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„Papa, fahren wir Fahrrad. Das Wetter ist sooo toll!“ Aber Papa hat nun mal nicht immer Zeit und auch die Lust dazu, erst recht nicht nach einem anstrengenden Home-Office Tag. Dann will Papa erstmal seine Ruhe haben. Damit der Junior aber trotzdem an die frische Luft kommt und sein Fahrrad aus der Garage nehmen kann, habe ich ganz spontan beschlossen, dass ich ein Fahrrad brauche. Allerdings: ich bin seit Kindertagen kein Fahrrad mehr gefahren! Aber ich habe mir sagen lassen, das verlernt man nie *lach*.

Aber natürlich konnte und wollte ich nun keine Unsummen für ein Damen-Trekkingbike (oder Mountainbike) ausgeben. So habe ich mich auf einer sehr bekannten Plattform für Kleinanzeigen umgesehen und wurde innerhalb eines Tages fündig. Eine Familie hatte ein gebrauchtes Fahrrad inseriert – für unter 50 Euro. Auf den Bildern sah es gut und gepflegt aus. Aber: Bilder halten bekanntlich ja still! Somit wurde ein Besichtigungstermin abgesprochen.

Was soll ich groß drum herum reden: ich kam, sah und kaufte – für 35 Euro! Und ich muss ganz ehrlich sagen, es war ein Schnäppchen und dazu noch ein verdammt gutes. Das Rad ist top, gebraucht zwar, aber in einem wirklich hervorragenden Zustand. Hier und da Gebrauchsspuren, aber halt nur die normalen, die während des Gebrauchs einfach entstehen. Nichts ist kaputt, nichts ist abgenutzt, Sattel top in Schuss und so gut wie neu und auch das Lenkrad ist nicht abgegriffen.

Es hat die Farbe gelb und gefiel mir auf Anhieb recht gut. Also kam das Geschäft dann beim persönlichen Aufeinandertreffen auch schnell zustande. Das Damen-Fahrrad dann in den Toyota Yaris zu hieven, war eine Herausforderung, aber auch die haben wir zum Schluss dann gemeistert und das Rad sicher nachhause gebracht. Nun muss ich nur noch lernen, damit zu fahren *lach* Das letzte Mal saß ich mit so ca. 12 oder 13 Jahren im Sattel und heute bin ich…naja sagen wir…älter *lol*.

Neues Gebraucht-Fahrrad für die Frau Mama
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9 Gedanken zu “Neues Gebraucht-Fahrrad für die Frau Mama

  • Pingback:Eine Tour hoch zu Ross…äh…Rad | Famillini

  • 8. April 2021 um 04:09
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    Na siehste, hab ichs doch gesagt! Einfach ein bißchen Übung noch. Trau Dich!!!
    Sowas verlernt man nciht so schnell. Das mit dem lenken kommt auch noch, ganz schnell, wirste sehen. 😉 Ist bestimmt noch die Unsicherheit. Nicht denken, einfach losfahren. Und ist doch egal, wie groß deine Kurven ausfallen, Hauptsache das Rad fährt!
    Es muss nicht alles immer perfekt sein! Geht eh nicht. 😉

    Liebste Grüße hierlass…

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    • 9. April 2021 um 11:54
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      @Abraxandria:
      Ich versuche, mich zu trauen. Wie gesagt, die ersten Fahrversuche waren ja erfolgreich und sobald das Wetter hier nochmal schöner wird, sind wir wieder mit den Fahrrädern draußen. Ja, aber das Lenken. Darin brauch‘ ich noch Übung. Ich hab‘ immer Angst, wenn ich die Kurven zu „scharf“ hole oder zu „eng“ oder so, dann kippt das Rad und ich mit. Ich trau‘ mich noch nicht so den Lenker einfach mal „rumzureißen“ (im zarten Sinne gemeint!).

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  • 7. April 2021 um 08:22
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    Uih, da bin ich gespannt, wie das erste Fahren verläuft.

    Seit wir hier am Hang wohnen habe ich das Fahrradfahren auch eigentlich gänzlich eingestellt.

    Ich bin irgendwann mal noch aufs Rad gestiegen für eine Runde (ist auch schon wieder ewig her) und ich hab mich tatsächlich erst mal gefühlt wie ein Anfänger.

