Ich habe gebacken: American Cheesecake mit Lasur

Ich habe wieder ein sehr schmackhaftes Rezept für Euch! Nachdem ich lange nichts mehr in der Rubrik „Kulinarisches“ gepostet habe, folgt heute der bei uns so beliebte „American Cheesecake“ mit Creme Fraîche Lasur. Himmlich sag‘ ich Euch. Ein wenig gekühlt schmeckt er am Besten!

Die Zutaten

  • 150 gr Löffelbiskuits
  • 100 gr Butterkekse
  • 70 gr Butter
  • 1 EL Kakaopulver (Kakao zum Backen, Beispielprodukt)
  • 4 Eier, Größe: M
  • 220 gr Zucker
  • 20 gr Zucker (für die Lasur!)
  • 750 gr Doppelrahm-Frischkäse
  • 1 Pk Puddingpulver, Vanille (für 500 ml Milch, zum Kochen, Beispielprodukt)
  • 1 EL Mehl, Typ: 405
  • 1 Pk geriebene Zitronenschale (Beispielprodukt)
  • 125 gr Sahne (Schlagsahne, Rahm)
  • 150 gr Crème Fraîche

Das Rezept

01

Die Löffelbiskuits und die Butterkekse grob mit der Hand brechen. Die Bruchstücke dann in einen Gefrierbeutel füllen und mit dem Nudelholz oder etwas vergleichbarem fein zerkrümeln. Die zerkrümelten Kekse nun in eine Schüssel schütten und zur Seite stellen.

02

Die Butter in einem kleinen Topf zum schmelzen bringen. Die geschmolzene Butter nun zu den Kekskrümel in die Schüssel geben. Den Kakao darüber streuen und alles gut miteinander vermischen. Zur Seite stellen.

03

Eine Springform (ø 28cm) gut einfetten. Die Krümelmasse nun auf dem Boden der Springform verteilen und mit den Händen fest andrücken. Die Springform nun für 30 bis 40 Minuten in den Kühlschrank stellen.

04

Nun wird der Backofen auf 150 Grad Umluft vorgeheizt! Die Eier in eine Schüssel geben. Den Zucker abmessen, aber noch nicht dazu geben. Mit dem Handrührgerät nun die Eier schlagen, dabei den Zucker nach und nach einrieseln lassen. Solange rühren bis der Zucker aufgelöst ist.

05

Den Frischkäse dazu geben und kurz unterrühren. Das Puddingpulver, Mehl und die geriebene Zitronenschale hinzugeben und wiederrum unterrühren. Zum Schluss die Sahne eingießen und erneut unterrühren. Die Käsemasse mit dem Handrührgerät ordentlich rühren (ruhig 2-3 Minuten lang nachdem alle Zutaten hinzugefügt worden sind).

06

Die Springform nach Ablauf der 30 bis 40 Minuten aus dem Kühlschrank nehmen. Die Käsemasse wird nun auf dem erkalteten Bröselboden verteilt und im vorgeheizten Backofen ca. 1 Stunde gebacken. Jeder Backofen backt anders, also beobachten. Wird er zu dunkel, muss er vor Ablauf der 60 Minuten aus dem Backofen. Nach dem Backen aus dem Backofen nehmen und 10 Minuten abkühlen lassen – in der Form & auf einem Rost.

07

Während der kurzen Abkühlphase die Crème Fraîche mit 20 gr Zucker verrühren. Nach Ablauf der 10 Minuten den Kuchen damit bestreichen (nur den Deckel, nicht die Seiten!). Nun wird die Springform erneut in den Backofen geschoben und der Kuchen wird weitere 10 Minuten bei 150 Grad Umluft gebacken. Den Kuchen nach Ablauf der letzten 10 Minuten Backzeit aus dem Backofen nehmen und in der Springform auskühlen lassen.

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American Cheesecake

Natürlich gibt es, wie gewohnt, zu diesem Rezept auch einen Download in Form einer PDF-Datei. Wenn Du Dir das Rezept gerne merken würdest, empfehle ich Dir den Besuch dieser Seite: https://famillini.de/downloads/

Bitte beachte, dass das Rezept eine PDF-Datei ist. Um sie zu öffnen benötigtst Du einen PDF-Reader wie den Acrobat Reader DC (er ermöglicht Dir das Anzeigen, Drucken, Unterzeichnen und Kommentieren von PDF-Dokumenten). Du kannst den Acrobat Reader DC hier kostenlos herunterladen: Download

Meine Schillerlocken Teil II – gelungen!

Vor ein paar Tagen habe ich darüber berichtet, dass ich Schillerlocken – das Gebäck, nicht den Fisch! – zubereiten möchte. Und ich habe mich gefragt, ob mein Vorhaben auch tatsächlich ordentliche Ergebnisse hervorbringen wird. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches „Danke“ für Eure Tipps. Ich habe die Schillerlocken nun gebacken und mit einer Sahne-Haselnusskrokant-Füllung versehen. Wie bereits berichtet, habe ich mir nicht die Mühe gemacht, den Blätterteig selbst herzustellen, sondern griff stattdessen auf fertigen Blätterteig aus der Kühltruhe (Beispielprodukt) zurück.

