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Heute musste ich mit dem Junior zum Kinderarzt, denn gestern Abend haben der GöGa und ich etwas Ungewöhnliches an seinem rechten Mittelfinger entdeckt. Bei näherer Betrachtung erkannten wir, dass es Eiter war und dass der Finger warm und geschwollen war. Schöne Schei…!!! Und der Finger tat dem kleinen Mann auch weh, so dass er nicht einschlafen konnte. Nachdem wir Zugsalbe darauf verteilt und den Finger dann mit einem Pflaster zart umwickelt hatten, konnte der Junior Ruhe finden.

Heute Morgen dann ging es zum Kinderarzt, der mir sagte, er könne nichts tun. Der Eiter, den man sah, sei nur „die Spitze des Eisberges“, darunter befände sich eine Entzündung. So erklärte er es mir. Er telefonierte mit einem Chirurgen und schickte mich dann samt Überweisung dorthin. In der Praxis angekommen, ging alles relativ schnell. Der kleine Mann bekam eine örtliche Betäubung, die er tapfer über sich ergehen ließ (es musste zweimal links und rechts in den Finger gepiekst werden!). Es wurde 10 Minuten gewartet, dann begann der kleine Eingriff, bei dem ich anwesend sein konnte.

Der Chirurg machte einen Minischnitt mit dem Skalpell und dann zog er den Eiter aus dem Finger. Anschließend spülte er die Wunde aus und setzte eine kleine Tamponade unter die Haut. Im Anschluss daran verband eine Helferin den ambulant operierten Finger ordentlich und entließ den tapferen Junior, der etwas zitterte vor lauter Aufregung. Aber auch ich war sehr nervös. Ich hasse es, mein Kind leiden zu sehen. Das bricht mir jedes Mal das Mutterherz.

Mein tapferer kleiner Kerl
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2 Gedanken zu “Mein tapferer kleiner Kerl

  • Avatar
    8. September 2020 um 21:57
    Permalink

    Liebe Sandra,

    kann ich voll mitfühlen, auch wenn meine Beiden Kinder (Tochter und Sohn) schon beide erwachsen sind.

    Ihr wart richtig tapfer.

    LG Bernhard

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