1.000 Fragen an mich selbst – Teil 9

1.000 Fragen an mich selbst – Teil 9

Lesezeit: in ca. 9 Minuten gelesen

Für alle, die noch mehr über mich

wissen wollen

Die siebten und ausnahmsweise auch die achten 50(!) Fragen der insgesamt 1.000 Fragen an mich selbst, habe ich im April bereits veröffentlicht. Heute folgen die nächsten 50 Fragen. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Durchstöbern dieser.

401. Bei welchen Gelegenheiten stellst Du Dich taub?
Bei allen, die mir gegen den Strich gehen *lach*. Erst neulich auf einer bekannten Plattform für Kleinanzeigen. Da hat mich doch tatsächlich die Frage erreicht: „Du sagen mir, was ist das letzte Preis für das Geldbeutel?“ Es ist ein Festpreis…ein FESTpreis…da gibt es kein „Was ist letzte Preis?“, weil „Das ist schon letzte Preis!“ Eieiei…
402. Was isst Du am Liebsten, wenn Du frustriert bist?
Schokolade, Schokolade und Schokolade. Da kommt mir nichts anderes in den Magen. Bei Frust greif‘ ich zur Schokolade. Übrigens: auch ohne Frust ess‘ ich mal gern‘ ne Rippe oder auch zwei *lol*.
403. Hast Du mal etwas Übernatürliches oder Unerklärliches erlebt?
Ja. Das weiß ich noch so gut wie heute. Es war der 20. November 2001. Mein Geburtstag, der 25. Geburstag. Aber statt dass es uns zu Feiern zumute war, mussten wir trauern. Denn an dem Tag starb meine Oma, die ich über alles geliebt habe und mit der ich gemeinsam in einem Generationenhaus groß geworden war. Ich habe an dem Tag nur geweint und kam gar nicht zur Ruhe. Abends im Bett habe ich mich zur Seite gedreht, so dass ich die Zimmertür quasi im Rücken hatte. Ich konnte nicht einschlafen, sämtliche Gedanken kreisten um die verstorbene Oma. Da fing ich an, mit ihr zu reden. Plötzlich hab‘ ich ihre Stimme gehört, die gesagt hat: „Sandra! Sei nicht traurig.“ Ich hab‘ mich sofort umgedreht, um nachzusehen, aber da war niemand. Es war ihre Stimme, ganz eindeutig. Und was soll ich Euch sagen, ab diesem Zeitpunkt war es gut irgendwie. Ich habe mir eingeredet, sie wäre da gewesen, um mir zu sagen, das alles gut ist/wird. Die Trauer war noch groß, aber ich konnte besser damit umgehen.
Und neulich erst. Im Dezember 2021 als unser geliebtes Katerchen starb (ihr erinnert Euch?). Einen Tag nachdem er gestorben war, spürte ich einen Kloß im Hals, der von meinem Hausarzt als das „Globus-Syndrom“ diagnostiziert wurde. Patienten verspüren einen Kloß im Hals oder einen Fremdkörper, aber tatsächlich steckt gar nichts im Hals. Oft sind es psychologische Faktoren wie z. Bsp. Angst, Depressionen, Stress, die solch ein Gefühl auslösen können. Es endet sobald diese Faktoren abnehmen bzw. gänzlich verschwunden sind. Ich hatte drei Tage lang dieses Kloßgefühl im Hals und es war unangenehm. Meine Ärztin sagte: „Die Trauer um das Tier könnte dieses Gefühl bei Ihnen ausgelöst haben. Sie trauern und Ihre Trauer sitzt tief. Sie müssen versuchen, die Trauer mit liebevollen Gesten und/oder Ritualen zu verarbeiten.“ Damit wurde es nicht besser! In der Nacht, als ich schlief, träumte ich von unserem verstorbenen Katerchen. Er saß auf meinem Schoss und sah mich an. Er gucke so lieb, wie er immer guckte, wenn er einen ansah. Und dann sagte er zu mir: „Hey Mama, ich liebe Dich!“ Am nächsten Tag war das Kloßgefühl im Hals verschwunden.
404. Welche Herausforderung musst Du noch bestehen?
Aus dem Junior einen Mann zu machen, der die Anforderungen des Lebens selbstständig meistern kann.
405. Wer hat Dich in Deinem Leben am meisten beeinflusst?
Ui, schwer…vielleicht meine Mutter!? Gar nicht so einfach zu beantworten…
406. Was ist kleines Glück für Dich?
Mein kleines Glück ist aktuell 1,49 Meter groß und hin und wieder ganz schön frech *grins*. Darüber hinaus kann „kleines Glück“ für mich auch bedeuten bei Sonnenschein auf dem Balkon zu sitzen, die Füße hochzulegen, ein gutes Buch zu lesen und dabei eine Tasse Kaffee zu trinken.
407. Tust Du manchmal etwas aus Mitleid?
Ja. Wenn ich zum Beispiel in der Stadt unterwegs bin und sehe einen Bettler am Boden sitzen. Ab und zu gebe ich etwas Geld her (max. 2 Euro). Allerdings: wenn sie aufdringlich werden, mir nen Zettel vor die Nase halten und dann noch mit Kind unterwegs sind, hört der Spaß bei mir auf. Alles schon erlebt.
408. Wann hast Du zuletzt einen Abend lang nur gespielt?
Daran kann ich mich beim besten Willen nicht mehr erinnern. Sorry!
409. Bist Du gut in Deinem Beruf?
Jawohl, ja. Zumindest kamen bisher keinerlei Beschwerden. Das will ja schon was heißen. Oder?
410. Wen bewunderst Du?
Alle die, die sich keinen Stress machen und die alltäglichen Dinge besonnen angehen. Ich neige dazu, in Hektik und/oder Stress zu verfallen.

