Die wilde Karde

Die wilde Karde

Lesezeit: in ca. 2 Minuten gelesen

Der botanische Name der wilden Karde lautet Dipsacus sylvestris. Eine andere Bezeichnung für die wilde Karde ist Wandkart. Für die wilde Karde sind ihre stacheligen Blütenköpfe charakteristisch. Zu früheren Zeiten wurden diese von Webern genutzt, um Wollstoffe aufzurauen. Heutzutage findet man die wilde Karde in Wildblumenbeeten häufig wieder. Der Nektar der wilden Karde ist nur für langrüsselige Hummeln sowie für Schmetterlinge erreichbar. Bei der wilden Karde handelt es sich um ein Kraut, welches seine Blütezeit im Sommer hat. Der Kronendurchmesser kann ca. 30cm betragen und die Wuchshöhe beträgt ca. 1m bis 2,5m. Auch habe ich ein Gedicht über die wilde Karde im Internet gefunden:

Der König hüllte dichter sich in den Mantel ein,
die schwarze Karde schaute noch finsterer darein:
„Wenn nur auch lohnt die Beute, der Feldzug,
scheint’s, wird hart. Da mag der Teufel fechten,
wenn jedes Glied erstarrt.“

– Edmund Sternau –

[Klicke auf das Bild, um es in der Lightbox vergrößert anzusehen]

Das Bild oben ↑ wurde mit dem Domiplan 50mm f/2.8 automatic lens (= Altglas) aufgenommen. Ich mag es!

16 Kommentare bei “Die wilde Karde

    1. @Bernhard:
      Leider kam ich aus gesundheitlichen Gründen noch nicht dazu, es zu lesen, aber das werde ich nachholen. Danke für die Info und den Link.

  1. Liebe Sandra,
    ich mag die Karde zu allen Jahreszeiten. Dieser Edmund Sternau hat mich interessiert, erinnert mich der Name doch an diverse Romane von Karl May. Und in der Tat, der Herr hieß eigentlich Otto Risch. Ich gehe jede Wette ein, dass er Karl May verehrte. Sehr spannend.
    Herzliche Grüße – Elke

    1. @Bernhard:
      Hallo Bernhard!
      Das Bubblebokeh kommt bzw. Aufnahmen damit wenn ich wieder vollständig genesen bin. Das ist leider immer noch nicht der Fall.

  2. Liebe Sandra,

    perfekt hast Du die Karde abgelichtet. Krieg und Natur passen bei mir eigentlich nicht wirklich zusammen. Da würde mich dann immer mal interessieren, wie ein Dichter darauf kommt.
    Danke Dir auch ganz herzlich für Deine begeisternden Kommentare. Freue mich natürlich immer, wenn anderen meine Foto so gefallen.

    Liebe Grüße
    Jutta

    1. @Jutta:
      Hallo liebe Jutta!
      Hmmm…wie der Dichter darauf kommt, weiß ich natürlich auch nicht, aber es sprang mir ins Auge, daher hab‘ ich’s mal auf’n Blog gebracht.

  3. Kriegsgedanken spiegeln sich im Gedicht von Edmund Sternau/Otto Risch, aber deine mitgebrachte Karde ist nicht schwarz, sondern leuchtet in einem schönen Braunton.
    Gefällt mir sehr gut deine Aufnahme mit dem Altglas. 🙂

    Liebe Grüße
    Christa

  4. Eine wunderschöne Aufnahme liebe Sandra, die Blüte gefällt mir sehr, sehr gut. Ich weiß zwar nicht genau was das heißt mit Altglas aufgenommen – aber es sieht sehr schön aus!
    Vielen Dank fürs Zeigen – mir war diese Blume gar kein Begriff. Ich hoffe es geht Dir langsam besser …
    liebe Grüße und weiterhin gute Besserung
    Kirsi

    1. @Kirsi:
      Hallo liebe Kirsi!
      Zunächst mal danke. Es freut mich, dass meine Aufnahme Dir so gut gefällt. Was heißt „mit Altglas“ aufgenommen? Das will ich Dir kurz erklären. Ich nutze seit ein paar Wochen Objektive, die 30 Jahre und älter sind. Sie können mit einem passenden Adapter an moderne DSLR-Kameras verwendet werden. Ein Objektiv, das ich habe, ist über 50 Jahre alt. Alles ist manuell, auf moderne Annehmlichkeiten muss verzichtet werden. Das macht die „Altglas-Fotografie“ für mich so interessant. Mehr über die „Altglas-Fotografie“ kannst Du hier erfahren (wenn es Dich interessiert): Zur Altglas-Fotografie

      1. Vielen Dank für die ausführliche Erklärung und Deinem Link. Ich habe in der Tat erst an so ganz anderes Altglas gedacht.
        Ich habe ja auch noch alte Fotoapparate einen noch von meinem Vater, ab und zu reizt es mich ja auch damit mal wieder zu fotografieren.
        Schönes Wochenende
        Kirsi

        1. @Kirsi:
          Hallo liebe Kirsi!
          Ja, gerne geschehen, bitteschön. Ja, der Begriff Altglas lässt in der Tat anderes vermuten. Die Altglas-Fotografie aber geht natürlich in eine ganz andere Richtung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bitte wähle eine Option: