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Über meine erste Impfung gegen Corona mit dem Impfstoff BioNTech hatte ich bereits berichtet. Diese bekam ich am 01. Juni 2021 verpasst. In meiner Hausarztpraxis. Und am 07. Juli 2021 folgte die zweite Coronoa-Schutzimpfung, erneut in meiner Hausarztpraxis. Dieses Mal verlief alles schneller, als beim ersten Termin. Zunächst waren mal nicht so viele Patienten da und zum zweiten fiel das Ausfüllen des vierseitigen(!) Frage- sowie Aufklärungsbogens weg. Kaum saß ich im Wartezimmer wurde ich gemeinsam mit einem älteren Herren, der ebenfalls die zweite Impfdosis bekam, schon aufgerufen.

Im Behandlungsraum klärte die Ärztin noch einmal kurz über BioNTech und eventuelle Nach- bzw. Nebenwirkungen auf, frage, ob noch Unklarheiten bestehen würden und verabschiedete sich dann nett, wobei sie ihrer Arzthelferin die Verabreichung des Impfstoffs überlies. Während mich nach der ersten Impfung eine intensive Müdigkeit überfiel, ich leichte Kopfschmerzen hatte und der Arm weh tat und warm war, verspürte ich nach der zweiten Impfdosis stärkere und länger anhaltende Nebenwirkungen.

Nachdem ich zuhause war, musste ich mich direkt hinlegen. Die Augen wollten nicht mehr offen bleiben. Und ich schlief 3 Stunden. Als ich aufstand hatte ich wahnsinnige Kopfschmerzen (regelrecht: Kopfsausen) und mir wurde zeitweise schwindelig. Der Arm tat sehr weh und war warm. Außerdem hatte ich ein flaues Magengefühl und ein Gefühl, als ob ich mich jederzeit übergeben müsste. Ich trank Tee und schonte mich. Ich hatte zudem das Gefühl, meine Beine würden versagen, denn beim Gehen knickte ich hin und wieder unwillkürlich ein. Abends ging es mir etwas besser.

In der Nacht vom 07. Juli 2021 auf den 08. Juli 2021 hatte ich einen Albtraum. Albträume habe ich nie. Besser gesagt: wenn es hoch kommt, dann vielleicht 1 mal in 2 Jahren. So konnte ich ab ca. 4 Uhr morgens nicht mehr richtig (durch)schlafen. Am nächsten Morgen (der Morgen nach der zweiten Impfung) war ich mit sehr starken Schmerzen im geimpften Arm wach geworden und spürte, dass mir auch die Achselhöhle weh tat. Den Arm anheben ging gar nicht. Etwas greifen ging gar nicht. Etwas tragen – unmöglich. Mit Mühe und Not konnte ich mich anziehen.

Als der Junior in der Schule war, kam ich heim, zog mich um und legte mich erneut ins Bett. Ich war zu nichts fähig, bekam nichts auf die Reihe und war einfach nur müde und matt. Außerdem hatte ich Armschmerzen, die über den Brustkorb ausstrahlten, und auch mein Rücken schmerzte. Ich hatte so eine richtige „Le** mich am Ar***“ Stimmung! Schlimm…aufgestanden war ich erst am frühen Mittag wieder. Es ging mir etwas besser. Am Abend aber traten dann noch Nackenschmerzen auf.

Am Freitag Morgen (2 Tage nach der zweiten Impfung) wurde ich wach und fühlte mich zunächst ganz gut. Doch als ich dann aufstehen wollte, haute es mich nieder. Mein Arm war schwer wie Blei und ich hatte arge Probleme damit, ihn zu bewegen. Jede Anstrengung tat weh und hatte ein schmerzhaftes Ziehen zur Folge, das bis in die Fingerspitzen zog. Verdammte Schei**!!! Warum muss ich mich mit der zweiten Corona-Schutzimpfung so arg herumschlagen, wo doch die erste relativ harmlos verlief?

Auch die Achselhöhle (geimpfter Arm) tat weiterhin weh. Ich las darüber, dass der Impfstoff BioNTech nicht selten für geschwollene Lymphknoten verantwortlich sein kann. Diese Schmerzen könnten einige Tage andauern, aber dann auch wieder verschwinden, hieß es weiter. Ich weiß nicht wie, aber den Freitag habe ich irgendwie hinter mich gebracht. Das Wochenende war weniger prickelnd. Die Schmerzen im Arm und in der Achselhöhle waren weiterhin da und hinzu kamen nun auch Schwitzattacken. Allerdings waren diese weniger schlimm. Erst am Sonntag Abend verspürte ich eine Besserung. Der Arm tat nicht mehr arg so weh und auch die Schmerzen in der Achselhöhle wurden geringer. Dies ließ auf Besserung hoffen. Heute, am Dienstag (knapp 1 Woche nach der zweiten Impfung) geht es mir wieder gut. Allerdings habe ich die üblen Nebenwirkungen, die ich hatte, meiner Hausärztin gemeldet.