Blogstöckchen: Bunte Fragen Stöckchen

Sind sie eigentlich noch zeitgemäß? Die Stöckchen? Keine Ahnung! Ich weiß nur, zu meinen Blogger-Anfangszeiten bekam ich diverse Stöckchen „zugeworfen“ und ich war immer ein dankbarer Abnehmer solcher. Durch puren Zufall war ich wieder auf das Thema „Blogstöckchen“ gestoßen. Und ich dachte mir: warum es nicht wieder ein bisschen aufleben lassen?

So überlegte ich, welche Art Stöckchen ich der Blog-Gemeinde vor die virtuellen Füßchen werfen könnte *lach*. Ich entschied mich zu einem „Bunte Fragen Stöckchen“. Diese Bezeichnung habe ich gewählt, da sich mein Stöckchen nicht auf ein ganz bestimmtes Thema bezieht, sondern meine Fragen bunt gemischt sind.

Was ist ein Blogstöckchen jetzt genau?
Ihr werdet es sicherlich wissen, dennoch hier einmal kurz eine Erläuterung dazu. Ein Blogstöckchen besteht entweder aus einer ganz bestimmten Fragestellung oder aber auch aus gleich mehreren Fragen (= Fragenkatalog), die sich ein/e BloggerIn – also ich in dem Fall – ausdenkt, darüber hinaus auch selbst beantwortet und im Anschluss daran dann (natürlich!) auch an andere BloggerInnen weiterreicht.

Wie wird ein Stöckchen weitergereicht?
Das Weiterreichen geschieht, indem der/die BloggerIn – also ich – zwei oder drei weitere BloggerInnen in dem Stöckchenbeitrag verlinkt, die das Stöckchen erhalten sollen. Diese BloggerInnen haben dann die Aufgabe, die gestellten Fragen auf ihrem Blog im Rahmen eines Beitrages zu beantworten und das Stöckchen im Anschluss dann natürlich wieder an andere BloggerInnen weiterzugeben – mithilfe einer Verlinkung.

Und, welchen Sinn macht das Ganze?
Kurz gesagt: die Vernetzung von Artikeln und zwar quer durch die Blogosphäre. Die Voraussetzungen hierfür sind natürlich, dass das Blogstöckchen kontinuierlich weitergereicht wird und sich dankbare TeilnehmerInnen finden lassen, die dazu bereit sind, die Fragen zu beantworten und das Blogstöckchen dann weiter zu reichen.

Ein Blogstöckchen hat keine Deadline!

Mein „Bunte Fragen Stöckchen“ unterliegt diesen vier einfachen Regeln, die bitte befolgt werden sollten. Danke!

  • Verlinke die Person, die Dir das Stöckchen zugeworfen hat.
  • Beantworte alle Fragen, die gestellt sind.
  • Reiche das Stöckchen anschließend an 3 andere BloggerInnen weiter.
  • Informiere die ausgewählten BloggerInnen darüber, dass sie von Dir mit einem Blogstöckchen bedacht wurden.

1. Frage
Für Leseratten: welches war das beste Buch, das Du in der letzten Zeit gelesen hast? Für Filmfans: welches war der beste Film, den Du in der letzten Zeit gesehen hast?

Interstellar“ war der für mich beste Film. Diesen habe ich erst vor wenigen Tagen gesehen, obwohl er bereits 2014 erschienen ist. Ein Science-Fiction Abenteuer der besonderen Art. Sehr spannend und packend, an manchen Stellen gar rührend. Mit vielen nicht vorhersehbaren Wendungen. Einfach top. Christopher Nolan führte Regie. Unter anderem spielten Anne Hathaway und Matthew McConaughey mit. Wer ein Sci-Fi Fan ist, sollte ihn sich (vielleicht) mal ansehen!?

2. Frage
Kaffee oder Tee? Welches Getränk bevorzugst Du beim Frühstück und warum?

Kaffee, auf jeden Fall Kaffee. Ansonsten werd‘ ich nicht wach. Da ich abends relativ spät die Koje aufsuche – bin ’ne kleine Nachteule – fällt es mir morgens dementsprechend auch schwer die müden Äuglein zu öffnen. Daher bin ich dankbar für Koffein in Form einer guten Tasse Kaffee (mit etwas Kaffeesahne, aber ohne Süßungsmittel).

3. Frage
Was, das Du schon seit Ewigkeiten nicht mehr gemacht hast, würdest Du lieber heute als morgen gerne wieder machen?