Ich hatte die Sorge, dass der Blätterteig im Backofen zu sehr aufgehen würde, aber diese Sorge war unbegründet. Er ging kaum merklich auf und die „Trichter“ wurden recht ansehnlich. Ich hatte mir für mein Backexperiment extra Schillerlockenbackformen besorgt. Diese hatten sich als sehr hilfreich erwiesen, denn nur so konnte das Gebäck seine typische Form bekommen. Jetzt wollt ihr sicherlich sehen, wie die Schillerlocken geworden sind. Oder?

Die Trichter sind teilweise etwas dunkler geworden. Warum ist einfach erklärt! Der Blätterteig wird, bevor er im Backofen gebacken wird, mit einer Mischung aus 1 Eigelb und 3 EL Milch bepinselt. Danach werden die Trichter in einer Mischung aus 100gr Zucker und 1 Pk Vanillinzucker gewälzt. Während des Backens karamellisiert der Zucker und lässt hier und da dunklere Flächen zurück. Dies jedoch ist kein Beinbruch, es schmeckt trotzdem gut.

Die Zutaten

  • 1-2 Pk Blätterteig, gerollt (aus dem Kühlregal)
  • 3 Becher Sahne (Schlagsahne, Rahm)
  • 100 gr Haselnusskrokant
  • 2 Pk Vanillinzucker (kein Bourbon-Vanillinzucker!)
  • 2-3 Pk Sahnesteif
  • 1 Eigelb
  • 3 EL Milch
  • 100 gr Zucker
  • 1 Pk Vanillinzucker
  • Ggf. Puderzucker
  • Ggf. Pistazien, gehackt
  • Schillerlockenformen (20 Stück, hier erhältlich)

Das Rezept

01

Aus Zeitmangel habe ich fertigen Blätterteig aus dem Kühlregal verwendet. Wer sich die Mühe machen möchte, den Blätterteig selbst herzustellen, findet im Internet haufenweise bebilderte Anleitungen und auch Videos zu diesem Thema. Aber ich kann Euch sagen: es ist sehr zeitaufwendig! Daher greife ich bei allem, das ich backe, immer auf fertigen Blätterteig zurück, der genau so gut schmeckt, wie ein selbstgemachter.

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Den fertigen Blätterteig, der meist gerollt ist, einfach ausrollen und in ca. 2 cm dicke Streifen schneiden – natürlich an der langen Seite entlang schneiden, ansonsten werden die Streifen viel zu kurz für die Schillerlockenformen. Die Schillerlockenformen zur Hand nehmen und darüber direkt aus dem Wasserhahn nun kühles Wasser laufen lassen. Die Formen befeuchtet lassen, nicht abtrocknen.

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Den Backofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen. Nun um jede Schillerlockenform einen Streifen vom Blätterteig wickeln. Dabei wie beschrieben vorgehen: von der Spitze her um die Form wickeln (somit unten beginnen!) und zwar so, dass der Teigstreifen mit zwei Dritteln eine Rundung bedeckt und das letzte Drittel den vorhergehenden Streifen überlappt.

04

Tipp (vom Hören/Sagen): Alufolie dick um eine leere Frischhalte- oder Alufolienrolle wickeln und um diese Rolle dann den Blätterteig wie beschrieben wickeln. Das habe ich noch nie getestet, kann also für nichts garantieren. Ich habe von diesem „Behelfsmittel“ nur gehört. Am Besten wäre es vielleicht, sich Schillerlockenformen zuzulegen. Diese sind schon für kleines Geld käuflich zu erwerben.

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Die umwickelten Schillerlockenformen zur Seite stellen. Nun 1 Eigelb mit 3 EL Milch verquirlen. Außerdem 100 gramm Zucker mit 1 Päckchen Vanillinzucker vermischen (auf einem flachen Teller!). Jede Schillerlockenform nun mit der Eigelb-Milch Mischung bestreichen und danach in der Zucker-Vanillinzucker Mischung wälzen. Die Form danach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen (nicht stellen!).

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Ist der Backofen ordentlich vorgeheizt und die Schillerlockenformen auf dem Backblech angeordnet, so werden sie für 15 bis 20 Minuten gebacken. Während des Backens beobachten. Jeder Backofen backt anders. Die Schillerlocken sollen zwar durchgebacken, aber nicht zu dunkel sein.

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Ist das Gebäck fertig gebacken, das Blech aus dem Ofen nehmen. Nach einer kurzen Phase des Abkühlens, den Blätterteig von den Formen lösen. Dies geht sehr einfach. Man sollte nur darauf achten, das Gebäck nicht zu hart anzufassen, da es ansonsten zerbrechen kann. Die einzelnen Trichter nun auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

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Nun die Sahne-Haselnusskrokant Füllung zubereiten. Dazu 3 Becher Sahne (Schlagsahne, Ram), 2 Päckchen Vanillinzucker und 2-3 Päckchen Sahnesteif in einen hohen Rührbecher geben. Mit dem Handrührgerät steif schlagen. Danach 100 gramm Haselnusskrokant mit einem Teigschaber unterheben.

