um Platz für die noch anstehenden Arbeiten zu machen.

Ein bisschen was haben wir schon geschafft, aber bis Ende April 2021 liegt auch noch viel vor uns. Nur gut, dass wir das Tapezieren der Wände und der Decke nicht selbst übernehmen müssen, sondern hier auf einen lieben Freund zurückgreifen können, der diese Arbeiten gerne für uns erledigt (Lohn: ein leckeres Mittagessen!). Den Boden verlegen wir selbst, allerdings haben wir auch hier Hilfe. Die noch anfallenden elektrischen Arbeiten (Steckdosen, Kabel etc.) übernimmt der Opa liebend gerne.

Noch ist das Zimmer weit entfernt davon so auszusehen wie auf den beiden Bildern oben, die uns der Einrichtungsplaner überlassen hat. Momentan zeichnet sich das Zimmer durch Kahlheit aus *grins*. Ich bin jedoch guter Dinge, dass wir rechtzeitig fertig werden. Falls doch nicht, können wir die neuen Möbel kostenfrei weitere 4 Wochen im Lager des Möbelhauses lagern lassen.

Der Nikolaus war da

Und er hat etwas mitgebracht. Zumindest dem Junior. Der kleine Mann bekam vom Nikolaus etwas Großes dieses Jahr; nämlich einen tollen weißen Schreibtisch mit Aufsatz für extra Stauraum. Und dazu noch einen gemütlichen und robusten Schreibtischstuhl in grau mit weißen Sternen auf der Rückenlehne. Die Freude beim Kind war immens, als er den Schreibtisch aufgebaut in seinem Zimmer erblickte. Das hatte er absolut nicht erwartet. Er sprang vor Glück hoch in die Luft und auch uns wurde warm ums Herz, als wir sahen, wie sehr er sich freute.

Seit 1/2 Jahr schon „nervt“ uns der kleine Mann: „Ich will endlich einen Schreibtisch haben. So einen wie der Papa hat.“ Eigentlich wäre der Schreibtisch für Weihnachten gewesen, aber wir entschlossen uns, ihn dem Junior bereits am Nikolausabend zu schenken.

Natürlich war der Schreibtisch bereits ein bisschen „dekoriert“ – mit einer Unterlage, auf der die Weltkarte zu sehen ist, mit einem Stiftebecher inkl. diverser Stiften, einem Stehordner, einem Tacker und einem Locher, einem Mäppchen mit Post-its, einem Lineal und Geodreieck, einer gefüllten Zettelbox u. s. w. Er hat dann nur noch sein Handy und seine beiden Brillenboxen dazu gestellt und den Kalenderwürfel, den er noch bekommen hat. „Danke, danke, danke!“, er umarmte den Papa und mich zufrieden und war sehr gerührt von dem Geschenk.

P. S. Bitte verzeiht die schlechte Qualität des Bildes. Ich hatte nicht gerade meinen besten „Canon-Tag“.