Verkabelt

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bekam ich urplötzlich Herzrasen, etwas Schwindel, zittrige Beine und Schweißausbrüche. Ich stand auf, ging in die Küche und trank etwas Wasser. Nach ein paar Minuten war dieser „Anfall“ vorbei. Gott sei Dank, es war überstanden. Aber an Einschlafen war nicht mehr zu denken. Das Herz pochte, weil ich aufgeregt war, und ich hatte das Gefühl, es würde sich überschlagen. Ich lag im Bett, versuchte mich durch kontrolliertes Atmen zu beruhigen. Nur langsam gelang es mir zu etwas mehr Ruhe zurück zu kehren. Irgendwann muss ich dann auch wieder eingeschlafen sein, aber ich dachte erst, ich würde nimmer wach werden. Ich war wirklich in großer Sorge. So etwas hatte ich bisher noch nie am eigenen Leib erlebt.

Morgens ging ich dann zum Arzt. Er nahm Blut ab – wie ich nun weiß, die Blutwerte sind top! -, außerdem maß er den Blutdruck, der auch okay war, und er hörte mich ab. Da fand er auch nichts Auffälliges. Das schnelle EKG, das nur 1-2 Minuten dauerte, lieferte ein Traumergebnis. Dann bekam ich noch ein 24-Stunden-Langzeit-EKG umgehangen und wurde entsprechend verkabelt.

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Am Donnerstag Morgen war ich das kleine Gerät wieder los, Gott sei Dank, denn es ließ sich damit gar nicht gut arbeiten bzw. schlafen. Aber wie mein EKG sich darstellt, das weiß ich aktuell noch nicht, da der Besprechungstermin noch vor mir liegt, aber ich denke, wenn etwas Auffälliges wäre, dann würde die Praxis mich sofort kontaktieren.

Es heißt für mich also mal noch: abwarten und Tee trinken. Seitdem trat so ein Herzrasen bzw. etwas Ähnliches nicht mehr auf, doch manchmal hab‘ ich das Gefühl, das Herzchen poltert e bissel. Kann aber auch stressbedingt sein oder von der Wirbelsäule herrühren. Herzschmerzen können ja vielerlei Auslöser haben.

Bleibt zu hoffen, dass alles okay ist. Also bitte: Däumchen drücken (und den großen Zeh auch *grins*).