Geburtstagskuchen: Feuerwehrauto

Mein kleiner Mann ist begeistertes Mitglied der hiesigen Jugendwehr. Seit 1 Jahr ist er schon mit dabei und immer mit Eifer, großem Interesse und ganz viel Spaß bei der Sache. Die Jugendwehr ist ein Hobby, das ihm sehr gut tut. Er hat viele neue Freunde kennen gelernt und – was wichtig ist! – er kommt mit den Ausbildern gut zurecht und die auch mit ihm. Weshalb die Jugendwehr auch gut für ihn ist: sie fördert seine Konzentration und Aufmerksamkeit.

Und nun hatte der Junior Geburtstag (allerdings bereits Anfang Februar). Jedes Jahr frage ich ihn danach, welchen Geburtstagskuchen er haben möchte, und dieses Jahr sagte er: „Ich will, dass Du mir ein Feuerwehrauto backst!“ Ja, ich ahnte es bereits. Der kleine Mann hat seit ein paar Jahren jedes Jahr eine neue „Challange“ (Herausforderung) für mich parat. So habe ich ihm schon einen Baustellenkuchen (3. Geburtstag), die Raupe Nimmersatt (4. Geburstag), einen Vulkankuchen (5. Geburtstag), eine Erdkugel inkl. allen Kontinenten (6. Geburtstag), einen Stormtrooper (Star Wars, 7. Geburtstag), eine Katze (8. Geburtstag) gebacken.

2020 sollte es also ein Feuerwehrauto sein. Das war gar nicht so schwierig, wie ich zu Anfang gedacht habe. Gott sei’s gedankt! Für Eilige habe ich einen Tipp: nehmt Euch eine Backmischung zur Hand. Für die, die den Kuchen von Grund auf in reiner Handarbeit machen wollen: ein trockener Kuchen (z. Bsp. Marmorkuchen, Zitronenkuchen, Sandkuchen), gebacken in einer Kastenform, ist am besten für das Feuerwehrauto geeignet. Ich habe mich für einen Zitronenkuchen (Backmischung) entschieden.

Die Anleitung

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Zunächst den Kuchen nach Rezept oder Anleitung (bei einer Backmischung) backen. Nach dem Backen den Kuchen in der Form kurz auskühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form lösen und erkalten lassen. Nach dem Erkalten: schneide die obere Wölbung vom Kuchen ab und lege diese zur Seite (Hinweis: sie wird nicht mehr benötigt!).

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Lege den Kuchen nun mit der Schnittfläche nach unten auf eine Kuchenplatte und schneide dann ein ca. 6-7 cm großes Stück vom Kuchen ab. Es bildet im weiteren Gestaltungsverlauf die Fahrerkabine, die später auf dem Kuchen angebracht wird. Rolle knallig roten Fondant nach Anleitung auf der Packung aus. Nicht zu dünn, nicht zu dick!

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Decke nun den Kuchen mit Fondant ein und schneide den überschüssigen Fondant weg. Decke auch die Fahrerkabine, das Stück vom Kuchen, das Du vorhin abgeschnitten hast, ebenfalls mit Fondant ein. Wie oben beschrieben, schneidest Du den Rest weg. Rühre Guss an: zwei bis drei EL Puderzucker mit Wasser solange verrühren bis die Masse einen sämigen Guss ergibt.

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Nimm insgesamt 7 Leibniz Mini-Kekse zur Hand. Sie dienen als Fenster und befestige diese mit etwas Guss an der Fahrerkabine (je 2 Kekse links und rechts, seitlich & 3 Kekse vorne). Nimm insgesamt 2 blaue Smarties zur Hand und befestige diese auf die selbe Weise auf der Fahrerkabine (1 links außen & 1 rechts außen). Lasse die angebrachten Details bzw. den Guss darunter trocknen. Stelle die Kabine zur Seite.

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Nimm Dir nun den unteren Teil des Feuerwehrautos zur Hand und stelle es vor Dich auf den Tisch. Bringe wie oben beschrieben, also mit etwas Guss, insgesamt 6 „Reifen“ an das Fahrzeug an. Hierfür habe ich Oreo Kekse genommen. Vorne habe ich 2 Kekse und im hinteren Bereich des Fahrzeugs insgesamt 4 Kekse angebracht. Nun nimmst Du Dir 2 gelbe und 2 rote Smarties zur Hand.

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Die gelben bringst Du mit etwas Guss vorne am Fahrzeug (unterer Rand) an und die roten hinten am Fahrzeug (unterer Rand). Und den Abschluss bildet die „Drehleiter“. Hierfür ist eine Schaumzuckerwaffel am besten geeignet. Setze die Fahrerkabine auf den Kuchen und lege die Drehleiter wie auf dem Bild zu sehen über den Kuchen. Das war’s, schon ist das knallrote Feuerwehrauto fertig!

Wie ihr Euch bestimmt schon denken könnt, war der kleine Mann von seinem knallig roten Feuerwehrauto hellauf begeistert. Insbesondere gefreut hat ihn, dass das Feuerwehrauto sogar eine „Drehleiter“ hatte. Da war nicht nur die Freude, sondern auch die Augen groß. Ich war glücklich, dass er happy war. Das Feuerwehrauto sah zwar nicht makellos aus, aber es war mit ganz viel Liebe gemacht.

Rezept Feuerwehrauto

Wenn auch Du Lust dazu hast, diesen hübschen Kuchen zuzubereiten oder wenn Du dieses kleine Rezept gerne in Deinem ganz eigenen Rezepte-Ordner abheften möchtest, dann hilft Dir mein Download weiter. Beachte hierbei bitte, dass Du einen PDF-Reader wie den Acrobat Reader DC benötigst. Falls Du ihn nicht schon hast, kannst Du ihn hier kostenlos herunterladen: Acrobat Reader DC herunterladen

Das schönste Geschenk

Nun ist es auch schon wieder ein paar Tage vorüber; Weihnachten und Silvester. Ich hoffe sehr, ihr alle seid gut in das neue Jahr gestartet. Wir hatten ein wundervolles Weihnachtsfest im Kreis der Familie mit gutem Essen und bester Laune und ein tolles Silvester. Am Heiligen Abend gab es Lyonerkuchen (typisch Saarland!) und verschiedene Salate. Am 1. Weihnachtsfeiertag aßen wir dann Rouladen, Gemüse und auch wieder Salat. Kuchen gab es keinen, da wir alle mehr als satt waren von den defitgen Hauptspeisen.

Am 2. Weihnachtsfeiertag waren wir dann bei meiner Schwiegermutter eingeladen. Und schon wieder Fleisch: Schweinefilet, Gemüße, kräftige Soße und – tadaaa! – ja, Salat. Als Vorspeise gefüllte Champignons und ein Dessert durfte auch nicht fehlen. Es gab ein Eisbecher. Und an Silvester haben wir uns alle um den großen Tisch herum versammelt und Raclette gemacht. Salami, Würstchen, Pilze, Paprika, Käse und und und…boah, was hatten wir dicke Bäuche!

Satt und zufrieden fröhnten wir dann unserer ganz eigenen Silvester-Tradition und guckten uns im TV „Mr. Bean“ an. Der kleine Mann liebt das und lacht sich jedes Jahr halb tot über den leicht tolpatschig wirkenden Engländer.

Doch natürlich gab es nicht nur gutes und deftiges Essen, sondern auch Geschenke! Der Junior war total aufgeregt, aber nicht, weil er Geschenke bekam, sondern weil er ein ganz besonderes für mich hatte, das er mir unbedingt sofort überreichen wollte. „Frohe Weihnachten, Mama.“, mit diesen Worten nahm ich ein kleines Päckchen entgegen. Als ich es ausgepackt habe, habe ich mich wahnsinnig gefreut. Lag doch etwas Silbernes in dem Schächtelchen.

Ich habe das Bild mit dem Handy aufgenommen, daher ist es leider nicht allzu toll geworden, sorry. Ich habe versucht, das Beste herauszuholen und habe es mit Photoshop noch ein bisschen nachbearbeitet, aber besser ging es nicht, schade. Wie dem auch sei: über diesen Armreif habe ich mich sehr gefreut. Für mich war er das beste Geschenk!