411. Hast Du eine gute Gewohnheit, die Du jedem empfehlen würdest?
Puh…hmmm…vielleicht jede freie Minute zu genießen!?
412. Was überspringst Du in der Zeitung?
Zeitung? Was’n das? Nee, mal im Ernst: Zeitung lesen wir kaum hier. Es gibt doch TV, Radio und die allseits beliebte ALEXA.
413. Was machst Du, wenn Du graue Haare bekommst?
Nix, was soll ich da machen? Das ist der Lauf der Dinge! Ich werde meine grauen Haare mit Stolz tragen und diese nicht färben lassen. Natur ist Natur und darf gerne bleiben.
414. Was war auf Deinem Instagram-Foto zu sehen?
Sekunde, ich seh‘ gerad‘ mal schnell nach…ach ja: Blümchen mit Altglas aufgenommen (cooles Swirly Bokeh).
415. Stehst Du lieber im Vordergrund oder im Hintergrund?
Hintergrund, ich mag es nicht, im Mittelpunkt oder Vordergrund zu stehen. Das fand ich auch an dem Tag meiner Hochzeit nicht allzu prickelnd. Trotzdem habe ich diesen Tag sehr genossen.
416. Wie oft lackierst Du Dir die Nägel?
Gar nicht, auch nicht zu besonderen Anlässen. Nägel lackieren, das war einmal. Aber seit mehreren Jahren verwende ich keinerlei Nagellack oder ähnliches mehr. Natur pur ist angesagt. Sieht auch ohne Farbe hübsch aus.
417. Bei welchen Nachrichten hörst Du weg?
Bei Nachrichten über den Krieg in der Ukraine. Einfach nur grausam und gar nicht so weit weg.
418. Bei welcher TV-Sendung würdest Du gern‘ mitwirken?
Ich will nicht ins TV, never ever, nein danke.
419. Womit belegst Du Dein Brot am liebsten?
Mit Margarine, eine oder zwei Scheiben Salami, eine Scheibe Käse darüber und ein/zwei Gürkchen. Zu guter Letzt kommen italienische Kräuter hinzu.
420. Was ist Deine größte Schwäche?
Meine Ungeduld.

421. Wie kumpelhaft bist Du?
Hmmm…mal andere fragen…kann ich net genau beantworten, aber ich würde sagen, doch schon sehr kumpelhaft.
422. Welches Ritual hast Du beim Duschen?
Ich singe (wirklich), aber nicht laut!
423. Wie gefährlich ist Deine Arbeit?
Höchst gefährlich *lol*. Man wird getreten, gebissen und angeschrien *lach*. Kindergarten halt!
424. Welchen Kinofilm hast Du sehr genossen?
Mein letzter Kinogang liegt lange Jahre zurück. Aber so richtig genossen habe ich wohl bisher keinen Kinofilm. Gefallen haben Sie mir alle, aber genossen…nee!
425. Welches Brettspiel magst Du am liebsten?
Mühle
426. Wem hast Du zuletzt eine Postkarte geschickt?
Meinen Eltern aus dem Spanien-Urlaub, in dem ich mit meinen Großeltern war. Das muss ca. 1992 gewesen sein.
427. Wie eng ist Deine Beziehung zu Deinen Verwandten?
Kommt drauf an. Nicht zu allen Verwandten ist die Beziehung eng. Und zu ein paar wenigen Verwandten besteht keinerlei Beziehung (mehr).
428. Wann hast Du zuletzt in ein Mikrofon gesprochen?
Mit 9 Jahren in der Kirche an meiner Kommunion (die Fürbitte, die wir Kommunionkinder lernen und dann während der Feier in der Kirche aufsagen mussten).
429. Hast Du gelegentlich Freizeitspaß?
Klar.
430. Was sind die drei schönsten Ereignisse des heutigen Tages?
1. Ich habe jemandem meinen Standpunkt klar gemacht. 2. Ich habe mich einer Last entledigt. 3. Ich habe einen Strauß Blumen geschenkt bekommen.

