Zinnie, Dahlie, Aster – wer bietet mehr?

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Randdaten: Blende f/4 – Belichtungszeit 1/400sec – ISO 200 – Brennweite 28mm – Kamera Canon EOS1200D – Objektiv EFS 18-55mm F/3.5-5.6 IS STM

Aaalso, am Wegesrand sprang mir dieses Blümelein ins Auge und ich musste es selbstverständlich sofort als Motiv für eine neue Fotografie nutzen. Ist sie nicht schön? Doch! Oder? Gemäß einer guten Freundin soll es eine Aster sein. Meine Pflanzenbestimmungs-App (PlantNet) sagt, es handele sich hier um eine Zinnie. Und die PictureThis-App hielt mir einer Dahlie dagegen. Jetzt hab‘ ich drei Begriffe und weiß der Blume keinen zuzuordnen. Kennt ihr diese Art? Sicherlich ist es etwas völlig anderes als die zuvor genannten. Oder?

Lieblingsblüten aus dem Garten und vom Balkon

Wir haben nur einen Balkon, aber meine Eltern, die das Erdgeschoss des Hauses bewohnen, haben eine große Terrasse. Und da meine Mom Blumen sehr mag, blüht es auch überall. Gestern habe ich auf der Suche nach geeigneten Motiven zum Fotografieren eine ganz wundervolle Blume entdeckt und gleich mal deren Blüten fotografiert.

Sind das nicht ganz wundervolle Farben? Und so intensiv! In der Sonne haben sie regelrecht geleuchtet. Ich war sofort ganz angetan davon. Aber auch mein Balkon beherbergt eine Pflanze, die ich ganz großartig finde, die nur sehr viel Dreck macht. Jeden Tag ist Kehren angesagt, aber egal. Sie steht in einer Ecke des Balkons gemeinsam mit einer hohen Laterne im Vintage-Stil und scheint sich dort auch wohl zu fühlen.

Es handelt sich bei der schönen lilafarbigen Blüte um die einer „Spinnenpflanze“. Erst nachdem ich abgeklärt hatte, weshalb die Pflanze ausgerechnet „Spinnenpflanze“ heißt, habe ich sie gekauft *grins* Denn ich habe eine Spinnenphobie und wenn diese Pflanze für Spinnen tatsächlich anziehend gewesen wäre, dann hätte ich sie sicherlich im Geschäft zurück gelassen. Aber die Spinnenpflanze verdankt ihren Namen, den feinen abstehenden „Häarchen“, die Spinnenbeinen ähneln sollen. Naja, mit viiieeel Phantasie vielleicht *lach*

Die Spinnenpflanze blüht einjährig (Juli bis Oktober) und in den Farben violett, rot, rosa und weiß. Sie benötigt viel Sonnenlicht und die Bodenfeuchte sollte mäßig trocken bis frisch sein, damit die Pflanze sich wohl fühlen kann. Da sie frostempfindlich ist, wird sie keinen Winter überstehen. Die Spinnenblume stammt aus Südamerika und trägt den lateinischen Namen Cleome Spinosa. (Quelle: https://www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/spinnenblume/spinnenblume)

Ich mag meine Spinnenblume und werde mir im nächsten Jahr eine neue anschaffen – ggf. in einer anderen Blütenfarbe. Obwohl sie viel Dreck macht, ist sie ein sehr hübscher Blickfang und trägt bei richtiger Pflege reichlich Blüten. Und hat man sie einmal doch vernachlässigt und sie zeigt hängende Blätter, so rappelt sie sich nach Gabe von frischem Wasser im Nu wieder auf.