09

Die ausgekühlten Schillerlocken nun zur Hand nehmen. Mit einem Teelöffel vorsichtig befüllen und dabei auch darauf achten, dass die Sahne-Haselnusskrokant Füllung den Trichter auch am unteren Ende ausfüllt. Wer einen Spritzbeutel besitzt, der kann natürlich damit arbeiten. Jedoch bräuchte man dann jemanden, der hilft. Denn Trichter festhalten und mit dem Spritzbeutel arbeiten wird alleine vielleicht ein bisschen schwierig. Sind alle Schillerlocken befüllt, diese auf eine Servierplatte legen, mit Puderzucker bestreuen und mit Pistazien (gehackt) verzieren.

Natürlich gibt es, wie gewohnt, zu diesem Rezept auch einen Download in Form einer PDF-Datei. Wenn Du Dir das Rezept gerne merken würdest, empfehle ich Dir den Besuch dieser Seite: https://famillini.de/downloads/

Bitte beachte, dass das Rezept eine PDF-Datei ist. Um sie zu öffnen benötigtst Du einen PDF-Reader wie den Acrobat Reader DC (er ermöglicht Dir das Anzeigen, Drucken, Unterzeichnen und Kommentieren von PDF-Dokumenten). Du kannst den Acrobat Reader DC hier kostenlos herunterladen: Download

Schillerlocken – ein Experiment, das gelingt?

Aaalso, ich bin auf das Gebäck „Schillerlocken“ gestoßen. Durch puren Zufall beim Stöbern durch das liebe Internet. Mmmhhh…ich mag Gebäck. Und ich mag Blätterteig. Früher führte die Bäckerei/Konditorei bei uns im Ort noch dieses Gebäck, doch leider wurden die Schillerlocken aufgrund einer zu geringen Nachfrage aus dem Angebot genommen. Schade! So gerieten die Schillerlocken in Vergessenheit. Doch als ich sie im Internet auf einer Seite für leckere Backrezepte wieder entdeckte, war ich sofort Feuer und Flamme.

„Lecker, die hab‘ ich früher gern‘ gegessen.“, schwärmte ich dem GöGa vor. „Das Rezept ist gar nicht so schwer. Ich probier‘ das mal selbst.“, stand mein Entschluss schließlich fest. Das dem Rezept beigefügte Bild ließ mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. So hab‘ ich dann die benötigten Zutaten notiert und werde diese am kommenden Wochenende einkaufen. Über A*azon habe ich mir ein Set bestehend aus insgesamt 20 Schillerlocken-Backformen bestellt, die bereits hier bei mir angekommen sind.

Den Blätterteig, der die Grundlage für das leckere Gebäck bildet, werde ich nicht selbst herstellen, denn wer schon einmal Blätterteig selbst hergestellt hat, der weiß, es ist eine sehr zeitaufwendige Arbeit, da der Teig nach den einzelnen Arbeitsschritten oftmals für 15 bis 30 Minuten ruhen muss.
Zudem sollte er einen Tag vor der Endverarbeitung (also einen Tag vor dem Backen!) hergestellt werden und hierfür fehlt mir leider die notwendige Zeit (und auch Muse!). Daher werde ich für die Schillerlocken fertigen Blätterteig kaufen. Also ganz nach dem Motto „DIY“ (= Do it yourself) sind meine Schillerlocken dann (leider!) doch nicht!

Die Sahnefüllung wird sichelrich flott hergestellt sein. Ich hab‘ jedoch akutell noch Bedenken, das Zusammenspiel des Blätterteigs und der Schillerlocken-Backformen betreffend. Blätterteig hat die Eigenschaft im Backofen immens aufzugehen. Wenn ich nun die einzelnen Blätterteig-Streifen um die einzelnen Backformen ([Eis-]hörnchen-Form) wickele und diese dann im Backofen backe, habe ich die Sorge, dass der Blätterteig ggf. zu sehr aufgeht und die Hörnchen dadurch viel zu unförmig und dick werden.

Auf dem Rezeptbild sehen die fertig gebackenen Schillerlocken „zart“ aus, fast schon etwas zerbrechlich. Sie sehen so aus, als ob der Blätterteig während des Backens kaum aufgegangen wäre. Ich hoffe, meine Ergebnisse sehen nach dem Backen genau so aus.

Nur zum allgemeinen Verständnis: sollten die Schillerlocken gelingen und ansehnlich werden, zeige ich Euch natürlich mit Freude das Ergebnis des „Expeiments“. Aaaber: sollte das Gebäck misslingen, habe ich diesen Bericht hier nie geschrieben *lach*

Hat Jemand von Euch schon einmal dieses leckere Gebäck mit der unwiderstehlichen Sahnefüllung selbst gebacken?

Falls ja, vielleicht hat der ein oder andere einen kleinen Tipp für mich!?