Tulpen – mit Luminar 4 bearbeitet

Tulpen – mit Luminar 4 bearbeitet

Lesezeit: in ca. 5 Minuten gelesen

Ich hatte vor Kurzem ja darüber berichtet, dass das Bildbearbeitungsprogramm Luminar 4 derzeit (Stand: 09. Februar 2022) kostenfrei inkl. eines Lizenzschlüssels für eine lebenslange Nutzung zur Verfügung steht. Ich habe es mir umgehend angeschafft sowie auf meinem PC installiert. Gestern kam es das erste Mal zum Einsatz.

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Dem Bild oben ↑ habe ich den „Special Effect“ Sonnenstrahlen hinzugefügt. Jo, nix Besonderes, ganz nett. Muss man net haben.

Was mich arg stört ist, dass Luminar 4 wohl jeden einzelnen Schritt der Bearbeitung eines Bildes zwischenspeichert. Ständig war das Programm am Speichern. Ständig hat Luminar 4 einen Hinweis am unteren Bildschirmrand eingeblendet „Einstellungen werden gespeichert“ (oder so ähnlich). Das kann auf Dauer nervig werden.

Hier ↑ mal der Blick in eine geöffnete Tulpe. Schön, oder!? Luminar 4 bietet eine sehr umfangreiche Palette an Werkzeugen (z. Bsp. Kreativ- oder Porträtwerkzeuge) und weiteren Bearbeitungsmöglichkeiten (z. Bsp. Kernanpassungen wie Helligkeit oder Farbe, Professionell Tools wie erweiterter Kontrast, angepasster Verlauf, nachbelichten, Farbverbesserung) und darüber hinaus ist das Programm sehr übersichtlich gestaltet. Die Handhabung ist sehr einfach und intuitiv.

Schön finde ich hier, die Möglichkeit der Objektivkorrektur. Wie ich bereits erfahren durfte, ist auch der Skylum Support überaus freundlich, kompetent, hilfsbereit und zuverlässig. Bei Fragen ist er 24Std./7Tage erreichbar. Top!

Die Bearbeitung eines Bildes geht leicht von der Hand. Meine Bilder, sagen wir: eine große Anzahl meiner Bilder, bedürfen mittlerweile kaum noch einer umfangreichen Nachbearbeitung durch ein Bildbearbeitungsprogramm. Zum größten Teil kommen die Bilder so von der Speicherkarte, dass sie bereits zum Vorzeigen sind.

Allerdings lege ich dennoch Hand an, um z. Bsp. Farben zu intensivieren oder Makel zu entfernen, wie z. Bsp. einen störenden Ast oder ähnliches. Selten bis fast gar nicht bedürfen meine Bilder einer größeren Nachbearbeitung. Daher kann ich sagen, dass ich pro Bild ca. 10 Minuten gebraucht habe.

Das Bild ↑ wurde mit einen sehr kleinen Blende aufgenommen, damit der GöGa im Hintergrund möglichst unscharf wird *lach*. Und dabei hat er sich die größte Mühe gegeben, ein schönes Lächeln aufzusetzen *grins*. Als ich ihm gesagt habe, dass das unnötig war, weil er völlig unscharf im Hintergrund erscheint, gingen die Mundwinkel wieder runter *lol*.

Mein Fazit zu Luminar 4:

  • + Benutzerfreundliche Oberfläche
  • + Viele Bearbeitungsmöglichkeiten für Bilder
  • + Objektivkorrektur möglich
  • + Selbsterklärend
  • + Intuitiv nutzbar
  • + Übersichtlich
  • + Freundlicher und zuverlässiger Support
  • + Für Einsteiger UND Profis gut geeignet
  • + Einmal erworbene Lizenz gilt auf Lebenszeit – KEIN ABO!
  • + Regulärer Preis von 89,00 Euro akzeptabel
  • – Jeder einzelne Schritt wird zwischengespeichert
  • – Das Speichern eines Bildes dauert einige Zeit

Bei mir erhält das Luminar 4 deutlich mehr Plus- als Minuspunkte. Es war kostenfrei und ich habe es mir geholt. Gekauft hätte ich wohl eher das Luminar AI statt des Luminar 4. Aber im großen Ganzen bin ich recht zufrieden damit. Aber: wenn mal wieder ein bisschen Geld übrig ist, werde ich mir das Luminar AI dazu holen.

