Neues Jugendzimmer: ein bisschen Vintage/Retro

Unser Junior hat ein neues Zimmer und er besteht darauf, dass es KEIN Kinderzimmer mehr ist, sondern jetzt ein modernes JUGENDZIMMER. Recht hat er, immerhin isser schon zehn. Natürlich hat er sich über sein neues Zimmer wahnsinnig gefreut. Es gefällt ihm gut. Er mag das Holz und die Farbkombination Felsgrau mit Kirschrot sehr. Er fühlt sich nun rundum wohl und schläft in seinem neuen Bett fantastisch, wie er uns berichtet hat.

Neues Laminat wurde verlegt, die Decke wurde frisch tapeziert und die Wände sowieso. Für die Wände haben wir uns gemeinsam für eine Tapete in Betonoptik entschieden (siehe Bild oben), die wirklich super zu dem Zimmer passt. Natürlich ist es nur mit neuen Möbeln nicht getan, ein bisschen Deko muss ja auch dazu, damit ein Zimmer Gemütlichkeit und Wärme ausstrahlt (finde ich!). Zunächst hat sich der junge Herr für eine Deckenlampe entschieden, die im Scheinwerfer-Stil daher kommt (siehe Bild unten).

Die restliche Dekoration überließ der Junior gerne mir. Er weiß, dass er sich auf mich verlassen kann und er weiß genau, dass ich weiß, was er mag. Daher wusste er, ich würde das für ihn Richtige aussuchen. Und so war es letztlich dann auch. Alles, was ich für das Zimmer gekauft habe, fand Zuspruch. Puh, Gott sei Dank! Vor allem die neue Wanduhr gefiel dem jungen Herrn sehr. Aaaaber: „Die Zahnräder drehen sich ja gar nicht.“, meinte er etwas enttäuscht *grins*.

Des Weiteren habe ich für sein Bett/seine Couch stylische und bunte Kissenbezüge gekauft. Sein großes Bett kann er tagsüber als gemütliche Couch nutzen. Sein Bettzeug kommt einfach in die großen Schubkästen des Bettes und fertig ist die Couch. Zusätzlich sorgen graue Polster an Kopf- und Seitenleiste des Bettes für Gemütlichkeit.

Über dem großen Schreibtisch hängt ein offenes Regal mit insgesamt vier Fächern. In einem davon steht das Lieblingsdekoelement des Juniors; ein Motorrad aus Eisen.

Die übrigen Fächer des felsgrauen Regals sind bestückt mit Fotos von Freunden und der Familie in hübschen Rahmen, mit einem neonfarbenen Rubik’s Cube, einer tollen Funk-Wetterstation mit Wettermännchen sowie Schreibtisch-Utensilien (z. Bsp. Locher, Tacker, Tesafilm-Abroller). Auf seinem Schreibtisch hat eine CB-Funkstation ihren Platz gefunden, ein Vintage-Telefon steht ebenso auf dem Schreibtisch wie eine Alexa von A*azon sowie diverse Handfunkgeräte. Der Stifteköcher, der im Route 66 Style daher kommt, fand neben der CB-Funkstation Platz.

Und hinter seiner Tür entdeckt man noch zwei Kleiderhaken, deren Design mir auf Anhieb wahnsinnig gut gefallen hat.

Zu guter Letzt fand ich noch ein Blechschild zum Aufhängen, das perfekt zu unserem Sohnemann passt. Darum musste ich es einfach kaufen *lach*

Renovierung Teil 1

Wir haben beschlossen, Juniors Kinderzimmer in ein Jugendzimmer umzuwandeln, denn immerhin ist der kleine große Mann schon stolze 10 Jahre alt. So fuhren wir also in das Möbelhaus unseres Vertrauens und suchten gemeinsam ein tolles und modernes Jugendzimmer aus. Alles war rasch geklärt und wir mussten nur zweimal antanzen bevor der Kaufvertrag dann fest war und uns als Liefertermin Ende April 2021 mitgeteilt wurde. Das war Ende November/Anfang Dezember 2020. Und so soll es später aussehen (bitte klicke auf das Bild, um es zu vergrößern):

Wir haben uns für Eiche Artisan (Front), Felsgrau (Korpus) und Kirschrot (als Farbtupfer) entschieden. Für die Decke haben wir uns eine grob strukturierte weiße Tapete genommen und die Wände wird eine mittelgraue Tapete in moderner Betonoptik zieren. Der Boden wird mit bereits eingekauftem Laminat ausgekleidet werden.

Momentan ist der Stand der Dinge der, dass die „alten“ Möbel, die immer noch top in Schuss sind, abgebaut sowie ausgeräumt wurden. Die Wände wurden von der ollen weißen Tapete befreit, die mittlerweile vergilbt und auch unansehnlich war. Die unmodern gewordenen Deckenplatten wurden herunter gerissen und entsorgt, wobei wir feststellen mussten, dass wir den Styroporkleber nicht von der Decke entfernen können, sondern hier auf professionelle Hilfe angewiesen sind. Das nachfolgende Bild zeigt die „Überreste“ an der Decke deutlich.

Nun muss der – Entschuldigung! – aber versiffte Teppichboden noch raus und Steckdosen neu gesetzt bzw. verteilt werden bzw. ein/zwei müssen wieder vergibst, also geschlossen, werden. Unser Motto ist: man kann nie zu viele Steckdosen haben. Daher wollen wir dem Junior eine ganze Steckdosenreihe unter dem Schreibtisch anbringen. Der Opa hat bereits einen elektrischen Rolladen gesetzt und möchte im Laufe dieser Woche noch nach der Kabelverteilung im Kinder…ähm, Verzeihung…Jugendzimmer schauen. Da der Junior eine ausgereifte CB-Funkstation sein Eigen nennen darf, müssen einige Kabel sauber und ordentlich verstaut werden und darin ist der Opa unser Meister. Es soll ja nicht alles hier und da runter hängen, sähe sehr unschön und chaotisch aus. Muss ja nicht sein. Oder?

Im leeren und kahlen Zimmer steht aktuell nur noch der kleine weiße Schreibtisch, denn unser Junior möchte solange an dem Schreibtisch noch spielen können, wie es möglich ist. Kann ich gut verstehen. Daher bleibt der Schreibtisch bis zum Schluss noch im Zimmer bevor auch er dann das Feld räumen muss, um Platz für die noch anstehenden Arbeiten zu machen.

Ein bisschen was haben wir schon geschafft, aber bis Ende April 2021 liegt auch noch viel vor uns. Nur gut, dass wir das Tapezieren der Wände und der Decke nicht selbst übernehmen müssen, sondern hier auf einen lieben Freund zurückgreifen können, der diese Arbeiten gerne für uns erledigt (Lohn: ein leckeres Mittagessen!). Den Boden verlegen wir selbst, allerdings haben wir auch hier Hilfe. Die noch anfallenden elektrischen Arbeiten (Steckdosen, Kabel etc.) übernimmt der Opa liebend gerne.

Noch ist das Zimmer weit entfernt davon so auszusehen wie auf den beiden Bildern oben, die uns der Einrichtungsplaner überlassen hat. Momentan zeichnet sich das Zimmer durch Kahlheit aus *grins*. Ich bin jedoch guter Dinge, dass wir rechtzeitig fertig werden. Falls doch nicht, können wir die neuen Möbel kostenfrei weitere 4 Wochen im Lager des Möbelhauses lagern lassen.