Es ist nicht zu fassen

Früher hieß ich „Mayer“ mit Nachnamen und ich hasste es, denn da es von diesem Familiennamen viele Schreibweisen gibt, musste ich ständig sagen: „Mayer mit ay“. Das wurde im Laufe der Jahre zu einer gewohnten Standardaussage, jedes Mal, wenn ich irgendwo meinen vollständigen Namen angeben musste und es war nervig. Ich dachte damals in meiner Naivität: „Wenn ich mal heirate, dann bin ich das endlich los.“ Und ich habe geheiratet! Endlich war ich dieses ständige „Mayer mit ay“ los, denn ich hieß nun „Hübel“. Ich dachte: „Damit gibt es keine Probleme, es gibt nur eine Schreibweise von Hübel.“ Weit gefehlt…

Neulich im Supermarkt habe ich Fleisch bestellt. „Auf welchen Namen?“, wurde ich gefragt und ich sagte: „Hübel“ Die Dame notierte sich dies und ich sah, dass sie sich statt meinem Nachnahmen „HüGel“ notierte und ich sagte: „Nein, mit b nicht mit g. HüBel und nicht HüGel.“ Es folgte eine Korrektur. Dann an der Brottheke, keine zwei Minuten später, das selbe Spiel. Ich bestellte Baguettes. „Auf welchen Namen?“, wurde ich erneut gefragt und ich antwortete: „Hübel mit b.“ Ich betonte das „b“, da ich zuvor ja schon die Erfahrung mit der Dame an der Fleischtheke gemacht habe.

Und? Was notierte sich die Dame an der Brottheke? Hübel? NEIN! Weit gefehlt! Hügel? Auch nicht, nein! Sie hatte eine ganz andere Auffassung meines Nachnamens und schrieb „Bübel“ in ihr Bestellbuch und ich fiel vom Glauben ab. Ja, ist es denn zu fassen? Was ist denn so schwer an dem Nachnamen „Hübel“? Ich glaube, ich sage in Zukunft immer das, was mein Gatte sagt, wenn er nach seinem vollständigen Namen gefragt wird: „Hübel, großes H, kleines übel.“ Vielleicht klappt es dann!

Die Engel backen Plätzchen

„Mama! Mama! Guck mal raus! Die Engel backen Plätzchen!“, rief der Junior begeistert und schleppte mich an seiner Hand hinter sich her ins Wohnzimmer an die Balkontür. Und tatsächlich; der Himmel sah ganz wundervoll aus. Er leuchtete in herrlichen Farben. Sofort schnappte ich mir meine Canon EOS 1200D und versuchte diesen schönen frühmorgendlichen Anblick fototechnisch festzuhalten. Da ich Laie und kein Profi bin war dies kein leichtes Unterfangen und ich musste einige Einstellungen testen bevor das oben zu sehende Bild zustande kam. Leider ging es an diesem Morgen nicht besser, aber ich denke, ich habe die frühen (bunten) Morgenstunden relativ gut einfangen können. Oder?

In der Weihnachtsbäckerei…

…gibt’s so manche Leckerei! So auch bei uns. Wir haben eine gaaanz einfache und seeehr köstliche Leckerei zubereitet und hatten viel Spaß dabei. Insbesondere der kleine Mann, denn er durfte mit flüssiger Schokolade arbeiten. Ich kann gar nicht sagen, wie oft er sich die Finger geleckt hat, weil sie mit Schokolade überzogen waren. Gut, dass das kein Bauchweh gab!

Wir haben helle (weiße Schokolade von Milka) und dunkle (Alpenmilch Schokolade von Milka) Mandelsplitter gezaubert. Auf 400gr Mandelsplitter kamen 600gr (also je 6 Tafeln Schokolade von Milka). Gut, dass Milka mit 0,55 Euro im Angebot war. Die Leckerei ist nicht nur was für die Weihnachtszeit. Ich könnte die Mandelsplitter über das Jahr verteilt immer mal wieder naschen, weil ich sie so lecker finde.

Weiße Mandelsplitter

Das Rezept – die Zutaten

  • 800gr Mandelstifte, je 400gr für dunkle und 400gr für helle Schokolade
  • 12 Tafeln Schokolade, je 6 Tafeln Alpenmilch und 6 Tafeln weiße Schokolade
  • 1/2 TL Magarine
  • 1 TL Zucker

Ausserdem

  • 1 Pfanne
  • 1 Pfannenwender
  • Backpapier
  • 2 Teelöffel
  • 1 Rührschüssel
  • 1 Teigschaber
  • 1 Topf mit warmem Wasser
  • 1 Schüssel zum Verflüssigen der Schokolade

Das Rezept – die Zubereitung

01

Zunächst 400gr Mandelstifte in einer Pfanne mit etwas bereits verlaufener Margarine goldbraun anrösten. Die Mandelsplitter mit einem Pfannenwender ständig umrühren. Hinweis: zum Süßen kann 1 TL Zucker über die Mandelstifte gegeben werden; zwingend notwendig ist dies jedoch nicht! Die gerösteten Mandelsplitter dann in eine Rührschüssel geben und abkühlen lassen.

02

6 Tafeln Alpenmilch Schokolade in Stücke brechen und die Schokolade dann in einem warmen, nicht zu heißen, Wasserbad schmelzen lassen. Merke: ein zu heißes Wasserbad lässt die Schokolade bröckelig werden. Die geschmolzene Schokolade nun über die Mandelstifte gießen. Achtung! Die Schokolade darf keine Klümpchen mehr enthalten, sondern vollkommen flüssig sein.

03

Nun die geschmolzene Schokolade mit den gerösteten Mandelsplitter mithilfe eines Teigschabers gut vermengen. Danach Backpapier auf der Arbeitsfläche ausbreiten. 2 Teelöffel zur Hand nehmen. Nun kleine Mandelsplitter-Häufchen mithilfe der beiden Teelöffel auf das Backpapier setzen. Die Mandelsplitter auskühlen lassen.

04

Die ersten 3 Schritte nun mit der weißen Schokolade wiederholen. Nach dem Auskühlen, die Schokolade muss gefestigt sein, können die Mandelsplitter dann in Gebäckdosen oder Vergleichbarem untergebracht werden. Bei uns lohnt sich das fast nicht, weil wir sie immer schneller als schnell auffüttern.

Rezept Mandelsplitter

Wenn auch Du Lust dazu hast, die Mandelsplitter zuzubereiten oder wenn Du dieses kleine Rezept gerne in Deinem ganz eigenen Rezepte-Ordner abheften möchtest, dann hilft Dir mein Download weiter. Beachte hierbei bitte, dass Du einen PDF-Reader wie den Acrobat Reader DC benötigst. Falls Du ihn nicht schon hast, kannst Du ihn hier kostenlos herunterladen: Acrobat Reader DC herunterladen