Ich würde sehr gerne wieder einmal mit der Familie ans Meer fahren. An der Nordsee war es schön oder wieder nach Spanien. Vielleicht aber auch mal nach Italien oder Griechenland. Einfach mal wieder unbeschwert urlauben, das wäre super.

4. Frage
Welche drei Worte beschreiben Dich am Besten?

Morgenmuffel – Koffeinjunkie – Genießer

5. Frage
Welche 5 Dinge befinden sich gerade jetzt auf Deinem Schreibtisch (oder in der Nähe)?

Links von mir steht GöGa’s Yaesu-Amateurfunkgerät und rechts von mir mein Lenovo Tablet im Ständer. Mein Kindle liegt auf der Monitor-Erhöhung, worauf auch mein EC-Kartenlesegerät (TAN-Gerät) von der Bank liegt. Neben dem Monitor steht eine Elfenfigur mit Glasflügel (ein Geschenk meiner Mama).

6. Frage
Coronapandemie!

Wir sind Einschränkungen unterlegen, Maskenpflicht überall und aktuell auch Testpflicht in Schulen sowie für das Shopping oder für Friseurbesuche. Wie geht es Dir damit?

Zunächst eine kleine – oder etwas größere! – Anekdote von einer Shoppingtour. Ich war vorgestern mit dem jungen Herren unterwegs, da der Junior unbedingt neue Turnschuhe für den Sportunterricht gebraucht hat. Das war eine Tortur, kann ich nur sagen! Zunächst musste ich einen Termin in einem Testzentrum vereinbaren, dann natürlich zunächst dorthin fahren. Dort wurde mir gesagt, sie testen nur Erwachsene sowie Kinder älter als 14. Also wurde nur ich getestet, der Junior nicht. Aber mir wurde zudem gesagt, mein Sohn dürfe mich ins Geschäft begleiten, auch ohne Test. Nachdem also ich getestet war und zurück im Auto, wartete ich dort geschlagene 20 Minuten auf das Ergebnis, das mir per E-Mail geschickt wurde. Nach Empfang des negativen Testergebnisses sind wir dann ausgestiegen und ins erste Geschäft rein. Anmerkung zum besseren Verständnis: das Testzentrum befand sich praktischerweise auf dem Parkplatz.

Im ersten Geschäft (von insgesamt dreien!) musste ich zuerst das negative Testergebnis vorlegen, das auf’m Handy war. Zudem wurde zwecks Idenditätsabgleich nach meinen Personalausweis verlangt und ich musste mich zu guter Letzt in eine Liste eintragen und zwar mit folgenden Daten: Vorname, Familienname, Geburtsdatum, Straße und Hausnummer, PLZ und Ort, Name der Begleitperson (in meinem Fall der Junior), Uhrzeit (wann also das Geschäft betreten wurde) und am Ende auch noch mit Unterschrift. Alles in allem war das erste Geschäft ca. 27 Minuten nach Ankunft auf dem Parkplatz erfolgreich betreten worden (2 Minuten Testung, 20 Minuten Wartezeit auf das Ergebnis und das mindestens fünfminütige Prozedere am Eingang des Geschäfts).


Wahnsinn! Und das Schlimme ist: wir waren in drei Geschäften und in jedem Geschäft das selbe Prozedere! Da wird man rammdösig mit! Nur das letzte Geschäft verlangte auch für den Junior einen negativen Test. Als ich der Verkäuferin sagte, das Testzentrum würde keine Kinder unter 14 Jahren testen und mir gesagt wurde, mein Sohn könne mich auch ohne Test begleiten, sagte sie freundlich aber bestimmend, dass dies eine Fehlinformation sei. Ich müsse, so die Verkäuferin, zunächst zum Kinderarzt zum Testen gehen und wenn ich dann dort das (negative!) Ergebnis hätte, dann müsse ich mich testen lassen (eben in einem Testzentrum) und dann erst, also mit zwei negativen Tests, dürfe ich ihr Geschäft betreten.


Und das alles nur, um ein Paar neuer Turnschuhe für den Junior bekommen zu können. Ich meine, Kontrolle und Vorschriften und Obacht hin oder her, aber das ist doch wirklich…da vergeht einem doch glatt die Lust shoppen zu gehen. Oder sehe nur ich das so? Das nächste Mal wird wieder online eingekauft – zumindest soweit dies möglich ist! Das ist ja alles kein Zustand!

