Wenn der Arzt Dir sagt…Fortsetzung

Wenn der Arzt Dir sagt…Fortsetzung

Lesezeit: in ca. 2 Minuten gelesen

Ihr erinnert Euch sicherlich an den Beitrag „Wenn der Arzt Dir sagt…„!? Der Satz „…aber machen Sie sich keine Sorgen!“ löst bei mir nur eins aus, nämlich: Sorgen. Ich hasse diesen Satz, vor allem, wenn ein Arzt oder eine MTA ihn ausspricht.

Wie ihr wisst, wollte ich eigentlich nur meine aktuell getesteten Blutwerte in Erfahrung bringen, und rief zu diesem Zweck in der Praxis an. Und dann wurde mir mitgeteilt, dass dies nicht mehr telefonisch besprochen werden dürfe und ich einen Termin zur Besprechung in der Praxis bräuchte. Nachdem dieser dann fix war, sagte die MTA noch: „…aber machen Sie sich keine Sorgen!“

Bis vor wenigen Wochen – genauer gesagt noch im Dezember 2021 – konnten mir die Blutwerte noch durch eine MTA am Telefon mitgeteilt werden. Da gab es nie irgendein „Kommen Sie in die Praxis.“ oder „Wir dürfen das nicht.“ Diese Tatsache gepaart mit meinem „Lieblingssatz“ *Sarkasmus* bescherte mir zwei unruhige Nächte. Warum jetzt nur mit Termin in der Praxis? Da muss doch was sein? Aber, wenn etwas los ist mit Dir, dann hätten sie Dich direkt in die Praxis gebeten! Solche und ähnliche Gedanken hatte ich.

Heute um 17:45 Uhr hätte ich zur Besprechung kommen sollen. Aber bereits um kurz nach 11:00 Uhr heute Vormittag kam ein Anruf aus der Praxis. Ich wurde von einer MTA gefragt, ob ich etwas dagegen hätte, statt in die Praxis zu kommen, das Gespräch mit dem Arzt am Telefon zu führen, und ich sagte (erleichtert!): „Nein!“ Warum war ich erleichtert? Weil ich nun sicher sein konnte, dass meine Blutwerte soweit im Rahmen des Normalen liegen, denn am Telefon wird mir ein Arzt niemals eine schlimme Diagnose mitteilen. Oder?

Von dem Moment an ging es mir besser! Und ich wartete geduldig auf den Rückruf des Arztes, der, so wurde mir gesagt, anrufen würde, sobald er von Hausbesuchen wieder zurück in die Praxis gekehrt war. Um 16:45 Uhr war es dann soweit, dass die Praxis, sprich: der Arzt, angerufen hat.

Um es abzukürzen: alle untersuchten Werte sind vollkommen in der Norm (Nierenwerte okay, Leberwerte okay, Zucker top, Schilddrüsenwerte top, rote und weiße Blutkörperchen perfekt). Ich bin gesund! Was jedoch noch andauert sind die Beinschmerzen. Ich habe ständig das Gefühl, ich bekäme einen Wadenkrampf, der aber nicht durchkommt.

Der Arzt sagte, ich solle die Waden dehnen und warm halten (abends vorm TV Beine hochlegen und wärmen). Wenn es nicht besser wird, soll ich nochmal einen Termin machen, aber etwas Ernstes sei es nicht, sagte er.

12 Kommentare bei “Wenn der Arzt Dir sagt…Fortsetzung

    1. @Fraukografie:
      Liebe Frauke!
      Das ist doch immer so. Man macht sich immer verrückt. Egal, was ist. Und zum Schluss sagt man sich dann: „Warum in aller Welt hast Du Dir diese Sorgen gemacht?“ Hör‘ mir bloß mit Magnesium auf, Du. Hab‘ ich nämlich getan. Jeden Abend vor dem Zubettgehen habe ich mir 1 Brausetablette aufgelöst. Was war das Ergebnis? Ein derber Ausschlag! Zuerst an den Armen, dann fing es an den Beinen an und zum Schluss waren dann auch noch die Füße betroffen. Er juckte nicht, er sah nur sehr derbe aus. Kleine rote Pusteln, beim darüber streichen fühlte es sich an wie Schmirgelpapier, e bissel rau. Das kam vom Magnesiumüberschuss. Ich soll das net so häufig einnehmen, höchstens 2 mal in der Woche.

  1. Liebe Sandra,
    ja Ungewissheit zermürbt, kann dir nachfühlen! Wunderbar die Erleichterung, freue mich für dich.
    Faszien-Gymnastik könnte sicher auch helfen.
    Gute Besserung und liebe Grüsse
    Esther

    1. @Esther/Escara:
      Liebe Esther!
      Es ist schön, wieder von Dir zu lesen. Ich muss mich über die Faszien-Gymnastik informieren. Kenne das nur vom Hören/Sagen, aber danke für den Tipp.

  2. Ach liebe Sandra die Entwarnung lese ich sehr gerne, schön das alles soweit in Ordnung ist. Ja Magnesium nehme ich auch immer mal wieder, vielleicht ist aber auch Faszientraining was für Dich. An den Waden kann ich es wegen meiner Krampfadern nicht machen, aber die Füße etc. und es ist eine richte „Befreiung“.
    Liebe Grüße
    Kirsi

    1. @Kirsi:
      Liebe Kirsi!
      Magnesium hilft irgendwie nicht. Trotz, dass ich jeden Tag Magnesium zu mir nehme, nimmt das Gefühl nicht ab. Schätze, ich müsste mich mehr bewegen.

    1. @Jutta Kupke:
      Liebe Jutta!
      Ja, Gott sei Dank kann ich aufatmnen. Bin erleichtert! Und froh, dass alles gut ist. Wie schon geschrieben, nehmen der GöGa und ich jeden Tag ein großes Glas Magnesium ein.

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