Nicht schon wieder, bitte nicht

So ganz sind diese kalten Tage derzeit üüüberhaupt nicht meine Freunde. Viel zu oft erwischen sie mich eiskalt *augenroll*. Schon zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit hat es mich aus den High Heels gehauen *traurigguck*. Seit fast einer Woche liege ich erneut flach bzw. ich habe flach gelegen – mittlerweile geht es ja wieder bergauf *GottseiDank*. Freitag, Samstag und Sonntag mit knapp 39 Grad Fieber im Bett, Kopf- und Gliederschmerzen und eine saftige Stirnhöhlenentzündung (Selbstdiagnose). Montags zum Doc, nur damit der mich nach zwei Minuten „Behandlung“ (bedeutet: einmal abhören, einmal in die Ohren gucken *haha*) wieder nachhause schickt und meint: „Bettruhe und viel Trinken“ Ei, auf die Idee wäre ich ja NIEMALS alleine gekommen *augenroll*.

Ein anständiges Antibiotikum hielt er für nicht sinnvoll und wollte stattdessen Sinupret Saft und Ibuprofen Tabletten verschreiben. Danke, aber nein danke, sagte ich. Denn Beides hat mir meine bessere Hälfte auch schon Samstags besorgt. Hatte mir etwas mehr als das von dem Mediziner versprochen, aber das erwartete Antibiotikum gab es ja nicht. Also fuhr ich, nachdem ich mich krank und fiebrig aus dem Bett gequält hatte, ohne Ergebnis wieder heim. Die Diagnose „Grippe und Stirnhöhlenentzündung“ hatte ich mir ja schon selbst gestellt. Habe ich nur den Eindruck oder sind die Ärzte auch nimmer das, was sie mal waren *überleg*? Naja, egal…ging ja auch so. Es geht, wenn auch nur langsam, bergauf und ich fühle mich heute schon um Einiges besser als das noch am Montag der Fall war.

Aber: auch meine beiden Männer hat es erwischt. Der kleine Mann musste die Schule für 1 Woche aussetzen, weil er Husten und Schnupfen hatte, und der große Mann liegt mit einer Mittelohrentzündung aktuell flach – 1 Woche Krankenschein! JACKPOT!!! Es kann nur besser werden. Oder?

Laut, lauter, Junior

Der kleine Mann hatte sich zu Weihnachten sehnlichst eine Gitarre gewünscht. Spielen jedoch kann er (noch!) nicht, dennoch machte er uns eindringlich klar: „Ich will keine olle Kindergitarre, sondern eine richtige Gitarre, auf der man richtig gut spielen kann.“ Natürlich erhörte das Christkind den Wunsch des Kleinen und schenkte ihm eine „richtige“ Kindergitarre, die einen guten Klang hat und nicht gerade günstig war. Dafür war es doch extra in ein Fachgeschäft gefahren, um sich angemessen beraten zu lassen.

Und unter dem Weihnachtsbaum lag sie dann: Junior’s Gitarre! Er packte sie aus und war total hibbelig. Er hat sich wahnsinnig über das Musikinstrument gefreut. Er hatte richtig rote Ohren vor lauter Aufregung. Natürlich musste sie sofort ausprobiert werden. „Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum“ gefolgt von unkoordinierten Klängen der Gitarre hörten wir fortan über den ganzen Heiligen Abend verteilt. Obwohl uns schon bald die Ohren weh taten, waren wir glücklich darüber, dass der Junior glücklich war.

Da ich meine Canon EOS 1200D nicht zur Hand hatte, musste das Handy her halten, daher leider die schlechte Qualität des Bildes. Ich habe nicht gerade das beste Handy mit der besten Kamera. Aber egal.