Jetzt hab‘ ich’s auch noch schriftlich

AltglasJunkie *lach*

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Über eine bekannte und beliebte Plattform für Kleinanzeigen habe ich – was kann es auch anderes sein? – Altglas bezogen. Es handelt sich dieses Mal um insgesamt drei 85mm-Objektive, die ich mir geleistet habe. Einmal das „Ennagon 85mm f/2.8 von Enna München“, das „Agfa Agomar 85mm“und das „Will-Wetzlar Maginon 85mm f/2.8“. Gekauft hatte ich es vor einer Woche, vorgestern kam es bei mir an.

Der sehr nette private Verkäufer, mit dem ich sofort auf „Du“ war, war so lieb und fertigte für alle Objektive – gegen geringen Aufpreis – je einen Schiebetubus an. An diesen lässt sich dann der Adapter M42 auf Canon EF bzw. EF-S schrauben. Und schon kann die Altglas-Fotografie beginnen!

Besonders nett fand ich, dass der Verkäufer die Tuben (Mehrzahl von [Schiebe]tubus?) mit einem silbernen Emblem versehen hat. Dieses zeigt ein süßes Eichhörnchen. Nachdem ich ihm den Empfang des Pakets schriftlich bestätigt und ihm zudem geschrieben habe, dass ich Eichhörnchen sehr mag, verriet er mir, sie seien sein Markenzeichen, und schickte mir ein Foto, das ihn gemeinsam mit einem niedlichen Eichhörnchen zeigte. Danach bekam ich ein zweites Foto, dass das Tier inmitten der Kameraausrüstung (Altglas) gezeigt hat. Dazu stand geschrieben: „Auch Puschel steht auf Altglas“. *lach*

Mit in dem Paket dabei lagen zwei schöne Geschenke. Eines davon war der Schlüsselanhänger, den ihr ganz oben auf dem Bild ↑ sehen könnt, mit dem passenden Schriftzug „AltglasJunkie“. Er ist sehr robust und hervorragend verarbeitet. Fühlt sich sehr stabil an. Das zweite kleine Geschenk, über das ich mich auch gefreut habe, war ein selbst gebasteltes Armband aus rotem Leder mit einem schönen Kameraanhänger. Das Armband ist verstellbar (Schiebearmband) und lässt sich daher perfekt an den Armumfang anpassen. Super!

Der große Tag für den kleinen Mann

Am Samstag, 05.09.2020 um 14:00 Uhr war es endlich soweit, dass der kleine große Mann zur Kommunion gehen durfte. Gemeinsam mit vier jungen Damen in hübschen weißen Kleidern stand er in der Kirche. Er war Hahn im Korb und machte zwischen den Mädchen eine ziemlich gute (und wahnsinnig coole!) Figur *lach*. Bei uns wurde die Kommunion in Kleingruppen mit je 5 Kindern, die je 9 Gäste mitbringen durften (in die Kirche), abgehalten. Gestaltet wurde die Kommunion von einem Pastor aus der Nachbargemeinde und der Seelsorgerin, die das sehr gut gemacht hat. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von einem Pianisten, von einer kleinen Gruppe von Geigern und antürlich von der Kirchenorgel. Gesungen werden durfte nur mit Maske, ansonsten jedoch konnte man in der Kirche die Maske – Gott sei’s gedankt! – ablegen. Auch die Kommunionkinder benötigten ihre Masken nicht.

Fotografiert wurde der Gottesdienst von einem alteingesessenen Fotografen, der in unserer unmittelbaren Nähe sein Fotostudio führt. Die Kommunion stand unter dem Motto „Regenbogen – unsere Gemeinschaft mit Jesus ist bunt“. Dementsprechend wurde am Ende des schönen Gottesdienstes „Over the rainbow“ von der kleinen Geigengruppe gespielt. Das war ein schöner Gänsehautmoment.

Der Junior war sichtlich stolz und mit Interesse bei der Sache. Er durfte eine Fürbitte vortragen und ein Kerzenkind sein. Er hielt die Gruppenkerze (aus der Kommunion-Vorbereitungszeit) und stand neben dem Pastor, als dieser aus dem Evangelium las. Die Seelsorgerin erzählte Geschichten aus der Vorbereitungszeit und der Junior sowie die vier weiteren Kommunionkinder zeigten an den entsprechenden Stellen ein passendes Symbol. So erzählte sie von der Klepperaktion zu Ostern (ich habe berichtet, hier und hier!) und unser kleiner Mann zeigte den Gottesdienstbesuchern eine Klepper. Sie erzählte von dem Tag, an dem die Kinder im Backhaus Lauterbach Brot backen durften, und ein Mädchen zeigte ein Korb mit Brot. Die insgesamt fünf verschiedenen Symbole wurden dann vor dem Altar abgelegt.

