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Aaalso, ich bin auf das Gebäck „Schillerlocken“ gestoßen. Durch puren Zufall beim Stöbern durch das liebe Internet. Mmmhhh…ich mag Gebäck. Und ich mag Blätterteig. Früher führte die Bäckerei/Konditorei bei uns im Ort noch dieses Gebäck, doch leider wurden die Schillerlocken aufgrund einer zu geringen Nachfrage aus dem Angebot genommen. Schade! So gerieten die Schillerlocken in Vergessenheit. Doch als ich sie im Internet auf einer Seite für leckere Backrezepte wieder entdeckte, war ich sofort Feuer und Flamme.

„Lecker, die hab‘ ich früher gern‘ gegessen.“, schwärmte ich dem GöGa vor. „Das Rezept ist gar nicht so schwer. Ich probier‘ das mal selbst.“, stand mein Entschluss schließlich fest. Das dem Rezept beigefügte Bild ließ mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. So hab‘ ich dann die benötigten Zutaten notiert und werde diese am kommenden Wochenende einkaufen. Ein Set bestehend aus insgesamt 20 Schillerlocken-Backformen habe ich mir bereits besorgt.

Den Blätterteig, der die Grundlage für das leckere Gebäck bildet, werde ich nicht selbst herstellen, denn wer schon einmal Blätterteig selbst hergestellt hat, der weiß, es ist eine sehr zeitaufwendige Arbeit, da der Teig nach den einzelnen Arbeitsschritten oftmals für 15 bis 30 Minuten ruhen muss.
Zudem sollte er einen Tag vor der Endverarbeitung (also einen Tag vor dem Backen!) hergestellt werden und hierfür fehlt mir leider die notwendige Zeit (und auch Muse!). Daher werde ich für die Schillerlocken fertigen Blätterteig kaufen. Also ganz nach dem Motto „DIY“ (= Do it yourself) sind meine Schillerlocken dann (leider!) doch nicht!

Die Sahnefüllung wird sichelrich flott hergestellt sein. Ich hab‘ jedoch akutell noch Bedenken, das Zusammenspiel des Blätterteigs und der Schillerlocken-Backformen betreffend. Blätterteig hat die Eigenschaft im Backofen immens aufzugehen. Wenn ich nun die einzelnen Blätterteig-Streifen um die einzelnen Backformen ([Eis-]hörnchen-Form) wickele und diese dann im Backofen backe, habe ich die Sorge, dass der Blätterteig ggf. zu sehr aufgeht und die Hörnchen dadurch viel zu unförmig und dick werden.

Auf dem Rezeptbild sehen die fertig gebackenen Schillerlocken „zart“ aus, fast schon etwas zerbrechlich. Sie sehen so aus, als ob der Blätterteig während des Backens kaum aufgegangen wäre. Ich hoffe, meine Ergebnisse sehen nach dem Backen genau so aus.

Nur zum allgemeinen Verständnis: sollten die Schillerlocken gelingen und ansehnlich werden, zeige ich Euch natürlich mit Freude das Ergebnis des „Expeiments“. Aaaber: sollte das Gebäck misslingen, habe ich diesen Bericht hier nie geschrieben *lach*

Hat Jemand von Euch schon einmal dieses leckere Gebäck mit der unwiderstehlichen Sahnefüllung selbst gebacken?

Falls ja, vielleicht hat der ein oder andere einen kleinen Tipp für mich!?