Und zum krönenden Abschluss gewähre ich noch einen letzten Blick hinein in eine geöffnete Tulpe. Frei nach dem Motto: mittendrin statt nur dabei *lach*.

Verratet mir doch mal, mit welchem Bildbearbeitungsprogramm ihr so arbeitet. Ich habe neben dem Luminar 4 auch noch Photoshop Elements und Gimp. Letzteres wird von mir jedoch völlig vernachlässigt, weil ich damit noch nie zurecht gekommen bin.

8 Kommentare bei “Tulpen – mit Luminar 4 bearbeitet

  1. Liebe Sandra,
    dein Tulpenfoto ist sehr schön.
    Nun zu Luminar 4: Es hat seinen Grund, warum es das Programm kostenlos gibt. Luminar war lange Zeit alles andere als ausgereift. Die geschilderten Probleme und andere sind für Luminar 4 noch ganz typisch. Erst mit der neusten Version läuft es einigermaßen stabil und schnell. Geködert wurde man lange Zeit mit den Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz, wie dem Austauschen des Himmels und ähnlichen Kinkerlitzchen. Das ist nun nicht mehr neu, da hat Photoshop nachgezogen, ob man es nun braucht oder nicht.
    Lieben Gruß – Elke

    1. @Elke (Mainzauber):
      Liebe Elke!
      Danke, es freut mich, wenn Dir meine Tulpenbilder gefallen. Hab‘ mir auch Mühe gegeben beim Fotografieren *lach*. Nun, die „Kinkerlitzchen“ brauche ich auch nicht. Wie ich Christa Jäger schon geschrieben habe, irgendwann sind es einfach nicht mehr die Bilder, die man geschossen hat, wenn man sie allzu stark bearbeitet und dabei sogar den Himmel austauscht oder Sonnenstrahlen hinzufügt oder ähnliches in Angriff nimmt. Ich mag das nicht! Ich will ja trotz der Bearbeitung immer noch das Bild haben, das ich ursprünglich geschossen habe.

    1. @Mathilda:
      Liebe Mathilda!
      Ja, das ist schon recht umfangreich und man kann sich lange dran aufhalten. Aber ich lasse meinen Bildern nie eine umfangreiche Bearbeitung zu Teil werden. Das haben sie meistens nicht nötig. Häufig kommen sie so aus der Kamera raus, wie ich sie gerne haben würde.

  2. Liebe Sandra,

    da hat Bernhard nicht ganz Unrecht, aber Luminar bietet schon schöne Möglichkeiten, um die Bilder aufzupeppen, mit Effekten zu versehen, ratzfatz mal den Himmel auszutauschen und vieles mehr.
    Das sind wirklich schöne Bilder von deinen Tulpen. 🙂

    Liebe Grüße
    Christa

    1. @Christa Jäger:
      Liebe Christa!
      Wobei, liebe Christa, es sollen ja auch immer noch meine Bilder bleiben. Den Himmel auszutauschen ist ganz nett, aber nicht arg so mein Ding, muss ich sagen. Denn wenn man Bilder allzu stark verändert und bearbeitet, dann sind es irgendwann überhaupt nicht mehr die Bilder, die man eigentlich geschossen hat. Und das finde ich sehr schade!

    1. @Bernhard:
      Lieber Bernhard!
      Luminar AI interessiert mich schon länger, aber ich habe es bisher nie ausprobiert. Ich arbeite jetzt erstmal mit dem Luminar 4 weiter und sehe, was die Zukunft bringt.

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