Wir waren so stolz auf den Junior in seinem dunkelblauen eleganten Anzug. Er hat seine Aufgaben toll gemeistert und nie ist ihm ein Fehler passiert. Er war das einzige der Kinder, das seine Fürbitte auswendig aufsagen konnte. Alle anderen lasen ihre Fürbitten vom Blatt ab. Wir hatten aber auch eine gute Einpräg-Idee gehabt, denn seine Fürbitte haben wir geübt, indem wir sie abends als Gute-Nacht-Gebet aufsagten. Auf diesem Weg hat sich der Satz gut einprägen lassen: „Herr unser Gott, lass‘ uns offene Augen und Ohren haben für die Menschen, die unsere Hilfe brauchen.“, lautete seine Fürbitte.

Nach dem Gottesdienst haben wir zuhause gefeiert; bei Kaffee und Kuchen am Nachmittag und einem schönen Buffet am Abend, das uns vom Partyservice aus dem Nachbarort gebracht wurde. Natürlich bekam das Kommunionkind seinen Platz hübsch dekoriert, so wie sich das gehört *grins*. Gratuliert wurde der Junior von vielen, vielen Menschen, die ihn mögen und schätzen. Nicht nur von seiner Familie, auch die Lehrerinnen und seine Schulbegleitung waren vor Ort, auch viele Nachbarn haben an ihn gedacht sowie enge Freunde von Oma und Opa, die einen Tag später kamen und Geschenke bzw. Glückwunschkarten brachten. Er hat sich über Jeden, der an ihn gedacht hat, gefreut. Fleißig hat der kleine Mann als Dankeschön Pralinen sowie ein kleines Geschenk verteilt.

Patenonkel und -tante haben dem kleinen Mann bereits im Sommer ein super duper Fahrrad geschenkt (hier kannst Du es nachlesen, wenn Du magst). Das war ihr Geschenk zur Kommunion. Dennoch ließen sie es sich nicht nehmen, dem Patenkind noch etwas mitzubringen. Er bekam eine 4 1/2 Meter (!) lange leuchtend grün-gelbe Schlange aus weichem Plüsch geschenkt (der Junior liebt Schlangen!) und dazu noch ein schönes silbernes Kettchen mit einem Schutzengel. Von uns Eltern bekam er die Playstation 4plus, die er sich sehnlichst gewünscht hat inkl. Fußball-Spiel und zweitem Controler als Bundle. Weitere Spiele gab es von Oma und Opa (Autorennen, Autobahn-Polizei, Die Berufsfeuerwehr, Minecraft, Wortjäger-Lernspiel). Außerdem bekam er noch eine Kamera geschenkt wie auch einen ganz besonders schönen Rosenkranz inkl. dem Buch „Der Rosenkranz, den Kindern erklärt“. Man kann schon sagen, dass er mächtig „abgeräumt“ hat *lach*. Geldgeschenke gab es obendrein!

Das Wetter hat an Juniors großem Tag auch perfekt mitgespielt. Es war nicht kalt, aber auch nicht zu heiß. Mit ca. 23/24 Grad war das Wetter optimal würd‘ ich sagen. Es wehte ein leichter Wind und der Himmel war leicht bewölkt. Alles in allem war es ein herrlich schöner Tag und eine ausgelassene Feier.

11. Mai 2020 – Muttertag!

Gestern war Muttertag, aber damit erzähle ich nichts Neues. Am gestrigen Tag wurde den Müttern gedankt, für all das, was sie leisten. Natürlich bekam auch ich etwas von meinem Sohn, dazu aber später mehr. Meine Mutter überraschte ich dieses Jahr auf kulinarische Weise: ich habe drei verschiedene Liköre im Handumdrehen selbst gemacht! Meine Mama liebt Liköre, vor allem Eierlikör (den ich jedoch nicht gemacht habe). Mit meinem Pa fährt sie seit einigen Jahren schon in den Schwarzwald in Urlaub – in ihre Stammpension, in der sie mit den beiden Eigentümer bereits auf Du und Du ist – und am Ende ihres jährlichen Aufenthalts im Schwarzwald bringt sie dann immer verschiedene Liköre mit (die der Inhaber der Pension selbst herstellt).

Aufgrund Covid-19 – Corona also – kann sie dieses Jahr nicht in den Schwarzwald reisen. Da dachte ich, dann sorge ich halt für die Liköre, und habe mir drei leckere Rezepte aus dem Internet gezogen. Ich habe einen Kinderriegel Likör und einen Yogurette Likör gezaubert und darüber hinaus dann noch einen Likör aus weißer Milka-Schokolade mit echter Bourbon-Vanille. Schnell noch für leere Flaschen gesorgt, die Liköre abgefüllt und die Flaschen zum Schluss dann noch ein bisschen verziert. Meine Mama hat sich gefreut! Und natürlich haben wir an Muttertag dann auch gleich die Liköre getestet – sie waren lecker, wobei uns allen der Kinderriegel-Likör am allerbesten geschmeckt hat!