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Eigentlich war mein Vorhaben heute auf Fototour zu gehen und zwar mit Altglas und zwei, drei Canon Objektiven. Aaaber daraus wurde dann nichts, denn es hat den ganzen Tag über geregnet und außerdem ging der Wind ganz schön. Schade! Was nun? Gibt es vielleicht eine Alternative zur Fototour außerhalb? Ja, die gab es, wenn sie mir auch nicht allzu gut gefallen hat. Ich habe mich einfach mal in den eigenen vier Wänden umgesehen und nach etwas Ausschau gehalten, das ich fotografieren konnte. Viel ließ sich aber nicht finden.

Mein erstes Motiv war mein 3flammiger Teelichthalter, golden mit transparenten Steinchen. Mit ihm habe ich ein kleines Experiment gemacht: drei unterschiedliche Fokussierungen. Beim ersten Bild liegt der Fokus natürlich ganz eindeutig auf der vorderen ersten Kugel. Das zweite Bild zeigt, dass der Fokus hier auf dem mittleren Element liegt, wobei der Fokus auf dem sich anschließenden dritten Bild auf der letzten der drei Kugeln liegt.

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Die Bilder aufgenommen habe ich ausnahmsweise noch mit meiner „alten“ Canon EOS 1200D. Das Objektiv, welches ich hier eingesetzt habe, war kein Altglas, sondern ein Sigma (Zoomobjektiv, Brennweite 28-135mm, f/3.8-5.6, inkl. einstellbarer Makrofunktion [Link zum Objektiv auf A*azon]). Ich mag dieses Objektiv und nehme damit gerne Makros auf. Das Objektiv verfügt zwar über einen automatischen Fokus, doch ich habe es vorgezogen, manuell zu fokussieren, da ich das unbedingt bald beherrschen will.

Die Canon stand auf „M“ (= manueller Modus), sodass ich alle Einstellungen selbst vorgenommen habe und nichts der Kamera-Automatik überließ. Denn auch davon will ich weg! Es ist zwar bequem, alles der Kamera zu überlassen, aber macht die Fotografie dann noch richtig Spaß!? Nein! Etwas mehr Helligkeit hätten die Bilder noch gut vertragen können, meine ich.

Mir persönlich gefällt das erste Bild mit dem Fokus auf dem ersten Element und das zweite Bild mit dem Fokus auf dem mittleren Element recht gut. Mal abgesehen davon, dass sie heller hätten sein können (das nächste Mal). Mit dem letzten Bild allerdings kann ich nichts anfangen *grins*. Aber ich fand es spannend, ein Motiv mit drei verschiedenen Fokussierungen aufzunehmen.

1 Motiv, 3 Fokussierungen
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7 Gedanken zu “1 Motiv, 3 Fokussierungen

  • Pingback:Noch ein Teelicht | Famillini

  • 1. Oktober 2021 um 06:07
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    Diese „Teelichter“ habe ich in Silber, allerdings nur 2 davon.

    Mir gefällt eindeutig das 1. Bild, obwohl das 2. auch spannend ist.
    Schön, dass du dich in den Kameraeinstellungen übst.
    Was die Helligkeit betrifft, kann man ja mit einem Fotobearbetungsprogramm ändern, sofern man will und kann.

    Liebe Grüße

    Anne

    Antworten
    • 1. Oktober 2021 um 12:17
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      @Anne Seltmann:
      Ja, die gab es auch in silbern. Nur für mich wäre das nichts gewesen. Hab‘ zwar viel silber, aber ausgerechnet im Wohnzimmer nicht, da passt dann eher gold. Wie Elke und ich bist Du der Meinung, dass das erste Bild am Besten ist und das zweite Bild am zweitbesten. Das dritte Bild sagt uns allen nicht zu *lach*. Haben wir doch den gleichen Geschmack. Sicherlich hätte ich das Bild noch heller machen können, aber ich habe es mal so gelassen, wie es war. Mir macht es Spaß zu experimentieren. Mittlerweile habe ich den manuellen Fokus, also das manuelle Scharfstellen, auch so richtig drauf.

      Antworten
    • 30. September 2021 um 09:16
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      @Fraukografie:
      Okay, das war kurz aber ausreichend *lol*

      Antworten
  • 29. September 2021 um 21:34
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    Hallo Sandra,
    eine schöne Übung mit drei erfolgreichen Ergebnissen. Dass dir (und mir) das erste und zweite Bild besser gefallen als das letzte – und zwar in dieser Reihenfolge – ist leicht zu erklären. Das entspricht unseren Sehgewohnheiten. Ich denke, man muss nicht alles immer komplett manuell fotografieren, um Spaß zu haben. Wenn ich Tiere fotografiere, die sich schnell bewegen, werde ich sicher weiterhin eine kurze Zeit vorgeben und dann die Blendenautomatik nutzen. Aber wenn man eher statische Dinge fotografiert und die nötige Muße hat, dann macht das „entschleunigte“, manuelle Fotografieren schon viel Spaß.
    Lieben Gruß – Elke

    Antworten
    • 30. September 2021 um 09:16
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      @Elke:
      Stimmt, das mit den Sehgewohnheiten ist wahr. Natürlich ist die manuelle Fotografie nicht in jeder Situation passend, aber dort, wo ich sie einsetzen kann, werde ich sie künftig auf jeden Fall einsetzen. Das habe ich mir fest vorgenommen. Mit der Zeit flutscht das dann auch besser und irgendwann gelingen dann auch manuelle Aufnahmen auf Anhieb, ohne vorher 4 oder 5 Bilder zu schießen, nur um festzustellen: „Hmmm…nein, das isses noch net.“ Mit der Zeit sammelt man ja auch Erfahrung! Ansonsten aber nutze ich in Situationen, die es erfordern, natürlich auch den Av Modus oder andere Modi.

      Antworten

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