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Heute stelle ich Euch wieder ein tolles Rezept vor. Achtung! Virtuelle Genussfolter folgt *lach* Wir als Saarländer leben nach der Devise: Hauptsach gudd gess (much ich’s übersetzen? *lol*). Demnach lieben wir auch das deftige Essen. Und dazu gehört, meiner persönlichen Meinung nach, auch der Lyonerkuchen (Lyoner = Fleischwurst im Ring). Wir lieben den Lyonerkuchen, vor allem der Junior steht auf ihn. Im Normalfall wird man von einem Stück Lyonerkuchen bereits satt, aber – um auch Vitamine nachweisen zu können *lol* – essen wir hin und wieder einen leckeren Kopfsalat dazu.

Wenn auch ihr diese leckere saarländische Spezialität gerne mal kosten wollt, habe ich nachfolgend das Rezept für Euch. Es steckt kein großer Zauber dahinter. Der Lyonerkuchen ist ein einfaches, aber durch Schnippelarbeit leider auch etwas zeitintensives, Gericht. Nachfolgend ein Foto des fertig gebackenen Lyonerkuchens.

Die Zutaten

  • 1 Pk Pizzateig, z. Bsp. von Mondamin
  • 250 gr Kartenschinken, mager
  • 1 Zwiebel
  • 2-3 Stangen Lauch
  • 1/2 Ring Lyoner (= Fleischwurst im Ring), Alternativ: 3-4 dicke Scheiben Fleischkäse
  • 1 Pk Kochschinken, mager
  • 1 Becher Rahm (Schlagsahne)
  • 2 Eier, Größe: M
  • 1 Pk Reibekäse, z. Bsp. Gratin- oder Pizzakäse
  • Wenig Salz
  • Etwas Pfeffer
  • Etwas Maggi
  • Etwas Muskat
  • Etwas Margarine zum Einfetten der Springform
  • Etwas Öl, z. Bsp. Sonnenblumenöl

Das Rezept

01

Zunächst den Pizzateig gemäß der Anleitung auf der Packung zubereiten. Nun eine Springform gut mit Margarine einfetten. Den Pizzateig nun mithilfe eines Nudelholzes auf einer sauberen Arbeitsfläche ausrollen. Darauf achten, dass er nicht zu dünn ausgerollt wird. Ist der Pizzateig auf den ungefähren Durchmesser der Springform ausgerollt worden, den Teig nun in die Form legen und die Ränder sowie den Boden andrücken. Springform zur Seite stellen!

02

Die Zwiebel, den Lyoner, Lauch, Kochschinken und Kartenschinken bereit legen. Die Zwiebel in Würfel schneiden (hier findest Du einen Tipp, wie Du das “Weinen” beim Zwiebel schneiden vermeiden kannst). Nun auch den Lyoner und Kochschinken in Würfel schneiden. Den Lauch putzen, waschen und in Ringe schneiden.

03

Eine ausreichend große Pfanne auf den Herd stellen. Den Herd nun auf die höchste Stufe stellen und etwas Öl in die Pfanne geben. Ist das Öl heiß geworden, den Herd etwas herunter drehen und die Zwiebelwürfel andünsten. Den Kartenschinken dazu geben und mitdünsten lasen. Mithilfe eines Pfannenwenders immer wieder wenden, damit nichts anbrennt.

04

Danach den gewürfelten Lyoner und die Kochschinkenwürfel zufügen und – ebenfalls unter ständigem Wenden – anbraten. Den Herd dann auf eine niedrige Stufe stellen und die Lauchringe zur Masse geben. Diese mitdünsten lassen bis sie zerfallen. Zwischendurch stets wenden. Ist die Masse fertig, die Pfanne vom Herd nehmen und den Herd gänzlich abdrehen.

05

In einer Schüssel 2 Eier verquirlen. Diese mit 1 Becher Rahm (Schlagsahne) vermischen. Nun mit Pfeffer, Maggi und Muskat würzen bzw. abschmecken. Salz sollte nur sehr wenig dazu gegeben werden (bedenke: der Kartenschinken ist bereits stark salzhaltig). Im Zweifel kann auf zusätzliches Salz auch verzichtet werden.

06

Nun die Springform wieder bereit stellen. Die Masse wird nun aus der Pfanne auf den Pizzateig geschüttet. Mithilfe eines Löffels die Masse gleichmäßig verteilen und die “Decke” begradigen. Nun die angerührte Sauce zur Hand nehmen und diese dann über die Masse gießen. Anschließend mit Reibekäse bestreuen. Nun kommt die Springform bei 170 Grad Umluft für ca. 45-60 Minuten in den Backofen.

Hinweis:
Nach ca. 30-35 Minuten Backzeit mal ein Auge in den Backofen riskieren. Wenn die Käsekruste schön bräunlich geworden ist, ist das Gericht fertig. Die Backzeit variiert je nach Backofen (jeder Ofen backt ja anders).

Natürlich gibt es, wie gewohnt, zu diesem Rezept auch einen Download in Form einer PDF-Datei. Wenn Du Dir das Rezept gerne merken würdest, empfehle ich Dir den nachfolgenden Download. Alle bisherigen Downloads von Famillini.de findest Du auf dieser Seite: https://famillini.de/famillini-downloads/

Der saarländische Lyonerkuchen

Dir gefällt dieses Rezept und Du würdest es gerne nachmachen? Du weißt aber gerade nicht, wo Dir der Kopf steht, weil es viel zu tun gibt? Da habe ich etwas für Dich! Speichere Dir dieses Rezept auf Deinem Computer ab – schnell und unkompliziert per Download! So hast Du es dann parat, wenn Du die Zeit findest, um es nachzumachen.

Bitte beachte, dass das Rezept eine PDF-Datei ist. Um sie zu öffnen benötigtst Du einen PDF-Reader wie den Acrobat Reader DC (er ermöglicht Dir das Anzeigen, Drucken, Unterzeichnen und Kommentieren von PDF-Dokumenten). Du kannst den Acrobat Reader DC hier kostenlos herunterladen: Download

Der saarländische Lyonerkuchen
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5 Gedanken zu “Der saarländische Lyonerkuchen

  • Avatar
    24. April 2021 um 18:25
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    Liebe Sandra,
    jetzt bekomme ich aber so richtig Hunger. Bei uns wird samstags nicht zu Mittag gegessen. Es gibt nur die Kaffeerunde am Nachmittag.Das sieht sooo lecker aus. Aber auch nach gewaltig vielen Kalorien 🙁 Muss ich trotzdem mal machen. Mein Mann kann das auf jeden Fall vertragen.
    Liebe Grüße – Elke

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    • Avatar
      24. April 2021 um 19:37
      Permalink

      @Elke:
      Hi Elke, schön, dass Du mich wieder besucht hast. Bei uns wird an den Wochenenden erst richtig geschlemmt *lol* Unter der Woche isst der Kleine ja in der Schule zu Mittag und der GöGa (= Göttergatte) ist im Home Office. Da er ständig irgendwelche Konferenzen hat (übers Telefon und so), hat er wenig Zeit, um essen zu können. Und wenn ein Zeitfenster da ist (z. Bsp. “Zwischen 11 und 13 Uhr können wir essen!”), dann muss ich zugucken, dass ich was gekocht krieg. Das endet dann meistens in Spaghetti Napoli oder Ravioli oder ner Suppe (auch mal Backofenfisch oder Pfannkuchen) – aber eben nix Großartiges. Und wenn wir alle an den Wochenenden daheim sind, wird “ordentlich” gegessen. Dann kommt Braten auf’n Tisch und Ähnliches.

      Ja, kalorienreich (durch den Käse und die Sahnesauce) ist dieser leckere Kuchen. Aber er soll ja auch nicht jedes Wochenende oder jedes zweite Wochenende auf’n Tisch. Bei uns gibt es den vielleicht 2-3 mal im Jahr, öfter nicht. Wenn Du Dir das Rezept gerne merken möchtest, empfehle ich Dir den Download. Du findest alle Downloads hier.

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    • Avatar
      24. April 2021 um 19:46
      Permalink

      @Elke:

      P. S. Du hast es mit Deinem Blog übrigens nun auch in meine Blogroll geschafft. Ich werde meine Blogroll demnächst auf den neuesten Stand bringen.

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  • Avatar
    23. April 2021 um 14:36
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    Liebe Sandra,

    zum Glück hatte ich schon was im Magen, ansonsten hätte ich doch glatt in den Monitor gebissen 😀

    Echt gemein, solche Rezepte ohne Vorwarnung zu präsentieren.

    LG Bernhard via Newsletter

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    • Avatar
      23. April 2021 um 16:49
      Permalink

      @Bernhard:
      Ja, am Besten schaust Du immer nur mit vollem Magen hier vorbei *lol* Downloade Dir doch die Rezepte und hefte sie ab oder so. Dann haste sie immer griffbereit und wenn Du mal was Neues ausprobieren willst, krallste Dir eines. Nur so als Idee *grins*

      Antworten

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