431. Machst Du manchmal einen Mittagsschlaf?
Ja, aber äußerst selten und auch nur dann wenn ich merke, dass Kopfschmerzen oder ähnliches im Anmarsch sind. Um Schlimmerem vorzubeugen schlafe ich eine Runde und gönne meinem Körper dadurch etwas Entspannung und Erholung.
432. Findest Du es wichtig, dass Deine Meinung gehört wird?
Ja, ich denke, so geht es vielen, die ihre Meinung gerne kundtun. Oder?
433. Was ist Dir in Bezug auf das andere Geschlecht ein Rätsel?
Das andere Geschlecht *grins*.
434. Kannst Du Dich gut beschäftigen?
Ja, sehr gut sogar. An Langeweile leide ich sehr selten.
435. Kannst Du Dinge leicht von Dir abschütteln?
Das kommt ganz darauf an, welche Dinge das sind.
436. Wie voll ist Dein Bücherregal?
Nich mehr so voll wie es mal war. Ich habe einige meiner Thriller und Horror-Thriller verkauft. Einmal gelesen, lese ich ein Buch sowieso nicht mehr.
437. Bist Du mit Deiner Handschrift zufrieden?
Ja, sie gefällt mir. Und sie kommt anderweitig auch immer gut an.
438. Können Deine Hände machen, was Dein Kopf will?
Meistens.
439. Wie oft am Tag schaust Du in den Spiegel?
Zweimal. Einmal morgens beim Zähneputzen und Waschen und einmal abends beim gleichen Ritual. Vielleicht noch einmal zwischendurch beim Durch-die-Haare-Kämmen oder Händewaschen oder dergleichen. Aber bewusst schaue ich täglich in der Tat nur zweimal in den Spiegel. Die anderen Male laufen nebenher und geschehen eher unbewusst.
440. Klagst Du schnell über körperliche Beschwerden?
Nein. Ich halte ziemlich viel aus, aber wenn mir Beschwerden als „bedrohlich“ oder „ernst“ vorkommen, dann bin ich (natürlich!) schon schnell am Klagen und suche unverzüglich den Arzt auf.

441. Klickst Du auf Facebook manchmal auf „gefällt mir“, obwohl Du anderer Meinung bist?
Ich bin nicht bei Facebook, aber ich war es einst. Ich habe nie auf „gefällt mir“ geklickt, obwohl ich anderer Meinung war.
442. Wie persönlich ist Deine Einrichtung?
Sehr persönlich.
443. Welchen Songtext hast Du jahrelang verkehrt gesungen?
Keinen.
444. Würdest Du gern‘ viele Höhepunkte erleben, auch wenn Du dann viele Tiefpunkte erleben müsstest?
Nein.
445. Mit wem hattest Du vor Kurzem ein gutes Gespräch?
Mit einer Bloggerin, die mich bereits seit 12(!) Jahren im Internet begleitet. Wir haben uns bereits mehrere Male persönlich getroffen und verstehen uns blendend. Wir haben 2 Stunden und ungefähr 20 Minuten miteinander telefoniert *lach*. Ja, es gab viel zu erzählen!
446. Was trinkst Du an einem Tag vorwiegend?
Kaffee, im Sommer auch gerne eiskalten Pfefferminztee.
447. Welches Lied hast Du zuletzt gesungen?
„Cheyenna“ von „The 69 Eyes“ aus Finnland, einer meiner nordischen Lieblingsbands. Die höre ich meistens über die ALEXA mit Lautstärke 8 (von 10) beim Putzen der Wohnung. Dann geht die Arbeit viel leichter von der Hand.
448. Kannst Du über Dich selbst lachen?
Jap…manchmal schon!
449. Wann hast Du zuletzt eine Kopfmassage gehabt?
Vor fast einem Jahr!
450. Wie sieht der ideale Sonntagmorgen aus?
Draußen strahlend schöner Sonnenschein, die Vögel zwitschern und Frühstück auf dem Balkon.

Die nächsten 50 Fragen erscheinen im Juli

Diese Idee habe ich bei Maksi (Kunterbunte Gedankenwelt [Blog seit April 2022 geschlossen]) entdeckt und die 1.000 Fragen habe ich bei https://www.severint.net/ gefunden.




3 Kommentare bei “1.000 Fragen an mich selbst – Teil 9

  1. Immer wieder spannend die Antworten zu lesen liebe Sandra. Ach die Schoki Leidenschaft teilst Du Dir mit meinem Mann, ich esse ja gerne Katjes oder so, aber wegen der Zähne nehme ich mir jetzt auch öfter mal etwas Schokolade. Wo ich aber immer schwach werde ist Eis, und dann braucht es auch keinen Sommer und keinen Frust … Eis geht einfach immer 😉
    Liebe Grüße
    Kirsi

    1. @Kirsi:
      Liebe Kirsi!
      Danke. Katjes mag ich auch. Aber genau so wie Du habe ich da e bissel Angst um meine Zähne. Daher esse ich die Katjes nur noch sehr selten. Eis, ja. Ich werde zwar net allzu schwach bei Eis, weil ich wenig Eis esse, aber wenn, dann muss Sahne und Sauce drauf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte wähle eine Option: