Unser Tag in Hessen

Unser Tag in Hessen

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Am 22. August 2022, also vorgestern erst, waren wir in Hessen unterwegs. Wir haben das Saarland und auch die Rheinland-Pfalz hinter uns gelassen und fielen nach 2 Stunden Autofahrt in Hessen ein *lach*. In meinem Beitrag zum Tagesbild #234 – #235 hatte ich kurz erwähnt, dass wir ein anderes Bundesland besucht haben, doch mehr wollte ich damals noch nicht verraten.

Heute verrate ich Euch, dass wir in der Großstadt Frankfurt am Main waren. Sie stellt die bevölkerungsreichste Stadt in Hessen dar und ist die fünftgrößte Stadt in Deutschland. Die Stadt Frankfurt gliedert sich in 16 Ortsbezirke, 46 Stadtteile und 124 Stadtbezirke auf. Da Frankfurt am Main eine Umweltzone ist, mussten wir die entsprechende grüne Plakette vor der Abfahrt zuhause noch schnell an der Frontscheibe des Toyota Aygos anbringen.

In Frankfurt selbst haben mich vor allem die Tower, wie der Nextower oder der Maintower, sehr begeistert. Aber an dem Tag war unser eigentliches Ziel gar nicht die Innenstadt von Frankfurt, sondern der Frankfurter Zoo, den wir dank Navigation sehr schnell und zuverlässig gefunden haben. Auch das Parkhaus, welches in unmittelbarer Zoonähe gelegen ist, spürten wir rasch auf.

Den Frankfurter Zoo besuchten wir das erste Mal. Und wir haben uns davon mehr versprochen als es bei uns in Saarbrücken zu sehen und erleben gibt. Gänzlich enttäuscht wurden wir nicht, aber unser Fazit lautet: „Sauberes Areal, freundliches Personal, viele Tiere und Tierarten, aber kein Highlight.“ Ich denke nicht, dass es einen weiteren Besuch geben wird. Im Vergleich zu unserem Zoo in der Landeshauptstadt: minimal geringerer Eintrittspreis, doch in Saarbrücken gibt es mehr zu erleben.

Natürlich habe ich Euch auch ein paar Fotos vom Frankfurter Zoo mitgebracht. Ich habe viele Bilder geschossen, doch nach Sichtung dieser flogen einige in den virtuellen Papierkorb. Nur wenige, die ich behalten habe, möchte ich Euch online zeigen. Beginnen wir mit dem Bärchen.

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Ich weiß es nicht mehr ganz genau, aber ich glaube, wir trafen relativ zum Beginn des Rundganges auf diesen Bären ↑. Leider konnte ich ihn nur von der Seite fotografieren, da er sich nicht umdrehen mochte.

Ameisen ↑. Mich hat es ja bei diesem Anblick überall gekribbelt *lach*.

Auf dem Bild oben zu sehen ↑ ist eine Bartagame. Diese Echse stammt ursprünglich aus Australien. Ein Land, das ich gerne einmal gesehen haben möchte in meinem Leben – aber an einem Besuch dort hindert mich meine Flugangst.

Einen Stirnlappen-Basilisken zeige ich Euch auf obigem Bild ↑. Beheimatet ist dieses Tier in Mittelamerika. Es wird auch als Federbuschbasilisk bezeichnet. Zu seiner Nahrung gehören u. a. Insekten, Frösche und Fische. Die Tiere können in Gefangenschaft bis zu 13 Jahre alt werden. Hierfür ist eine gute Pflege natürlich die Voraussetzung. In Freiheit sterben Stirnlappen-Basilisken deutlich früher.

Auf dem Bild oben zu sehen ↑ ist eine weitere Echse. Jedoch, so leid es mir tut, weiß ich nicht mehr, um welche Art es sich genau handelt. Daher kann ich zu ihr nichts detailliertes sagen.

Auf unserem weiteren Rundgang durch den Frankfurter Zoo entdeckten wir auch unsere Lieblinge, die Erdmännchen. Wir haben sie alle in unser Herz geschlossen. Sie sehen wahnsinnig putzig aus und gucken so neugierig in die Welt. Erdmännchen stammen aus den trockenen Regionen von Südafrika. Man ordnet sie den Raubtieren zu. Erdmännchen leben in Gruppen und ernähren sich hauptsächlich von Insekten. Sie haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten und zählen nicht zu den bedrohten Tierarten.

Auch im Aquarim des Zoos waren wir. Ich kenne beide Arten nicht, glaube aber zu wissen, dass der rechte ein „Putzerfisch“ ist. Irgendwie lag es nahe, da er die Scheiben des Aquariums „reinigte“ *lach*.

Der Fossa war eingeschlafen. Gemütlich ruhend lag er im Innenraum seines Geheges und schlummerte fein. Typisch Katze, diese Haltung. Er sah so liebenswert aus, wie er da so lag und träumte. Auch der Junior war davon ganz angetan. „Oh, wie süß!“, kam es ihm über die Lippen. Der Fossa ist ein Raubtier, das zur Unterordnung der Katzenartigen gehört. Diese Tiere kommen nur auf der Insel Madagaskar vor.

Auf dem Bild oben links außen ↑ ist ein Mäuschen zu sehen, das ich leider nicht näher bestimmen kann. Auf dem Bild oben rechts außen ↑ ist ein Okapi zu sehen, das gerade etwas frisst. Ein Okapi ist ein Paarhufer und gehört der Unterordnung der Wiederkäuer an. Die Tiere gehören zur Familie der Giraffenartigen. Der Okapi wird auch Waldgiraffe genannt, wird ca. 2,5 Meter lang und bis zu 300 Kilogramm schwer. Okapis kommen ursprünglich aus dem Ituri-Regenwald, welches ihr hauptsächliches Verbreitungsgebiet darstellt.

Ein Schimpanse. „Menno, irgendwas hab‘ ich doch da am Fuß!“ Erst nach der Aufnahme fiel mir auf, dass das Tier sich seinen Fuß recht intensiv betrachtet hat und ich musste darüber schmunzeln.

Oben links außen ↑ zu sehen ist ein Trampeltier. Trampeltiere gehören zu der Familie der Kamele. Das Trampeltier wird auch als Zweihöckriges oder Baktrisches Kamel bezeichnet. Trampeltiere sind Säugetiere und gehören zu einer der Tierarten, die hochgradig gefährdet sind. In Asien wird es hauptsächlich als Last- oder Nutztier eingesetzt. Oben rechts außen ↑ ist ein Vogel zu sehen, den ich nicht näher bestimmen und beschreiben kann.

Dieses gestreifte Tierchen ↑ kennen wir auch alle. Das Zebra. Ich mag Zebras ja wirklich sehr gerne. Diese Tiere kommen in Afrika vor, wo sie hauptsächlich offene Landschaften bewohnen. Auch die Zebras gehören leider zu den gefährdeten Tierarten. In Nordafrika wurden sie schon in antiker Zeit völlig ausgerottet. Obwohl Zebras durch ihre typische Streifenzeichnung charakterisiert sind, unterscheiden sie sich aber deutlich in ihrem Äußeren.

Das Bild oben links außen ↑ zeigt einen Siedelweber. Er hat sich verdammt gut getarnt. Ich hätte ihn selbst fast nicht entdeckt, doch der GöGa machte mich dann auf das Vögelchen aufmerksam, sodass ich es fotografieren konnte. Na? Ihr entdeckt es doch auch! Oder? Dieser Vogel wird auch Siedelsperrling genannt. Ursprünglich ist dieser Singvogel in Afrika beheimatet. Seine Nester zählen mit 7 Metern Durchmesser zu den größten und schwersten Vogelnestern im Tierreich. Die Siedelweber werden bis zu 14cm groß. Und im Streichelzoo trafen wir dann noch nebst weiteren Tieren auf die Ziege oben, die ihr auf dem rechten äußeren Bild seht ↑. Was sie an dem Stein wohl erschnuppert?

Das war es mit dem Rundgang durch den Frankfurter Zoo. Ich hoffe, er hat Euch ein bisschen gefallen. Nach unserem Tag im Zoo hatte der GöGa für mich noch etwas Besonderes in petto. Trotz Müdigkeit und heißen Temperaturen fuhr er mit mir noch zu einem ganz besonderen Aussichtspunkt. Wo wir nach 20minütiger Autofahrt letztlich gelandet sind, erfahrt ihr im nächsten Beitrag.

Alle näheren Angaben über die einezlen Tiere zusammengetragen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.org

4 Kommentare bei “Unser Tag in Hessen

  1. Ja, der Frankfurter Zoo ist nett, aber nix besonderes.
    Solltet ihr mal den Weg auf euch nehmen wollen, dann lege ich euch die Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen ans Herz oder den Burgers Zoo in Holland oder den Pairi Daiza in Belgien. 🙂

    LG Frauke

    1. @Fraukografie:
      Danke für die Tipps. Ja, der Frankfurter Zoo ist „nur“ nett, mehr aber leider nicht. Ich hatte mir mehr darunter vorgestellt, schade. Den Zoo in Arnheim, Burgers Zoo, den kenne ich schon. Fantastisch! In Belgien hingegen waren wir leider noch nicht. Aber allzu weit weg ist das ja nicht. Kommen wir vielleicht im nächsten Sommer in den Ferien hin. Haben eh vor, nochmal Urlaub zu buchen. Belgien wäre eine Überlegung wert. Dort ist es wirklich sehr schön. Warum immer in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah ist?

      Viele Grüße, Sandra!

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