Ein Thriller zu Weihnachten

Nebst dem schönen Armeif von dem Junior lag noch ein Buch für mich unter dem Weihnachtsbaum. Ein Thriller von meinem zweitliebsten Autor Andreas Gruber (an Chris Carter kommt so schnell niemand ran – mein absoluter Top Autor, wenn es um perfide Psychothriller geht!). Ich habe „Todesmal“ noch nicht gelesen, aus Zeitgründen leider auch noch nicht begonnen, aber ich weiß jetzt schon, dass dieser Thriller für jeden Fan ein Muss ist, denn Gruber versteht sein Handwerk. Ich liebe die Sneijder-Nemez Reihe, aus der ich bisher alle Bücher verschlungen habe.

Aber die Hunter-Garcia Reihe von Chris Carter ist nach wie vor dennoch mein Top Favorit. Chris Carter ist für mich der Meister des Thriller (Horror) überhaupt. Ich liebe seine Bücher und kann es bis zur Veröffentlichtung eines neuen kaum aushalten. Einmal aufgeschlagen und den ersten Absatz gelesen, kann ich ein Buch von Chris Carter kaum mehr zur Seite legen. Seine Werke sind zwischen 400 und 500 Seiten stark (circa) und ich habe solch ein Buch innerhalb von maximal 2 Abenden gelesen. Es ist unmöglich, der Spannung, die er in seinen Werken gekonnt aufbaut, zu entkommen.

Wenn auch Du ein Fan von (Psycho)thriller bist, empfehle ich Dir die Werke von Chris Carter sehr. Aber auch Andreas Gruber weiß seine LeserInnen zu fesseln. „Todesfrist“ „Todesurteil“ „Todesmärchen“ und „Todesreigen“ habe ich geliebt und kann sie jedem Gruselfan nur wärmstens ans Herz legen.

Laut, lauter, Junior

Der kleine Mann hatte sich zu Weihnachten sehnlichst eine Gitarre gewünscht. Spielen jedoch kann er (noch!) nicht, dennoch machte er uns eindringlich klar: „Ich will keine olle Kindergitarre, sondern eine richtige Gitarre, auf der man richtig gut spielen kann.“ Natürlich erhörte das Christkind den Wunsch des Kleinen und schenkte ihm eine „richtige“ Kindergitarre, die einen guten Klang hat und nicht gerade günstig war. Dafür war es doch extra in ein Fachgeschäft gefahren, um sich angemessen beraten zu lassen.

Und unter dem Weihnachtsbaum lag sie dann: Junior’s Gitarre! Er packte sie aus und war total hibbelig. Er hat sich wahnsinnig über das Musikinstrument gefreut. Er hatte richtig rote Ohren vor lauter Aufregung. Natürlich musste sie sofort ausprobiert werden. „Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum“ gefolgt von unkoordinierten Klängen der Gitarre hörten wir fortan über den ganzen Heiligen Abend verteilt. Obwohl uns schon bald die Ohren weh taten, waren wir glücklich darüber, dass der Junior glücklich war.

Da ich meine Canon EOS 1200D nicht zur Hand hatte, musste das Handy her halten, daher leider die schlechte Qualität des Bildes. Ich habe nicht gerade das beste Handy mit der besten Kamera. Aber egal.

Das schönste Geschenk

Nun ist es auch schon wieder ein paar Tage vorüber; Weihnachten und Silvester. Ich hoffe sehr, ihr alle seid gut in das neue Jahr gestartet. Wir hatten ein wundervolles Weihnachtsfest im Kreis der Familie mit gutem Essen und bester Laune und ein tolles Silvester. Am Heiligen Abend gab es Lyonerkuchen (typisch Saarland!) und verschiedene Salate. Am 1. Weihnachtsfeiertag aßen wir dann Rouladen, Gemüse und auch wieder Salat. Kuchen gab es keinen, da wir alle mehr als satt waren von den defitgen Hauptspeisen.

Am 2. Weihnachtsfeiertag waren wir dann bei meiner Schwiegermutter eingeladen. Und schon wieder Fleisch: Schweinefilet, Gemüße, kräftige Soße und – tadaaa! – ja, Salat. Als Vorspeise gefüllte Champignons und ein Dessert durfte auch nicht fehlen. Es gab ein Eisbecher. Und an Silvester haben wir uns alle um den großen Tisch herum versammelt und Raclette gemacht. Salami, Würstchen, Pilze, Paprika, Käse und und und…boah, was hatten wir dicke Bäuche!

Satt und zufrieden fröhnten wir dann unserer ganz eigenen Silvester-Tradition und guckten uns im TV „Mr. Bean“ an. Der kleine Mann liebt das und lacht sich jedes Jahr halb tot über den leicht tolpatschig wirkenden Engländer.

Doch natürlich gab es nicht nur gutes und deftiges Essen, sondern auch Geschenke! Der Junior war total aufgeregt, aber nicht, weil er Geschenke bekam, sondern weil er ein ganz besonderes für mich hatte, das er mir unbedingt sofort überreichen wollte. „Frohe Weihnachten, Mama.“, mit diesen Worten nahm ich ein kleines Päckchen entgegen. Als ich es ausgepackt habe, habe ich mich wahnsinnig gefreut. Lag doch etwas Silbernes in dem Schächtelchen.

Ich habe das Bild mit dem Handy aufgenommen, daher ist es leider nicht allzu toll geworden, sorry. Ich habe versucht, das Beste herauszuholen und habe es mit Photoshop noch ein bisschen nachbearbeitet, aber besser ging es nicht, schade. Wie dem auch sei: über diesen Armreif habe ich mich sehr gefreut. Für mich war er das beste Geschenk!