Gute Vorsätze? Gelten nicht!

Oh je, da hab‘ ich es ja schon wieder getan! Seitdem ich mich für die Altglas-Fotografie interessiere und mich derzeit darin einlese und darüber informiere, kaufe ich viel ein. Helios, Practica, Auto Exaktar, Domiplan und und und…mittlerweile ist mein Bestand an alten Objektiven mit M42-Anschluss beträchtlich gestiegen und es ist vorab mal kein Ende in Sicht, da es noch einige Objektive aus der guten alten Zeit gibt, an denen ich noch reges Interesse habe.

„So, vorerst mal nichts Neues, Sandra.“, das nahm ich mir selbst vor. Aber: erstens, es kommt anders und zweitens, als man denkt. Dass die Angebote aber auch immer so verführerisch sein müssen. Herrje, Frau hat es nicht leicht. Darüber hinaus habe ich mir auch noch Original Canon sowie Tamron Objektive geleistet, allerdings gebraucht – keine Neuware. Die beiden (vorerst!) letzten Objektive, die gerade heute noch geliefert wurden, waren das Tamron 18-200mm (kein Altglas) und das Helios-44-M-5 mit einer Festbrennweite von 55mm und einer Lichtstärke von f/2.0 (Altglas).

Ich habe auch schon fleißig mit dem Altglas experimentiert.
Meine ersten Altglas-Bilder könnt ihr, sofern Interesse besteht, in diesem Album ansehen: https://famillini.de/galerien/altglas/ Was mir positiv aufgefallen ist während ich mit dem Altglas beschäfigt war ist, dass mir das manuelle Fokussieren ganz schön viel Spaß macht. Erstaunt war ich über so manches Bildergebnis. Die „ollen“ Objektive leisten noch eine erstaunlich gute Bildqualität, würde ich meinen.

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Das Bild oben ↑ wurde mit einem Altglas-Objektiv gemacht und mit dem M-Modus der Canon EOS. Ich finde, die Fokussierung habe ich sauber hinbekommen. Das Bild ist weder zu dunkel, noch ist es zu hell und die Farben sind gut. Was ich besonders schön finde ist, dass die feinen Äderchen in den Blütenblättern so schön zu sehen sind. Also ich für meinen Teil bin von der Altglas-Fotografie arg begeistert.

Wenn ich das nächste Mal auf Fototour gehe, dann packe ich auf jeden Fall das ein oder andere Altglas mit ein. Mittlerweile bereitet mir auch der manuelle Modus meiner Canon EOS 1200D bzw. jetzt meiner Canon EOS 2000D riesen Spaß. Warum hab‘ ich mich nur so lange vor den manuellen Einstellungen geziert? Klappt doch recht gut, wie an dem Album „Altglas-Fotografie 2021“ zu sehen ist. Was freu‘ ich mich schon auf weitere Altglas-Fotos.

Vorher/nachher: unbearbeitet vs. bearbeitet

Heutzutage sind Bildbearbeitungsprogramme (z. Bsp. Photoshop, Ashampoo Photo, Gimp etc.) nicht mehr weg zu denken. Jeder Fotograf nutzt eines oder auch mehrere zur Nachbearbeitung seiner Fotografien. So auch ich! Ich arbeite mit Photoshop Elements Version 12.1, liebäugele aber seit längerer Zeit schon mit einem anderen Bildbearbeitungsprogramm (Affinity Photo). Allerdings mag ich mich nach langer und guter „Zusammenarbeit“ mit Photoshop auch nicht allzugerne an etwas Unbekanntes und Neues gewöhnen müssen. Ich bin nun mal ein Gewohnheitstier!

Sicherlich arbeitet der ein oder andere von Euch auch mit einem Bildbearbeitungsprogramm. Welches nutzt ihr denn so? Wenn ich mal so neugierig fragen darf *grins*

Ich habe heute mal ein „Vorher-Nachher“ für Euch. Mal was anderes *lach*. Ich zeige Euch heute ein Bild der Wilden Malve (wissenschaftlich: Malva sylvestris) in zweifacher Ansicht: einmal völlig unbearbeitet – also das Bild, wie es geschossen wurde – und einmal dann mit Photoshop Elements nachbearbeitet. Und los geht es. Das erste Bild ist das Original-Bild, so wie ich es von der SD-Karte genommen habe:

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Das Bild ist gelungen, würde ich meinen (auch wenn das Motiv mittig im Bild sitzt *augenzwinker*). Es zeigen sich zarte Farben und die Blüte harmoniert ganz wunderbar mit dem grünen Hintergrund. Es ist relativ scharf geworden und das Sonnenlicht fällt schön ein. Nun folgt das selbe Foto nachdem es in Photoshop Elements aufgehübscht wurde:

Ich mag satte Farben! Und wenn ich es per Kamera nicht direkt zufriedenstellend hinbekomme, dann muss das Bild eben ungeniert nachbearbeitet werden. Nun, der GöGa gab schon seine Meinung dazu ab und sagte: „Das erste Bild [also das unbearbeitete Bild direkt von der SD-Karte] gefällt mir persönlich am besten. Die farbliche Gestaltung beim zweiten Bild ist mir zu übertrieben.“

Was sagt ihr dazu? Welches Foto gefällt Euch besser! Das erste (unbearbeitete) oder das zweite (bearbeitete)? Ich bin gespannt!

Kleiner Besuch auf großer Blüte

Es ist mir gelungen, eine kleine Mücke auf einer Blüte fotografisch festzuhalten. Irgendwie hatte ich eine ziemlich ruhige Hand und die Mücke tat mir den Gefallen und hielt sich etwas länger auf der großen Blüte auf. Ich schlich fast schon auf Zehenspitzen an. Meist fliegen die „Blütenbesetzer“ dann erst recht weg – das machen die doch extra *lach* Doch dieses Mückchen dachte wohl: „Ach komm‘, sie gibt sich schon so viel Mühe, da bleib‘ ich mal hier.“ *grins*

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Blüte mit Besuch

Randdaten: Blende f/5.6 – Belichtungszeit 1/80sec – ISO 320 – Brennweite 55mm – Kamera Canon EOS1200D – Objektiv EFS 18-55mm F/3.5-5.6 IS STM