    Das war auf den ersten Metern dermaßen wackelig. Gut, wenn man natürlich direkt am Hang und nicht ebenerdig so eine Aktion startet und dann auch noch ein Herrenrad hat, wo man sich erst mal über die Querstange hieven muss … kein Wunder. Aber es ging dann doch recht zügig wieder. 🙂

    LG Frauke

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    • 7. April 2021 um 12:47
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      @Fraukografie:
      Es ist schon verlaufen *grins*. Wir haben auf nem Parkplatz geübt *grins*. Es hat anfangs nicht so gut funktioniert, aber mit der Zeit wurde es immer besser und ich bekam immer mehr Selbstvertrauen. Wir wohnen ja auch am Berg, also in ner Seitenstraße, aber halt doch irgendwie aufm Berg. Da muss man auch erstmal runter, wenn man dann nen Radweg fahren will. Weil unten an der Hauptstraße, da führt ein Radweg an der Rossel entlang, der zur Saar führt. Und an der Saar entlang kann man wirklich ganz wunderbar radeln.
      Ich hab so um 2006/2007 ein Rad von Rixe gehabt. Ich glaube, das war falsch auf mich eingestellt. Irgendwie zu hoch. Damit konnt ich gar nicht fahren, obwohl ich mich sehr bemüht hab. Und das Rad hier ist top für mich. Es ist nicht zu hoch, hat nen kleinen Rahmen. Ich glaube, ich wurde beim Rad von Rixe falsch beraten. Da hat hinten und vorne nichts gepasst, obwohl der Verkäufer immer sagte, es sei das Richtige für mich. Da gab ich über 300 Euro aus und hatte nichts davon. Zum Schluss hab ichs ungefahren verkauft, natürlich aber nicht für den Einkaufspreis. Bekam gerade mal noch knapp die Hälfte für das Rad. So um die 140/150 Euro rum…

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  • 3. April 2021 um 23:03
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    Also, ich kenne da ja auch so einen Spruch, der lautet, Radfahren verlernt man nicht! 😉 HIHI… Und ich glaube das auch!
    Ist vielleicht ungewöhnlich, aber du weißt genau wie du dein Gleichgewicht hälst. Ein paar kleinen Runden mit dem rad und du fühlst dich wieder sicher.
    Auf auf! In den Frühling!!!
    Viel Spaß beim radfahren! 🙂
    Und Frohe Ostern dir! lasse ein paar bunte Eier für dich hier…

    LG

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    • 4. April 2021 um 13:51
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      @Abraxandria:
      Hey Du, danke, dass Du mal wieder hier warst. Es hat mich gefreut, von Dir zu lesen. Und jetzt erscheinen auch Deine Kommentare sofort auf der Webseite *grins* Hatte den Fehler beseitigt, bei dem Du immer in den Spam-Ordner „gefallen“ bist. Hoffe, es bleibt jetzt so, dass Deine netten Worte immer sofort auf der Webseite erscheinen.
      Wir waren schon üben gefahren. Wir haben auf einem riesigen Parkplatz geübt – und ich habs wieder drauf, puh. Gott sei Dank, dachte schon, ich könnt es tatsächlich nimmer, aber wie sich heraus gestellt hat, hatte ich das Fahrrad fahren schnell wieder „drauf“. Nur das Lenken fällt noch schwer. Kann die Kurven noch nicht so eng holen. Das muss ich noch üben. Da bin ich noch unsicher. Brauch immer viel Platz, wenn ich um ne Kurve will. Der Radius muss da noch kleiner werden. Aber wie heißt es so schön? Übung macht den Meister! Nicht wahr?

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  • 3. April 2021 um 13:34
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    Liebe Sandra,

    wird schon werden. Irgendwo auf einem weiträumigen Platz etwas üben und denn hat man es wieder intus 🙂

    Wünsche Dir und Deiner Familie noch ein schönes Osterfest

    LG Bernhard via Newsletter

    Antworten
    • 3. April 2021 um 18:07
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      @Bernhard:
      Hallo und zunächst mal frohe Ostern. Wir waren gestern Mittag auf einem Parkplatz. Der ist riesig, da es ein Parkplatz für gleich drei namhafte Supermärkte bzw. Discounter ist (A..i, L..l und E..ka). Da konnte man sich so richtig austoben. Während der kleine Mann total sicher und schnell auf seinem Bike unterwegs war, versuchte ich erst mal aufs Bike zu kommen ohne umzufallen *lol*. Der GöGa war mir eine Stütze und hielt das Fahrrad bis ich saß bzw. angefahren war. Dann ließ er los und schrie: „Treten! treten!“ Und ich so: „Nein, ich kann nicht!“ Er so: „Doch, das schaffst Du!“ Und was soll ich sagen: nach den ersten 10 Minuten der Unsicherheit und Zittrigkeit war es dann überstanden und ich saß einigermaßen sicher im Sattel. Wir blieben ca. 30 Minuten dort und ich radelte, was das Zeug hielt. Mit der Zeit wurde es dann immer schneller und sicherer und ich fühle mich sogar wohl aufm Rad. Ich war voll stolz auf mich selbst. Ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind!
      Heute habe ich dann nen riesigen Bluterguss am Oberschenkel (Innenseite) entdeckt. Autsch! GöGa meinte: „Ach, das war jetzt nur, weil Du das erste Mal wieder gefahren bist. Fahr Du mal schön öfter, dann passiert das nimmer. Wirst sehen.“

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