Erinnerungsstücke: mein Opa, der Künstler

Erinnerungsstücke: mein Opa, der Künstler

Lesezeit: in ca. 4 Minuten gelesen

Leider habe ich Opa’s Talent nicht geerbt, das Malen. Mein Opa konnte wirklich ganz toll malen. Auch sein Sohn, also mein Papa, hat dazu einen gewissen Hang. Nur an mir scheint dieses Talent einfach nicht haften geblieben zu sein, denn was das Malen/das Zeichnen betrifft, bin ich sowas von talentfrei. Hatte in der Schule im Kunstunterricht immer eine „ausreichend“ *schäm*.

In den 1970er Jahren hat mein Opa ganz wunderbare Bilder (Landschaften, Menschen, Blumen etc.) gezeichnet und sogar Bauernmalerei betrieben – alte große Milchkannen in stundenlanger/tagelanger, ja gar wochenlanger Arbeit liebevoll von Hand bemalt und dabei wirklich auf jedes noch so kleine Detail geachtet. Ganz wundervoll!

Schon als Kind sah ich die Zeichnungen meines Opas, die im großelterlichen Haus überall an den Wänden hingen, sehr gerne. Nun sollt ihr auch in den Genuss von Opa’s Werken kommen. Heute hängen Sie bei uns im Keller an den Wänden und verschönern dort den Vorraum, der zu allen weiteren Kellerräumen führt.

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Obiges Bild ↑ hat mein Opa im Jahr 1973 gemalt. Ich weiß es nicht genau, aber es sind vermutlich Aquarellfarben (?) gewesen. Leider kann ich ihn nicht mehr danach fragen. Er hat diese Landschaft aus dem Gedächtnis gemalt. Er hat sie sich eingeprägt während eines Urlaubes innerhalb Deutschlands (Allgäu, Schwarzwald – irgendwo die Ecke) und nach dem Urlaub zuhause dann auf Leinwand gebracht.

Dieses ↑ Bild ähnelt dem ersten Bild und ist doch ganz anders. Mein Opa hat seine Signatur sowie das Jahr hinterlassen, in dem das Bild entstanden war. Beides wurde von mir per Photoshop jedoch entfernt. Dieses Bild hat er im Jahr 1975 gemalt.

Diese beiden gemalten Bilder ↑ hingen, das weiß ich noch ganz genau, immer im Büro meines Opa’s in den 1980er Jahren. Während meiner Kindheit sah ich sie fast täglich, da ich fast jeden Tag bei meinen Großeltern war. Unter diesen beiden Bildern stand eine braune Ledercouch – auch das weiß ich noch.

Das linke Bild ← hing in meinem Kinderzimmer, das ich im Haus meiner Großeltern damals hatte, und das rechte Bild → hing im Esszimmer meiner Großeltern. Das rechte Bild zeigt eine Landschaft in Italien. Noch im Italien-Urlaub hatte mein Opa diese Landschaft gemalt. Seine Malutensilien hatte er ja ständig bei sich – genau so, wie ich heute die Kamera fast ständig bei mir trage *lach*.

12 Kommentare bei “Erinnerungsstücke: mein Opa, der Künstler

    1. @Fraukografie:
      Liebe Frauke!
      Danke. Ja, er war wahnsinnig talentiert, der Opa. Er war ein wahrer Künstler. Schade, dass ich diese Ader nicht geerbt habe.

  1. Das sind wirklich sehr schöne Bilder und Erinnerungsstücke in Einem liebe Sandra. Ganz besonders die italienische Landschaft gefällt mir sehr gut. Schön das Du sie mit uns teilst die Bilder von Deinem Opa – mir hat die Reise durch seine Galerie sehr viel Freude gemacht,
    liebe Grüße und schöne Ostertage
    Kirsi

    1. @Kirsi:
      Liebe Kirsi!
      Ja, das sind sie wohl. Die italienische Landschaft hat es auch uns besonders angetan, liebe Kirsi. Da sind wir uns einig *lach*. Ich habe diese Bilder sehr gerne mit Euch geteilt und sie hier gezeigt. Es sind wahre Schätze, sie haben einen hohen emotionalen Wert.

  2. Liebe Sandra,
    wunderschön schauen die Bilder aus. Ja, so ist das manchmal. Ich war schon als Kind/Jugendlicher immer kreativ tätig und habe in den Jahren alles ausprobiert, was möglich war. Malen oder Zeichnen war aber auch nie dabei.
    Liebe Grüße
    Jutta

  3. Wunderschön! Ich kann auch nicht malen oder zeichnen, nicht im klassischen Sinn. Mein Mann auch nicht, deshalb hat es uns schon verblüfft, dass unser Jüngster so toll zeichnet. Leider hat er es nie beruflich umgesetzt. – Mit Farben und Techniken kenne ich mich kaum aus. Aber für Aquarellfarben würde ich das jetzt nicht halten. Aber … keine Ahnung.
    Liebe Grüße – Elke

    1. @Elke (Mainzauber):
      Liebe Elke!
      Es freut mich, dass Opa’s Arbeiten Dir offenbar sehr gut gefallen. Womit verdient er denn sein Geld, wenn ich fragen darf (Dein Sohn)? – Ich habe leider keine Ahnung, mit welchen Farben er da gemalt hat. Er hatte unterschiedliche, das weiß ich. Ölfarben hatte er, soweit ich mich recht erinne, auch. Schade, dass ich ihn nicht mehr fragen kann, welche Farben er verwendet hat.

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