Wie geht es mir mit Corona? Das war die eigentliche Fragestellung. Ich kann nur sagen, dass ich nur noch ungerne aus dem Haus gehe. Alles ist so umständlich und kompliziert geworden, überall Kontrolle, überall nur noch: „Das darfst Du nicht, ach und übrigens, das darfst Du auch nicht.“ oder dieses: „Haben Sie einen negativen Test dabei, der nicht älter als 24h ist?“ Es ist nur noch unter bestimmten Auflagen möglich, irgendwo hin zu gehen. Dieses ständige Händewaschen und desinfizieren hat meine Haut rissig gemacht.
Und an den Kindern geht das Ganze natürlich auch nicht spurlos vorbei: Unterricht nur noch 2h täglich bzw. Unterrichtsaufall über Monate hinweg. Und wer darfs wieder richten? Die Eltern, genau! Wir haben unsere Kinder zuhause unterrichtet. Zudem Zeitdruck seitens der Schule: „Am Ende der Woche muss es erledigt sein. Dann gibts neue Aufgaben!“ Kurz gesagt: Corona brachte mich mitunter arg an meine Grenzen und ich ging wirklich zeitweise auf’m Zahnfleisch.

7. Frage:
Glaubst Du an Reinkarnation (= Wiedergeburt)?

Das ist schnell und unkompliziert beantwortet: nein, ich glaube nicht daran. Ich glaube daran, dass der Tod nicht das Ende ist, sondern, dass wir unsere Lieben wiedersehen werden – an einem anderen Ort. Aber dies hat mit Wiedergeburt nichts zu tun! Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch nur einmal geboren wird und wenn das Leben gelebt wurde, stirbt. Eine Wiedergeburt gibt es für mich nicht!

8. Frage:
Wenn Du ein Tier wärst, welches wärst Du?

(M)eine Katze, definitiv.
Den ganzen Tag draußen unterwegs, nur nachhause kommen, wenn der Magen knurrt oder um gestreichelt zu werden und dann wieder ab in die Freiheit. Hin und wieder irgendwo rum liegen, am liebsten in der Sonne, und es sich gut gehen lassen. Und (m)ein wohliges Schnurren löst Zufriedenheit bei (m)einer Familie aus. Herrlich! – That is the life MY CAT lives *lol*

9. Frage:
Hast Du ein Lieblingszitat? Ja!? Lass‘ hören!

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie, was man bekommt.“ (Zitat aus dem FilmForrest Gump„)

10. Frage:
Hast oder hattest Du (mal) ein Haustier? Wenn ja, welches und wie heißt bzw. hieß es? Wieso trägt bzw. trug es gerade diesen Namen?

Ich hatte einen Yorkshire Terrier namens Sammy. Er wurde 17 1/2 Jahre alt, starb schließlich an Altersschwäche. Ende der 80ger Jahre gab es eine Tiersendung im TV. An dieser nahmen Prominente mit ihren Haustieren teil. Ein Prominenter hatte einen Pudel, schwarz und zuckersüß. Dieser hieß Sam, und ich dachte mir: „Was für’n schöner Name für’n Hund.“ Zu der Zeit der Ausstrahlung waren wir gerade dabei, uns einen Hund ins Haus zu holen und uns fehlte noch der Name. Ich hing einfach ein „my“ an Sam und meinte dann zu meinen Eltern: „Wie wäre es denn mit Sammy?“. So kam unser Hund zu seinem Namen.

Unser Katzer (sprich: Kater) heißt Fridolin. Hierauf hatten wir keinen Einfluss, da er diesen Namen bereits trug, als wir ihn adoptiert haben. Jedoch rufen wir ihn ab und zu auch „Mikesch“, worauf er mittlerweile auch reagiert – wenn er Lust darauf hat. Hätte ich Einfluss auf den Namen gehabt, dann hieße Fridolin heute Mikesch (nach dem Kinderbuch des tscheschichen Autors Josef Lada). Ich habe das Buch nie gelesen, aber mir gefällt der Name Mikesch einfach super gut.

Nun, gemäß der Regeln, werfe ich das Stöckchen virtuell weiter und zwar an die BloggerInnen:

Bernhard (leider nicht aufgefangen! Daher frage ich Abraxandria)
Elke
Marlene vom Schnurrblog

Schön wäre es, wenn die Auserwählten das „Bunte Fragen Stöckchen“ auffangen würden und es ihrerseits erneut an weitere 3 BloggerInnen weiterwerfen würden. Danke dafür schon mal im voraus!